Forum: Wirtschaft
Interview mit US-Multimillionär Hanauer: "Der Mindestlohn ist ein Wachstumsprogramm"
REUTERS

Nick Hanauer gehört zu den reichsten Amerikanern - und kämpft für eine radikale Anhebung des Mindestlohns auf 15 Dollar. In Seattle hatte der Milliardär mit seiner Kampagne bereits Erfolg.

Seite 1 von 12
unixv 29.07.2014, 15:44
1. Schade!

Das wir keine Reichen haben, die nicht nur abgreifen wollen, sondern auch was für die Gemeinschaft machen! Bei uns herrscht die Gier!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
noalk 29.07.2014, 15:48
2. Endlich noch einer, ...

der's kapiert hat. Ich dachte bisher, ich sei der einzige. Alle, die gegen einen Mindestlohn sind, leben noch in der Zeit vor den Weberaufständen (die es ja so nie gegeben hat). Die Masse bringt den Umsatz. Wer sonst soll das viele Zeug kaufen, das produziert wird?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
agztse 29.07.2014, 15:49
3. schwachsinn

"Aber wenn Sie die dumme neoklassische Idee zurückweisen und erkennen, dass die Unternehmen mehr Kunden haben, wenn die breite Masse mehr Geld hat..." wennn die breite Masse mehr Geld hat haben Unternehmen höhere (Lohn) Kosten die sie über die Preise auf die "breite Masse" abwälzen die am Ende genau so viel Kaufkraft hat wie am Anfang. Was für ein populistischer Schwachsinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
crewmitglied27 29.07.2014, 15:51
4. Dem ist nichts hinzu

zu fügen. Ein Milliardär, der quer denkt und es verstanden hat. Es gibt doch einen Gott.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 29.07.2014, 15:56
5.

Zitat von agztse
"Aber wenn Sie die dumme neoklassische Idee zurückweisen und erkennen, dass die Unternehmen mehr Kunden haben, wenn die breite Masse mehr Geld hat..." wennn die breite Masse mehr Geld hat haben Unternehmen höhere (Lohn) Kosten die sie über die Preise auf die "breite Masse" abwälzen die am Ende genau so viel Kaufkraft hat wie am Anfang. Was für ein populistischer Schwachsinn.
Also können die Reallöhne Ihrer Argumentation folgend nie steigen, weil die Unternehmen immer ohne Probleme die Preise im gleichen Maße erhöhen können. Wenn die Unternehmen das - so wie Sie sagen - bei jeder Kostensteigerung machen können, also egal ob Lohn- oder andere Kosten, stellt sich natürlich die Frage, wieso die Unternehmen die Preise nicht auch einfach ohne jede Kostenerhöhung erhöhen, um so Ihre Gewinne zu steigern. Tatsächlich ist natürlich die Unterstellung einer Preiselastizität von Null wie Sie sie unterstellen genauso schwachsinnig wie die Vorstellung, es sei egal wie hoch die Löhne liegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
krassopoteri 29.07.2014, 15:57
6.

Zitat von agztse
"Aber wenn Sie die dumme neoklassische Idee zurückweisen und erkennen, dass die Unternehmen mehr Kunden haben, wenn die breite Masse mehr Geld hat..." wennn die breite Masse mehr Geld hat haben Unternehmen höhere (Lohn) Kosten die sie über die Preise auf die "breite Masse" abwälzen die am Ende genau so viel Kaufkraft hat wie am Anfang. Was für ein populistischer Schwachsinn.
Am Besten ist wir machen es wie die Stahlbarone vor 140 Jahren.
Wir geben den Arbeitssklaven ein kleines Häuschen mit Garten und einen Taubenschlag und alle sind glücklich.
Der Stahlbaron, der Slave und der Kaiser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unllenker 29.07.2014, 15:58
7. Aha

Zitat von agztse
"Aber wenn Sie die dumme neoklassische Idee zurückweisen und erkennen, dass die Unternehmen mehr Kunden haben, wenn die breite Masse mehr Geld hat..." wennn die breite Masse mehr Geld hat haben Unternehmen höhere (Lohn) Kosten die sie über die Preise auf die "breite Masse" abwälzen die am Ende genau so viel Kaufkraft hat wie am Anfang. Was für ein populistischer Schwachsinn.
und wenn die breite Masse kein/wenig Geld hat, kauft keiner die Produkte der Unternehmer und er ist weg vom Fenster ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herrwestphal 29.07.2014, 16:00
8. Das ...

Zitat von agztse
"Aber wenn Sie die dumme neoklassische Idee zurückweisen und erkennen, dass die Unternehmen mehr Kunden haben, wenn die breite Masse mehr Geld hat..." wennn die breite Masse mehr Geld hat haben Unternehmen höhere (Lohn) Kosten die sie über die Preise auf die "breite Masse" abwälzen die am Ende genau so viel Kaufkraft hat wie am Anfang. Was für ein populistischer Schwachsinn.
... ganze Interview gelesen? Hanauer hat doch ein Beispiel angeführt das dann ein Unternehmen eben einfach nur weiniger Gewinn einfährt!
Und seine Gedankenkette zeigt doch dass es vor allem den Einzelhändlern und Restaurantbetreibern entgegenkommt.
Das als populistischen Schwachsinn abzutun ist neoliberaler sch.... Populismus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedberta 29.07.2014, 16:04
9. und woher hat H. dann seine Multimillionen ?

Zitat von agztse
"Aber wenn Sie die dumme neoklassische Idee zurückweisen und erkennen, dass die Unternehmen mehr Kunden haben, wenn die breite Masse mehr Geld hat..." wennn die breite Masse mehr Geld hat haben Unternehmen höhere (Lohn) Kosten die sie über die Preise auf die "breite Masse" abwälzen die am Ende genau so viel Kaufkraft hat wie am Anfang. Was für ein populistischer Schwachsinn.
Die müssen irgendwo zwischen Herstellung und Verkauf bei ihm hängengeblieben sein.

Deshalb macht es sehr wohl Sinn, den "breiten Massen" mehr Geld für den Konsum zur Verfügung zu stellen. Es bleibt dann eben nicht mehr soviel bei den Multimillionären hängen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12