Forum: Wirtschaft
Iran-Sanktionen: Atomabkommen drückt Ölpreis auf tiefsten Stand seit 2003
REUTERS

Das Ende der internationalen Sanktionen gegen Iran hat die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit rund 13 Jahren gedrückt. An den asiatischen Börsen sackten die Kurse zunächst deutlich ab.

Seite 1 von 12
mweldag 18.01.2016, 08:35
1. Mittel bis Langfristig wird der Preis scho wieder steigen

sobald der Russe anfängt Zugeständnisse zu machen werden wir scho wieder tolle Höhenflüge des Ölpreises erleben.
Die Frage ist nur wie lang Putin noch durchhalten kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mantrid 18.01.2016, 08:39
2. Nie weg gewesen

Der Iran wurde nur vom Westen sanktioniert und war deshalb nie vom Weltmarkt weg. Besonders die Asiaten hatten mit dem Iran auch weiter Geschäfte gemacht. Es ist also keinesfalls mehr Öl auf dem Weltmarkt verfügbar. Dem Westen steht nur eine weitere Einkaufmöglichkeit zur Verfügung. Die Wirkung der Sanktionen bezog sich auch mehr auf den Import Irans.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derschnaufer 18.01.2016, 08:41
3. Die Talfahrt der Benzin und Dieselpreise

Die kann ich bis heute nicht erkennen.
Zur Erinnerung.
Barrelpreis 120 Dollar, Superbenzin ca. 1.45?.
Barrelpreis aktuell knapp unter 30 Dollar, Superbenzin ca. 1.20?.
Also ich kann an der Tanke nicht den Riesenvorteil für den Bürger sehen.
Fazit, Wir werden doch alle verarscht.
Des weiteren will ich erst garnicht an die Preisentwicklung denken wenn der Preis für das Barrel wieder steigt

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Banause_1971 18.01.2016, 08:45
4. Will man uns jetzt sagen,

dass die Marktwirtschaft und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage schlecht ist, sobald der Konsument einen Vorteil davon hat? Wenn man sich anschaut, wer von regenerativen Energieen profitiert, so ist dies keinesfalls der Bürger. DER soll per Gesetz nur zahlen, und die Gewinne stecken sich die Betreiber großer Anlagenparks in die Tasche. In meinem Bekanntenkreis betreibt jemand eine Wasserturbine. Als ich hörte, was ihm der Abnehmer für die Kilowattstunde zahlt, und für welchen Preis der Abnehmer dann den Strom an den Verbraucher weiterverkauft, habe ich mich gefragt, wieso der Zwischenhändler (der keinerlei Kosten für die Einspeisung hat) den Löwenanteil bekommt und sich auch noch als nobler Lieferant von Ökostrom hervortut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
G-Punkt 18.01.2016, 08:54
5. Schweinezyklus

Bald kommt der Schweinezyklus: Das Fracking wird gestoppt, die Ölexporteure kommen zur Einsicht und reduzieren -gemeinsam- die Fördermengen, sicher noch dieses Jahr. Und dann wird der Ölpreis wieder explodieren, das Fracking springt wieder an. Usw. Schlussendlich bleibt das Öl endlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herbert_schwakowiak 18.01.2016, 08:55
6.

Ich kann mich noch erinnern, es war irgendwann Anfang der 90er, dass ein OPEC-Sprecher (oder war es der saudische Ölminister?) gesagt hat:

Langfristig streben wir einen Barrel-Preis von 20 Dollar an. Das ist die optimale Balance zwischen den Interessen der Weltwirtschaft und der Ölförderer.

Vielleicht schaffen sie das ja noch ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 18.01.2016, 08:59
7.

Zitat von derschnaufer
Die kann ich bis heute nicht erkennen. Zur Erinnerung. Barrelpreis 120 Dollar, Superbenzin ca. 1.45?. Barrelpreis aktuell knapp unter 30 Dollar, Superbenzin ca. 1.20?. Also ich kann an der Tanke nicht den Riesenvorteil für den Bürger sehen. Fazit, Wir werden doch alle verarscht. Des weiteren will ich erst garnicht an die Preisentwicklung denken wenn der Preis für das Barrel wieder steigt
Ölpreis bei 120 USD: Benzinpreis bei 1,65 EUR, Ölpreis bei 30 USD, Beinzinpreis bei 1,15 EUR.

Sie sollten aber auch berücksichtigen, dass auf dem Benzinpreis steuern liegen und dass der Ölpreis in Euro nicht so stark gefallen ist. Wenn Sie sich mal die Mühe machen, den Ölpreis in Euro mit dem Benzinpreis ohne Steuern zu vergleichen, werden Sie sehen, dass die beiden Größen sich 1:1 verhalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ugroeschel 18.01.2016, 09:00
8. Billiges Öl: K/ein Grund zur Freude?

Schön das die Treibstoffpreie fallen, aber es gibt wichtigeres, wie es die Börsenkurse zeigen. Die Ölförderländer haben diese billigen Preise nicht bei ihren Staatshaushalt berücksichtigt. Sie rutschen ins Minus und können im Ausland weniger Investitionsgüter wie z.B. Maschinen und Flugzeuge kaufen. Das wird auch unsere Industrie spüren. Die Ölbranche wird Personal abbauen. Ich warte jetzt auf die Kommentare der Volkswirtschaftler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MScMD 18.01.2016, 09:05
9. Mineralölsteuer

Von mir aus kann der Staat die Mineralölsteuer so weit anheben, dass ein Liter Super 2 ? kostet. Es den Mehreinnahmen können dann die Prämien für die Anschaffung von E-Autos finanziert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12