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Irische Billigkette: Protest gegen Primark-Filiale in Berlin
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Drinnen Jubel, draußen Protest: die Eröffnung einer neuen Primark-Filiale in Berlin polarisiert. Den irischen Premier Kenny beeindrucken die jüngsten Vorwürfe gegen den Textil-Discounter offenbar nicht: Er eröffnet den neuen Billig-Tempel.

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dr_jp 03.07.2014, 17:58
1. Warum sollte ich diesen Mist kaufen?

Alle regen sich über Billigtextilien auf, aber gerkauft wird trotzdem. Tja, lieber mal auf Quantität verzichten und dafür weniger aber dafür Qualität kaufen. So kaufe ich nie bei H&M, KIK und wie sie alle heissen. Es gibt auch Marken, die einigermassen günstig sind, aber fairer als diese Discounter, die nur denjenigen, die es produzieren, Leid und Verarmung bringen.

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ontwoone 03.07.2014, 18:02
2. Billige Kleidung, Brot und Spiele

So hält man die Masse ruhig. Die Armen sind nicht arbeitslos, die Arbeitslosen sehen nicht arm aus.
Wobei: sind die Sachen wirklich billig produziert? Viele Sachen sehen aus wie aus unseren Altkleidersäcken aus den 90er Jahren.

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Palisander 03.07.2014, 18:02
3. Super!

Wieder mehr menschen in hässlichen billig produzierten Gammelklamotten. Hauptsache das kurze Glück befriedigen, auch wenn der Dreck morgen auf der Halde liegt. Schöne neue Konsumwelt...du wirst immer abartiger. Die Zweiklassen Gesellschaft wird immer klarer ausgeprägt. Dreck für den Mop (Ikea hat ja auch bereits angekündigt seine Preise noch weiter zu senken) und übertrieben und abgehoben teuer in den Luxusketten. Wir warten auf den Clash. Lange kanns doch nicht mehr dauern, oder?

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Munster 03.07.2014, 18:08
4.

Zitat von dr_jp
Alle regen sich über Billigtextilien auf, aber gerkauft wird trotzdem. Tja, lieber mal auf Quantität verzichten und dafür weniger aber dafür Qualität kaufen. So kaufe ich nie bei H&M, KIK und wie sie alle heissen. Es gibt auch Marken, die einigermassen günstig sind, aber fairer als diese Discounter, die nur denjenigen, die es produzieren, Leid und Verarmung bringen.
Was hat das mit den Proteste gegen die Primark-Kette zu tun?
Was bei Primark verkauft wird sind keine "Billig-Klamotten" mehr, sondern "Ultra-Billig-Klamotten".

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indy555 03.07.2014, 18:10
5.

Auch Designerlabel lassen zu Sklavenbedingungen herstellen, da sind unterm Strich halt nur die Gewinne erheblich größer.

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thomas.b 03.07.2014, 18:19
6.

...und trotzdem kaufen die Geizbürger ihre Billigklamotten, um sie selten bis nie zu tragen. Wegwerfkleidung auf dem Rücken der Schwächsten und die Leute finden es trotzdem geil.

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mongolord 03.07.2014, 18:20
7.

Zitat von indy555
Auch Designerlabel lassen zu Sklavenbedingungen herstellen, da sind unterm Strich halt nur die Gewinne erheblich größer.
Das mag wohl meist auch zutreffen. Allerdings ist der Preisdruck vielleicht nicht ganz so hoch. Und zweitens für mich als Kunden wichtig: Bei Markenklamotten erhalte ich doch in der Regel hohe Qualität, die auch ne Zeitlang hält. Son Primark-Schrott ist nach 3 mal Waschen hinüber.

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mactor2 03.07.2014, 18:20
8. Berlin

Es gehört ja zum guten Ton in Berlin gegen Arbeitsplätze zu sein. Das aber fehlende Arbeitsplätze auch der Grund sind warum viele Menschen in Berlin sich günstige Kleidung kaufen müssen sehen aber manche Aktivisten nicht. Sowie diese eigenartige Wort für diese Nein-Sager... Manche können eben 10m weiter zu C&A gehen und manche kaufen eben bei Primark.
Wenn die Kleidung so schlecht oder hässlich ist verstehe ich den weltweiten Erfolg der Firma nicht. Das sagt ein Berliner.

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Trondesson 03.07.2014, 18:23
9.

Zitat von dr_jp
Alle regen sich über Billigtextilien auf, aber gerkauft wird trotzdem. Tja, lieber mal auf Quantität verzichten und dafür weniger aber dafür Qualität kaufen. So kaufe ich nie bei H&M, KIK und wie sie alle heissen. Es gibt auch Marken, die einigermassen günstig sind, aber fairer als diese Discounter, die nur denjenigen, die es produzieren, Leid und Verarmung bringen.
Leid und Verarmung bringen Sie diesen Leuten vor allem dann, wenn Sie ihre Produkte nicht kaufen, denn bevor die lokalen Arbeitgeber (nicht die Abnehmer hier) die Arbeitsbedingungen ihrer Arbeiter verbessern, werden diese eher entlassen oder noch schlechter entlohnt, denn sie können meist nicht auf die Unterstützung der hierzulande vielgeschmähten Gewerkschaften zählen.

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