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Irland, Belgien, Zypern und Co.: EU kritisiert Mitgliedstaaten für "aggressive" Steue
REUTERS

Die EU-Kommission hat Niedrigsteuern in sieben Mitgliedstaaten angeprangert. Damit würden Großkonzerne wie Apple und Facebook deutlich weniger Steuern zahlen, als sie sollten. Die Last trägt der EU-Steuerzahler.

theodtiger 07.03.2018, 20:52
1. Nicht nachlassen - auch wenn es sehr schwer ist

Wegen des Einstimmigkeitsprinzips bei der EU Gesetzgebung in Steuerfragen wird man hier nur in Trippelschritten vorankommen. Auch wenn mehr Steuergerechtigkeit innerhalb der EU nur schwer zu erreichen ist, kann man es begrüßen, dass die EU Kommission hierbei nicht nachlässt und nun auch die entsprechenden EU Länder beim Namen nennt. Zudem scheint der wettbewerbspolitische Ansatz nützlich, einzelnen Ländern aus Wettbewerbsgründen Steuernacherhebungen aufzuerlegen, so etwa im Falle von Apple und Irland (13 Mrd Euro sind nachzufordern) oder Luxemburg und Amazon. Die Kommission sollte da nicht nachlassen, schließlich gehen solche Deals zulasten der Steuerzahler in der ganzen EU.

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karlsiegfried 07.03.2018, 22:45
2. Typisch

Zitat: 'Der luxemburgische Staatschef sprach sich zudem gegen eine Harmonisierung der Steuern aus, wenn das eine Erhöhung von Steuern bedeute. Besonders in Zeiten, da die Trump-Regierung Unternehmensteuern drastisch gekürzt habe, sei dies kontraproduktiv.' Will er etwa die Steueroase Luxemburg schonen?

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jj2005 08.03.2018, 02:57
3. MWSt, Werbungssteuer

Man sollte nicht vergessen, dass die Nationalstaaten noch beträchtliche Freiheiten bei der Steuergestaltung geniessen, siehe "Der Mehrwertsteuerwahn", Spiegel 18/2006 (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46765768.html). Wenn nach Pferden und Eseln differenziert werden kann, dann darf man sicher auch nach Online- und Ladenverkäufen differenzieren. Also, 30% auf Online-, 10% auf Ladenverkäufe, selbstverständlich nicht gegen irgendwelche mit "A" beginnenden amerikanischen Grosskonzerne gerichtet, sondern als binnenwirtschaftlich-kulturelle Massnahme zum Schutz der verwaisten deutschen Innenstädte. Und ja, Werbung sollte auch dringendst mal besteuert werden, 1 ct für jeden Klick, da lässt sich sicher einiges rausholen, warum soll dieser Kuchen an Google gehen? Der deutsche Fiskus braucht Geld, der Steuerzahler kann ja im Gegenzug entlastet werden. Kreativ auftrumpen ist das Gebot der Stunde ;-)

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peterpan2200 08.03.2018, 07:35
4. So lange die EU

ihre eigenen Gesetze lügen Straft, (Grichenland) keiner muß für die Schulden des Anderen aufkommen, wird das nie was.
Junkers ist einer der die sich die Welt so machen wie es ihnen gefällt

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vliege 08.03.2018, 08:35
5. Das soll wohl ein Witz sein

Die EU kritisiert? Die EU sind doch vorrangig Juncker der ewige Alleinherrscher und Deutschland als Zahlmeister. Gerade Juncker hat doch in seiner Funktion als Luxemburgs Finanzminister diese Praktiken mit salonfähig gemacht.

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tyfooniii 08.03.2018, 11:50
6. Was für tausende Arbeitsplätze?

Betroffene Hunde bellen! So wie der Luxemburgische Premier. Die von Trump verabschiedeten Untetnehmenssteuern sind im ein vielfaches höher als die im Promillebereich erhobenen Steuern in Luxemburg und anderen europäischen Steueroasen! Das Verhalten dieser Staaten ist asozial gegenüber den anderen Mitgliedstaaten der EU und Deutschland sollte hier auf jeden Fall mehr Druck in der EU auf diese Politik ausüben. Kann doch nicht sein das wir so den Wohlstand dieser Länder subventionieren!

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Sixpack, Joe 08.03.2018, 12:30
7. Deutschland fehlt in der Reihe!

Vor einem Monat konnten wir lesen das Deutschland einen Spitzenplatz innehat in der Steueroasenranking;
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/steueroasen-deutschland-belegt-spitzenplatz-im-steueroasen-ranking-1.3846749
Wahrscheinlich hat Merkel in der Zwischenzeit nach Brussel angerufen...

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