Forum: Wirtschaft
Irritierende US-Geldpolitik: Fehlbare Fed
REUTERS

Die US-Notenbank senkt ihre Wachstumsprognose - drosselt aber gleichzeitig die Konjunkurhilfen. Wo ist da die Logik?

Seite 1 von 4
Spiegelleserin57 19.06.2014, 09:17
1. Optimismus ...

kennt auch hier keine Grenzen. Wir sind toll und die Arbeitslosenzahlen sinken doch ständig...bewiesen von groß aufgemachten Graphiken und Statistiken , nur erstaunlicherweise hört man von Massenentlassungen.
Wir werden angefeuert dass alles nur besser werden muss und noch mehr Leistung erbracht werden muss.
Alles toll!!! Frau Yellen ist erst kurz im Amt und sie hat die Chance Vieles zu ändern, diese sollte man ihr lassen. Dass sie sich leise äußert ist sehr weise anstatt laut zu trompeten. Diese Vorgehensweise ist diplomatisch wenn die Börse nicht verschreckt werden soll. Leider vermisst man das bei anderen Menschen häufig. Mann kann abwarten wie sie ihren Job macht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
notbehelf 19.06.2014, 09:18
2. Trost

"In Wahrheit aber ist das, was sie betreiben, eine zutiefst ungewisse Wissenschaft - fundiert auf dem täglichen Treibsand der unberechenbaren Welt."

Immerhin ist sie da in guter Gesellschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BettyB. 19.06.2014, 09:26
3. Welch Wunder

Ökonomische Vorhersagen waren schon immer unsicherer als Wetterberichte, daran ändert auch überzeugendes Auftreten und detailliertes Argumentieren nichts. Rettung Ist nur die geringe Schwankungsbreite in Prozentpunkten, prozentual Ist das alles aber wahrlich blamabel...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jobaluk 19.06.2014, 09:31
4. gewaltiger Satz...!!

bei dem Sprung von über 2000 Punkten zwischen 15:15 und 15:26 hätte ich doch zu gerne eine kleine Longposition gehalten! :)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ihawk 19.06.2014, 09:33
5. Puppetshow

Diese Puppetshow von Frau Janet Yellens hat etwas rasend komisches an sich. Jeder weiß es und trotzdem wird so getan als wäre es nicht wahr - streng nach dem Motto: The show must go on.
Die US FED ist eine Privatbank, deren Eigentümer niemals an die Öffentlichkeit treten. Es wird so getan, als ob Janet Yellens die US FED lenkt - in Wirklichkeit ist sie "nur" der Pressesprecher.
Die Wall Street "reagiert" auf etwas, was bereits bekannt ist - welch eine lächerliche Show der Finanzmafia !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schreiberausthür.89 19.06.2014, 09:39
6. Richtige Entscheidung der FED

Was ist denn an 2,1 - 2,3 Prozent Wachstum auszusetzen? Bei gleichzeitig sinkender Arbeitslosigkeit?? Die Entscheidung der FED die Anleiheneinkäufe, trotz etwas gesunkener Wachstumsaussichten, zurückzufahren, ist völlig richtig und vernünftig. Hier heulen bloß die Börsianer auf, wegen ihrer Sucht nach billigem Geld. Die Medien fallen natürlich wieder darauf rein. Für die Sparer und die Realwirtschaft ist das Vorgehen der FED jedenfalls gut und nachhaltig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zinsfehler 19.06.2014, 09:39
7. Die Geldpolitk steht vor einem Paradigmenwechsel

Die Ursache für Irritationen ist die große Ratlosigkeit der Ökonomen. Einer der wenigen Journalisten, der sich seit langen Jahren mit den Tiefen der Geldpolitik befasst und damit ausnahmsweise wirklich mal als Experte zu bezeichnen ist, hat gestern ein bemerkenswertes Geständnis abgelegt: http://blogs.faz.net/fazit/2014/06/18/die-grosse-ratlosigkeit-sintra-4-4169/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redbayer 19.06.2014, 09:42
8. Die Jellen ist gut

[Die US-Notenbank senkt ihre Wachstumsprognose - drosselt aber gleichzeitig die Konjunkturhilfen. Wo ist da die Logik? - quote]

sie macht endlich widersprüchliche FED Aussagen, um damit deren Unwirksamkeit bzw. Lächerlichkeit zu unterstreichen.
Die Dummen sind die, die immer auf jedes Wort der FED warten & schauen, um damit ihre Finanzgeschäfte zu begründen.
Solange das amerikanische Establishment und der Administration im Hintergrund glaubt sie könnten unbegrenzt bis in alle Ewigkeit Schulden machen und Geldmengen ausdehnen, sind alle anderen FED Bewegungen sowieso nur Makulatur.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Grafsteiner 19.06.2014, 09:46
9. Logik des Neusprech

Zitat von sysop
Die US-Notenbank senkt ihre Wachstumsprognose - drosselt aber gleichzeitig die Konjunkturhilfen. Wo ist da die Logik?
Hier hat aber einer nicht die geringste Ahnung von Ökonomie. Das "Senken" einer Prognose heisst nichts in der Realwirtschaft. Der Autor scheint der Meinung zu sein, dass die Realwirtschaft gesteuert der Prognose der FED folgt.

Staatsfinanzierung ist keine Konjunkturhilfe. Der Glaube ist absurd, Geld in die Bürokratie eines Staates zu stecken, erzeuge Wachstum.

Dahinter steckt die längst erfolgte Verabschiedung der FED aus dem Zweckrationalismus der Ökonomie. Indirekte Staatsfinanzierung durch Geldpolitik (Zinssatz) ist keinesfalls Aufgabe der angeblich unabhängigen (!) Zentralbank. Hier greift die Zentralbank durch den Aufkauf von Staatspapieren sogar direkt in die Staatsfinanzierung ein. Etwas, was jeder Zentralbank eigentlich verboten ist, weil es "Geldruckerei" bedeutet, zu der staatlich angeheizte Inflation führt und damit zur Entwertung der Guthaben der Sparer. Aber auch zur Entwertung der Staatskredite, die dann nur noch einen Bruchteil des Ausgabekurses wert sind. Wie alle Geldvermögen entwertet werden.

Aber das ist ja Sinn der Sache. Das ist von der Politkaste so gewollt und Betrug an dem eigenem Volk. Und nicht -wie hier im Spiegel-Neusprech in gebetsmühlenartiger Propaganda ständig wiederholt- die Verhinderung von Deflation. Was ein völliger Schmarren ist, aber in der gleichen Inkompetenz in der Beurteilung von ökonomischen Tatbeständen begründet ist, die auch in diesem Artikel zwischen allen Zeilen steht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4