Forum: Wirtschaft
Ist der Euro noch zu retten?

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?

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Manukun 08.09.2011, 08:59
1290.

Zitat von BraumeisterBob
Mannohmann, das kann doch nicht alles wahr sein. Unsereiner kümmert sich drum, seine Versicherungen zu zahlen, seine Steuern, das Häusle abzubezahlen, Ende des Monats noch was zu beißen zu haben, zu schauen, dass die Kinder noch ne vernünftige Ausbildung haben, und dann sieht man, wie andere mit ganz anderen Beträgen wirtschaften. Da kann einem doch nur noch das Messer im Sack aufgehen (sorry)
Es war schon immer so, dass sich nicht alle das Gleiche leisten können.
Neid hilft da nicht weiter.

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BraumeisterBob 08.09.2011, 09:28
1291.

Zitat von Manukun
Es war schon immer so, dass sich nicht alle das Gleiche leisten können. Neid hilft da nicht weiter.
Es ist nicht Neid. Es ist Frust, wenn ich dran denke, wie mit den Ersparnissen der heutigen Menschen und den zukünftigen Generationen umgegangen wird. Sträflich. Neid wäre auf eine Person gerichtet. Frust betrifft das heutige Europa und die Vertreter dieses Unrechtsregimes.

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rolli 08.09.2011, 09:53
1292.

Zitat von Steve Holmes
Natürlich hat Recht. Aber es ist natürlich wichtig, dass Abgeordnete mit Lobbyisten in steten Kontakt sind. Wie sollen sie fundierte Entscheidungen treffen wenn sie sich nicht mit den Betroffenen austauschen?
Holmes, wie immer: ganz knapp daneben. Wissen Sie nicht, dass 60% der Abgeordneten auf der Lohnliste von Verbänden stehen und weitere 20% von Unternehmen ( BASF; Bayerm Deutsche Bank, Siemens etc, ) direkt in den Bundestag geschickt werden? Im letzten Bundestag gabe es genau 1 Abgeordneten, der weder in Verbanden, direkt abgesandt noch Beamter oder Jurist war. Die Abgeordneen sind die Lobbyisten. Ich hielt Sie für informierter.

rolli

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glücklicher südtiroler 08.09.2011, 09:57
1293. Europa und die USA...

Zitat von Gerhard_Rohlfs
...oder bei den Angriffen auf Ölstaaten, wo die Kriegskosten den Wert der Beute übersteigen.
Naja, gerade das Beispiel Libyen zeigt, daß die Kosten nun wieder hereinkommen. Das zeigt gerade die Goldgräberstimmung, die in Libyen herrscht. Die Rebellen wissen wem sie die Machtübernahme verdanken und wo sie ohne Intervention vermutlich wären. Es ist immer ein Risiko vorhanden und die Koalition ist dieses voll eingegangen. Libyen war ein doppeltes Spiel. In Wink mit dem Zaunpfahl für viele Länder(bsw. für die Saudis) und ein Test wer am treuesten auf Linie ist.
Zitat von
...sind die USA die längste Zeit Weltmacht gewesen; es ist noch nicht einmal sicher, ob sie die kommenden Wirren als staatliche Einheit überstehen. Und „Eurabien“ und ähnlichen Zinnober wird es dann schon gleich gar nicht geben.
Sie unterschätzen die USA und deren absoluten Willen. Gerade auch wenn man die heutigen Probleme sieht, erweist sich die USA als Erfolgsmodell und alleine von den USA und seiner staatlichen, politischen und wirtschaftlichen Einheit erwarten sich die Menschen die Lösung der Probleme. In den USA findet längst ein Umdenken statt, das den Weg aus Schulden und mangelnder Mitbeteiligung weist. Staatlich Auseinanderfall der USA halte ich für die unwahrscheinlichsten Dinge auf unseren Planeten. Was die Schulden anbelangt, könnten die USA sich im Notfall derer schnell entledigen und es würde zu weltweiten Verwerfungen kommen. Und „Eurabien“ und ähnlichen Zinnober wird es nicht geben und ist nichtmal US-Interesse. Dort ist von Interesse, daß Europa(EU plus Natomitglieder) und Arabien(Interessensphäre) schön getrennt bleiben.

Viele Grüße...

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rolli 08.09.2011, 09:58
1294.

Zitat von Gerhard_Rohlfs
Ja, so stellen diese Leute sich das vielleicht vor. Es ist aber nicht das erste Mal, dass sie sich verkalkulieren: wie schon beim Outsourcing-Reimport-Billiglohn-Konzept, das sie Freihandel nennen; oder bei den Angriffen auf Ölstaaten, wo die Kriegskosten den Wert der Beute übersteigen. Also kein Grund, defaitistisch zu sein gegenüber diesen albernen New-World-Order-Phantastereien: Der Euro fällt auseinander, in ein paar Monaten vielleicht schon. Und dann die EU. Und wenn die deutschen Tribute (auch „Rettungspakete“ genannt) zum Erliegen kommen, sind die USA die längste Zeit Weltmacht gewesen; es ist noch nicht einmal sicher, ob sie die kommenden Wirren als staatliche Einheit überstehen. Und „Eurabien“ und ähnlichen Zinnober wird es dann schon gleich gar nicht geben. Und im übrigen bin ich der Meinung, dass der Euro und die Brüsseler Diktatur zerstört werden müssen.
Ja, Merkel gehört zur New World Order, das ist klar. Sie hat das in ihrer Rede klar und deutlich ausgedrückt. Sie findet derzeit die Weltbevölkerung zu hoch und malte die Schrecken von 10 Mrd. Menschen an die Welt. Auch wenn sie es verklausulierte, aber das ist Diktion der nwo, und beschreibt den zukünftigen genocid.

rolli

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rolli 08.09.2011, 09:59
1295.

Zitat von RogerRabit1962
Eine Schuldenbremse ist nur ´politische´ Augenwischerei. Sie haben es gut erkannt.
Sie sollten das ander benennen, weil Sie es besser wissen. Die Schuldenbremse wird überall dort eingesetzt werden, wo es um Soziales geht. Der Rest wird davon nicht betroffen sein.

rolli

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rolli 08.09.2011, 10:32
1296.

Zitat von glücklicher südtiroler
Naja, gerade das Beispiel Libyen zeigt, daß die Kosten nun wieder hereinkommen. Das zeigt gerade die Goldgräberstimmung, die in Libyen herrscht. Die Rebellen wissen wem sie die Machtübernahme verdanken und wo sie ohne Intervention vermutlich wären. Es ist immer ein Risiko vorhanden .......
Ganz unbemerkt von dem Süd-debakel vollzieht sich auch ein Szenario im Osten, das nichts gutes ahnen lässt, und zu uns besonders über Österreichherüberschwappen könnte.
Der Hauptabnehmer vor polnische oder tschechische oder slovakische Waren ist Deutschland. Als es D. gut ging, kauften wir ausreichend dort ein. Nun aber wird D. auf beiden Seiten - dem Export und der Binnennachfrage - gestoppt. Die Reichtumsverluste der Menschen bedingen neue Sparsamkeit.
EInes aber kann diese Länder retten: Sie haben ihre eigene Währung, und können die an die Gegebenheiten anpassen. Wie wichtig das ist, zeigt das Desinteresse dieser Staaten in die Eurozone beizutreten. Sollte das aber - weil die wirtschaftlichen Gegebenheiten das fordern - aus opportunistischen Gründen doch passieren, dann ist Ende der Fahnenstange erreicht.

http://online.wsj.com/article/SB1000...DDLESecondNews

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andrea heil 08.09.2011, 10:53
1297. nicht mehr zu retten

Zitat von rolli
Ja, Merkel gehört zur New World Order, das ist klar. Sie hat das in ihrer Rede klar und deutlich ausgedrückt. Sie findet derzeit die Weltbevölkerung zu hoch und malte die Schrecken von 10 Mrd. Menschen an die Welt. Auch wenn sie es verklausulierte, aber das ist Diktion der nwo, und beschreibt den zukünftigen genocid. rolli
Ja, wir in Deutschland hab'n keen Plaisier,
et jibt schon 'ne Menge Spitzbuben hier.
'ne Tante von mir, die jammert laut –
der hab'n se 't Jebiss aus'm Mund jeklaut.
Sie jähnte, da nahm's eener, Jott weeß, wer –
Ick wunder mir über gar nischt mehr!

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RogerRabit1962 08.09.2011, 10:55
1298.

Zitat von rolli
Sie sollten das ander benennen, weil Sie es besser wissen. Die Schuldenbremse wird überall dort eingesetzt werden, wo es um Soziales geht. Der Rest wird davon nicht betroffen sein. rolli
Das besteht eher nicht zu befürchten.
Die Schuldenbremse wird genauso einfach beseitigt und erhöht werden, sobald Geld benötigt wird, wie in den USA.
Das wird sich nicht auf Soziales begrenzen.

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Steve Holmes 08.09.2011, 10:56
1299.

Zitat von rolli
Wissen Sie nicht, dass 60% der Abgeordneten auf der Lohnliste von Verbänden stehen und weitere 20% von Unternehmen ( BASF; Bayerm Deutsche Bank, Siemens etc, ) direkt in den Bundestag geschickt werden?
Auch, gibt es jetzt auch Wahllisten von Unternehmen? Ich dachte immer die Parteien machen das.

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