Forum: Wirtschaft
Ist der Euro noch zu retten?

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?

Seite 83 von 629
Gerhard_Rohlfs 01.09.2011, 14:26
820. Der Fall ist geklärt: "Rettungen" absurd, schädlich, existenzvernichtend

Zitat von Patrik74
Anbei nochmal ein guter Link zum Thema Es ist noch mehr zum Verheiz.. äh, "Retten" vorhanden. Und ich bin sicher, man kann noch viel mehr verscherbeln, denn nur dafür hat man es doch aufgebaut, oder?
Erst mal Danke für die aktuellen Quellen.
Fasse zusammen:
Gemäss DIW verfügten private Haushalte verfügten 2007 über ein Nettovermögen von 6,6 Billionen Euro.
Und >>nach den überschlägigen Schätzungen der Deutschen Bundesbank ist das Reinvermögen von 1991 bis Mitte 2008 um knapp 63 Prozent auf 10 050 Milliarden Euro gestiegen.<<
FAZ von heute, 1.9.11

Von der ökonomischen Seite haben wir den Fall jetzt im grossen und ganzen geklärt: Die "Rettungen" sind aus deutscher Sicht komplett absurd, schädlich, wirtschaftlich existenzvernichtend.

Gerade deshalb verbleibt die Frage, die Sie gestellt haben:

Zitat von Patrik74
Welches Interesse die USA und China am europäischen Selbstmord haben ist offensichtlich, aber welches Interesse verfolgt die europäische Elite?
Gar nicht so einfach. Sie erinnern sich doch an die Wikileaks-Veröffentlichungen Anfang 2011, in der herauskam, dass die USA über alle deutsche Politiker detaillierte Akten führen, und dass viele deutsche Politiker alles was sich intern so abspielt, beim US-Botschafter melden.

Wir sollten die Aktivitäten der Besatzungsmacht mal genauer ansehen. Ich weiss, Sie mögen den Begriff nicht, vor der Retterei habe ich auch noch anders geredet, aber um zu verstehen, was hier gerade läuft, muss man die Dinge beim Namen nennen.

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Linlithgow 01.09.2011, 14:57
821.

Zitat von RogerRabit1962
Gott sei dank. Was würde beim Heizöl und an der Tankstelle passieren? Sie müssten dann nicht mehr 1,4 NDM sondern nur 1,07 NDM hinlegen, wenn Sie über die Grenze tanken fahren.
Sie vergessen die Bankgebuehren beim Umtausch Ihrer Lohn-NDM in Euro bevor Sie sich auf die Reise nach Luxembourg oder Goerlitz machen .....:-)
Uebrigens - einer Ihrer Beitraege vor ein paar Tagen hat mich sehr zum Denken gebracht. Danke dafuer!

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RogerRabit1962 01.09.2011, 15:09
822.

Zitat von Linlithgow
Sie vergessen die Bankgebuehren beim Umtausch Ihrer Lohn-NDM in Euro bevor Sie sich auf die Reise nach Luxembourg oder Goerlitz machen .....:-) Uebrigens - einer Ihrer Beitraege vor ein paar Tagen hat mich sehr zum Denken gebracht. Danke dafuer!
Bitte sehr.
Denken ist gut. Es kann der Anfang eigener Veränderung sein, so man diese wünscht.

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Patrik74 01.09.2011, 15:31
823. Wenn da nichts passiert..

Zitat von Schleswig
Entscheidend wird doch sein was das BVG am 7. September zum Euro-Rettungsschirm und den Hilfen für Griechenland verkündet. Das nur zum ersten Teil. Da sind auch noch Klagen gegen den EFSF Vertrag anhängig. Aber richtungweisend wird es schon sein. Ich bin gespannt was die zu den Vertragsbrüchen wie bail out und der Rechtsbeugung durch die Bundesbank was sagen. Wenn sie was sagen.
..ist es definitiv Zeit für den "Reset" des politischen Systems.
Es ist dermaßen offensichtlich, dass Verträge gebrochen werden und die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind, unter denen die Währungsunion (mit zugedrückten Augen) verfassungskonform erklärt wurde, dass es eigentlich nur eine Entscheidung geben kann - und die lautet nicht wie das letzte Mal: ..es ist nicht Aufgabe des BVG Politik zu machen und die Regierung macht bestimmt das beste für das Volk.

Nein! Es ist Aufgabe des BVG festzustellen, ob das, was grade passiert, verfassungsgemäß ist - ich hoffe das BVG macht sich nicht zum Steigbügelhalter des "Ermächtigungsgesetzes", dann ist der Ofen aus.

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Linlithgow 01.09.2011, 15:32
824.

Zitat von Gerhard_Rohlfs
Gar nicht so einfach. Sie erinnern sich doch an die Wikileaks-Veröffentlichungen Anfang 2011, in der herauskam, dass die USA über alle deutsche Politiker detaillierte Akten führen, ....
Hat Sie das ueberrascht? Wirklich? Natuerlich werden detaillierte Akten ueber Politiker gefuehrt, nicht nur von amerikanischer Seite ueber deutsche Politiker, sondern auch garantiert anders rum. Unter Garantie hat das Auswaertige Amt durch das Botschaftsnetz ziemlich viele Informationen ueber Politiker und andere interessante Gestalten.

Zitat von Gerhard_Rohlfs
... dass viele deutsche Politiker alles was sich intern so abspielt, beim US-Botschafter melden.
Dass die das 'melden' wuerde ich nicht sagen, es ist eher so, dass die Botschaftsmitarbeiter ziemlich gut verdrahtet sind und nicht nur die Buschtrommelkonzerte mitkriegen sondern auch die Gesangesproben und -uebungen.

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Gerhard_Rohlfs 01.09.2011, 16:00
825. Sogenannte „Euro-Rettung“: Warum handeln deutsche Eliten gegen ihr eigenes Land? (1)

Zitat von Patrik74
Welches Interesse die USA und China am europäischen Selbstmord haben ist offensichtlich, aber welches Interesse verfolgt die europäische Elite?
Eine ganz zentrale Frage. Aber da Deutschland als Zahlmeister ausersehen ist, ist hier aber auch nur die Haltung der deutschen Eliten von Interesse. Denn nur diese handeln ja genau entgegengesetzt zum Interesse ihres eigene Landes, zumindest deren derzeit tonangebende Teile.

Zitat von glücklicher südtiroler
Die USA(und im Schlepptau China) wollen in erster Linie die Fusion, obwohl es auch dort bereits kritische Stimmen gibt die erkennen, daß die Zwangsbeglückung Fusion die Unterschiede (und Ressentiments) in Europa eher verstärkt als bändigt und einebnet.
Ja. China und die USA ziehen hier für eine kurze Zeit an einem Strang. Aber nur die USA haben als Besatzungsmacht direkten Einfluss.
Siehe: Transferunion (5) Euro als Saugpumpe? / Deutschland – EU - USA – China
http://forum.spiegel.de/showthread.p...32#post8592232

Zitat von glücklicher südtiroler
Und die Europäischen Eliten? Da gibt es meiner Ansicht zwei Strömungen. Es gibt da erstens eine Art Intellektuelle Elite die glaubt man könne per Fusion unter Druck von Außen endlich deren Europäisches Ideal von einem Staat Europa(Vereinigte Staaten von Europa) erzwingen. Das was unter normalen Umständen nie ginge und nur per Angst, Schulden und Guthaben erzwungen werden kann.
Man muss hier die Frage stellen, ob sich diese Teile der deutschen Eliten (und nur um die geht es, der Rest Europas verfolgt seine eigene Interessen) überhaupt noch zuerst als Deutsche sehen, oder vielleicht schon als „Transatlantiker“ oder „New-World-Order“-Eliten o.ä.?
Basis dieser merkwürdigen Weltsicht scheint hier eine Art Umerziehung zu sein. Würde ihnen aber nichts nützen, wenn sie nicht auch das Volk in ihre Richtung umerziehen würden. Bspw. muss beim Verlag der Zeitung mit den großen Buchstaben sich jeder Journalist verpflichten nicht gegen die USA zu schreiben. Einen großen Anteil daran haben sicher auch Teile der Altachtundsechziger, die heute interessanterweise mit „Transatlantikern“ der CDU und US-Neocons in einem Boot sitzen.

Zitat von glücklicher südtiroler
Zweitens gibt es die, die vom heutigen System profitieren und bei einem eventuellen Zusammenbruch am meisten zu verlieren hätten. Nämlich dann wenn die Verbindlichkeiten per Auseinanderbrechen der €Zone, Abwertung, default mehrerer Länder sich weitgehend im Luft auflösen und es keine Rettungsschirme und Bankenrettungen mehr gibt. Abgesehen davon gibt es einzelne(aber sehr wichtige Kreise) der Exportindustrie, die allein schon ihrer weltumspannenden Interessen wegen, den Euro erhalten wollen. Die Macht ist in diesen Kreisen gelinde gesagt sehr wesentlich. Könnte das die Erklärung sein was Schäuble dermaßen antreibt?
Also die Lobbyisten der Banken und z.T. der Exportindustrie; gerade erstere haben natürlich bekannter massen einen direkten Draht ins Kanzleramt.
Man darf hier aber den inzwischen messerscharf gewordenen Interessengegensatz zwischen Realwirtschaft und Finanzinstitution nicht vergessen, will heißen, dass die Realwirtschaft die Zeche für die "Rettungs"-Fonds zahlt, welche nicht nur sämtliche Exportüberschüsse der letzten Jahre zu verzehren droht, sondern im Grunde (theoretisch) alles, was seit dem Krieg wiederaufgebaut wurde.
...

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Gerhard_Rohlfs 01.09.2011, 16:16
826. Sogenannte „Euro-Rettung“: Warum handeln deutsche Eliten gegen ihr eigenes Land? (2)

...
Der Exportindustrie nützen die größten Überschüsse nichts, wenn sie anschließend sowieso im Casino entsorgt werden.
Gerade Deutschland lebt von der Realwirtschaft, nicht von den Banken, die eher Klotz am Bein sind. Das heißt, selbst im Extremfall des Untergangs des Finanzsektors könnte Deutschland mit einigen organisatorischen Umstellungen im Grunde weiterproduzieren.
Und trotzdem soll die Realwirtschaft auf dem Altar des Casinos geopfert werden. Das ist bis hierhin nicht erklärlich.

Zitat von glücklicher südtiroler
Drittens die Angst vor Isolierung
Sicher vorhanden, aber sie geht sicher nicht soweit, deshalb den eigenen wirtschaftlichen Ruin in Kauf zu nehmen, und ist auch nicht „alternativlos“, da der größte europäische Staat, Russland, wieder ein enges Bündnis (wie bis 1890) mit Deutschland will, ebenso viele kleine und mittlere Staaten, wenn auch nicht alle. Also auch hier wieder nur erklärbar mit der Anwesenheit der Besatzungsmacht USA, die ihre eigenen Interessen druchsetzen will.

Zitat von glücklicher südtiroler
Ziel ist über Italien Druck auf die Franzosen auszuüben, mit einem Downgrade Frankreich würde man aber den EFSF selbst versenken(die Deutschen und die kleinen Länder wie NL, FIN, Ö wären nicht mehr dabei). Das ist aber nicht das Interesse; von Interesse ist daß in die gewünschte Richtung marschiert wird...
Man weiß sicherlich, dass man es mit der Peitsche auch nicht zu weit treiben darf. Wenn bspw. die Deutschen die Leistung verweigerten, und da gäbe es Möglichkeiten, an der Politik vorbei: vom Steuerstreik, der Flucht aus Euro und Finanzanlagen, bis zum Generalstreik, dann bräche der Hegemonialmacht die wichtigste Säule weg.

Schauen wir uns deren Aktivitäten doch einmal an: Sie erinnern sich an die Wikileaks-Veröffentlichungen Anfang 2011, in der herauskam, wie detailliert die USA über alle deutsche Politiker Buch führen, und dass viele deutsche Politiker alles was sich intern so abspielt, beim US-Botschafter melden.

Der Publizist Jürgen Elsässer, Magazin „Compact“, schreibt dazu am 4. März 2011:
http://juergenelsaesser.wordpress.co...e-de-maiziere/
>>Der US-erpresste Thomas de Maiziere
Samstag 5.3. Promotionsveranstaltung von COMPACT Nr. 2 DAS BESETZE LAND/ DER EURO-PUTSCH …
Der Schwerpunkt … bildet die Befassung mit einem großen Tabu: Deutschland – das besetzte Land“. Auch 66 Jahren nach dem Ende des 2. Weltkrieges stehen noch immer fremde Truppen bei uns, nutzen unser Land für eigene Interessen und nicht für unsere. Während die rechtlichen Vorbehalte der Besatzer im Laufe der Zeit abgebaut (aber nicht beseitigt!) wurden, hat sich im Gegenzug eine deutsche Politikerkaste aus Quislingen aufgebaut, die ganz ohne Rechtsvorschriften pariert.

Dies wird in COMPACT Nummer 2 anhand der Erkenntnisse aus den Wikileaks-Papieren durchgespielt. „GysiLeaks – wenn Linke zu viel reden“ heißt die Ankündigung auf dem Cover. Aber natürlich geht es insgesamt nicht nur im „Gysi Leaks“, sondern um „Germany Leaks“ – das ganze Land bzw. seine politische Klasse leckt, tropft, läuft aus. Dies wird von unserem Autor anhand aller Parteien mit konkreten Fakten durchgespielt. ...<<

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Schleswig 01.09.2011, 16:23
827. xxx

Zitat von Linlithgow
Hat Sie das ueberrascht? Wirklich? Natuerlich werden detaillierte Akten ueber Politiker gefuehrt, nicht nur von amerikanischer Seite ueber deutsche Politiker, sondern auch garantiert anders rum. Unter Garantie hat das Auswaertige Amt durch das Botschaftsnetz ziemlich viele Informationen ueber Politiker und andere interessante Gestalten. Dass die das 'melden' wuerde ich nicht sagen, es ist eher so, dass die Botschaftsmitarbeiter ziemlich gut verdrahtet sind und nicht nur die Buschtrommelkonzerte mitkriegen sondern auch die Gesangesproben und -uebungen.
Macht doch jedes Personalbüro.

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dandelion13 01.09.2011, 16:39
828. Ich habe da mal eine kleine Frage.

Ich halte es für sehr plausibel, was Gerhard Rohlfs über die "Euro-Saugpumpe" geschrieben hat, welche den Gang der europäischen Rettungsmilliarden über die weltweiten Zockertische nachzeichnet. Die US of A und China setzen demnach auf Spielverlängerung einer ruinösen EU-Politik, um sich jeweils mehr Zeit herauszuschinden, wobei nach dem Fall des Euro auch der Dollar fallen wird und China vorerst als Gewinner dasteht.
Aber zu welchem Preis? Ist es nicht so, dass sowohl die USA, als auch China sich mit ihrem Vorgehen dermaßen an den sinkenden, von ihnen noch mit Bleigewichten beschwerten Euro, bzw. Dollar ketten, dass sie demselben Sog ausgesetzt sein werden? Wird also seitens USA und China darauf spekuliert, nur nicht zu denjenigen zu gehören, welche es in diesem Strudel am Tiefsten hinabzieht?
In welcher Form müssten diese beiden Machtblöcke tätig werden, um diesem Sog selbst noch zu entgehen? Wieder gehe ich (nicht nur) hier mit Herrn Rohlfs konform, dass nämlich die USA keine Option mehr darauf besitzen. Da geht es höchstwahrscheinlich nur noch um Monate, welche die Eurorettungsschirme imstande sein sollten, die USA noch aus der Schußlinie zu halten. Sehe ich auch so.
Eine gescheite, unabhängige politische Kampagne in Europa wäre jetzt in der Tat auch noch dazu imstande, diesen Spieß umzudrehen und die USA schnell ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Pleitegeier zu rücken und mithin die denkbar größten Verluste von Europa abzuwenden, indem sie die US-amerikanischen Verschleppungsmanöver auf Grund laufen liesse und China somit erstmal einer "Abwertung des Dollars" aussetzen würde. Genau.
Und China? Wenn es so weitergeht, wie bisher -also der worst-case für den Euroraum und speziell Deutschland-, die USA damit ein paar Monate länger durch den Euro-Tropf ernährt werden können und eben nicht vor, sondern nach dem Euroraum baden gehen, dann wird sich China bis zum Anschlag seiner Möglichkeiten in Europa und den USA und überall sonst mit Geld eingekauft haben, dass kurz darauf beinahe wertlos sein wird. China wird dann jedoch eine Phase der berauschenden Expansion zu einem Zeitpunkt abschließen, an dem die Weltwirtschaft in allergrößter Not stecken wird. Sachwerte, also Land, Rohstoffe, Fabriken und Firmenbeteiligungen sind dann natürlich vorteilhaft gegenüber amerikanischen oder europäischen Staatsanleihen.
Aber was soll China dann tun mit all seinen Sachwerten? Auf welchen Märkten könnte es in seinem -kostspieligen- Superlativ noch agieren, wenn der Konsum weltweit krisen- und depressionsbedingt auf einem denkbar niedrigen Niveau ist? Wie werden die Chinesen dann eine Rentabilität ihrer Strategie über den Fall von Euro und Dollar hinaus gewährleisten können? Wenn sie das eben nicht können und ihre Aufblähung zu nichts mehr als Aufschub taugen sollte, wird ihnen damit dann nicht dasselbe dumme Los zufallen wie uns? Ist dann ihre Aufschubs- und Verschleppungsstrategie nicht der bloße Widerwille eines tödlich Getroffenen?
MfG

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Gerhard_Rohlfs 01.09.2011, 17:17
829. USA und China: Beim Schlussakkord an einem Strang

Zitat von dandelion13
Da geht es höchstwahrscheinlich nur noch um Monate, welche die Eurorettungsschirme imstande sein sollten, die USA noch aus der Schußlinie zu halten. Sehe ich auch so ... Und China? Wenn es so weitergeht, wie bisher -also der worst-case für den Euroraum und speziell Deutschland-, die USA damit ein paar Monate länger durch den Euro-Tropf ernährt werden können und eben nicht vor, sondern nach dem Euroraum baden gehen, dann wird sich China bis zum Anschlag seiner Möglichkeiten in Europa und den USA und überall sonst mit Geld eingekauft haben, .... Aber was soll China dann tun mit all seinen Sachwerten?
Erst mal vielen Dank für Ihren interessanten Kommentar.

Zwei Einwände: Mehr als ein paar Monate könnten die USA das deutsche Volksvermögen (und die Vermögen anderer anhängiger Staaten, wenn auch nicht so extrem wie im Fall Deutschland) n.m.M. wohl schon noch anzapfen, wie ein arabische Ölquelle. Ein paar Jahre vielleicht, aber wohl nicht mehr all zu viele.

Und was China dann mit seinem Hauptgewinn macht, da wird ihnen schon was einfallen.

PS:
Zu meinem vorigen Beitrag:
Hier, bei der Besatzungsmacht, liegt der Hund begraben.
Bis vor kurzem hat dieses Abhängigkeitsverhältnis ökonomisch nicht groß gestört. Eine Kleinigkeit hat sich geändert: Die USA sind bankrott.

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