Forum: Wirtschaft
IT-Modernisierung: Bundeswehr verschwendet Millionen bei Fregatten
imago/Christian Ohde

Die Bundeswehr hat bei der Aktualisierung von Software auf ihren Schiffen laut dem Bundesrechnungshof viel Geld verschwendet. So erhöhten sich die Kosten von sechs auf 30 Millionen Euro, wie aus einem Bericht hervorgeht - pro Schiff.

Seite 1 von 8
varphi 24.04.2018, 05:25
1. Passiert

Ich bin froh dass wir überhaupt IT modernisieren, wenn nicht mal in die eigenen zivilen IT Netze mehr was taugen. Schreibt mal lieber wieder einen Artikel über unseren neuen Flughafen, damit dieser am Ende doch komplett eingestampft wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HolmWolln 24.04.2018, 05:38
2. Kernkompetenzen

Der hier kommentierte Beitrag weist deutlich auf die Kernkompetenz dieser Regierung (und ihrer Vorgänger) hin. Die Umschichtung des Staatsvermögens in die Schatullen von Mäzenen und Spendern der Parteien. Das dies meist die gleichen Protagonisten sind, die unter Mithilfe ihrer "Interessenvertreter" in Lobbyorganisationen oder wie z.B. Herr Misfelder direkt im Parlament dafür sorgen das noch die für den Staat (das sind wir alle, auch Die die ihre Steuern zahlen!) unvorteilhaftesten Aufträge sprudeln als sei Geld nicht ein Gut das erarbeitet, soindern einfach auf Knopfdruck erschaffen werden könnte. (Wer Ironie findet, darf diese behalten) Eine andere Kernkompetenz wird in dem hier kommentierten Artikel verschwiegen. Trotz irrwitziger Bestellungen, Entwicklungen und offensichtlichen Verschwendungen von Steuergeldern durch die Politik, egal ob bei der BW oder in PPP Deals, der Bankenrettung die zur Währungskrise verklärt Teile unserer Sparguthaben vernichtet hat oder die Schutzfunktion für eine betrügerische Autoindustrie die in sprachlos machender Arroganz auch die von Ihr verursachten Emissionstoten ihrem Profit unterordnet...all das ficht den Bürger nicht an.. Seine Kernkompetenz ist diese Leute immer wieder mit einem mandat, einem Vertrauensvorschuss(!) auszustatten. Solange sich dies nicht ändert, werden Artikel wie dieser uns jede Woche neu beglücken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon_4_me 24.04.2018, 05:45
3. Endlich Maßnahmen der Bundeswehr

unseren Wehretat auf die von den USA geforderten 3% zu erhöhen, ohne dabei die Einsatzfähigkeit der Streitkräfte zu erhöhen. Eine wahre Meisterleistung an Diplomatie und gleichzeitiger Friedensliebe. Ich hatte nie Zweifel, dass die klugen Köpfe in Koblenz und Berlin einen Dreh finden würden, und verurteile das kleinkarierte Herumkalkulieren des Bundesrechnungshofs.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dasfred 24.04.2018, 05:49
4. Verbraucherschutz auch für Bundeswehr

Dort müssen die Beschaffer augenscheinlich ebenso geschützt werden vor den Lieferanten wie der gemeine Kunde. Mit Umtauschrecht und allem. Was die Finanzverwaltung angeht, da liegt ja seit Cum Ex schon einiges im Argen und es wurde unter Schäuble eher halbherzig reagiert. Ich hatte nie den Eindruck, als ob Steuergerechtigkeit erste Priorität hat. Da spukt wohl noch das Märchen vom Kapital als scheuem Reh, dass so gerne flieht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bommipit 24.04.2018, 05:54
5. Ist beschämend

Wenn hoch bezahlte Beamte etwas entscheiden aber keine Ahnung von der Materie haben kann es nur schief gehen.
In der freien Wirtschaft machen Manager auch Fehler und werden,mit hoher Abfindung,entlassen. Beim Staat versetzt man Beamte,und wenn es Höhe Beamte sind werden dies meist auf noch höhere Posten versetzt.
Das es bei der Beschaffung von Material für die Bundeswehr immer teurer wird als vorher veranschlagt liegt ganz klar daran das Beamte dafür nicht haften. Es ist denen egal weil es passiert denen ja nichts. Das wissen die Firmen und nutzen es dementsprechend aus.
Das erinnert mich an meine Bundeswehrzeit. Ein Rücklicht eines Mercedes LKW kostete der Bundeswehr 850 Mark als Ersatzteil. Ohne Montage.
Der Normalpreis,den eine Spedition zum Beispiel bezahlte,hat mit Montage nur 300 Mark gekostet.
Es sollte daher sich jemand in der Politik Gedanken darüber machen was falsch läuft,aber ich habe da meine Zweifel.
Eine Bundesweite Zentralstelle für Aufträge des Staates,besetzt mit wirklichen Fachleuten,die auch Aufträge von den Ländern und Kommunen mit einbeziehen.Das spart Steuern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jogola 24.04.2018, 06:18
6. Soll man wirklich

Soll man wirklich Leuten, die mit Geld nicht umgehen können, noch mehr Milliarden in den Rachen schmeißen ? Verantwortung übernehmen heißt nicht immer, in den Krieg zu ziehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Waldemar Peschel 24.04.2018, 06:34
7. Man ist nur noch fassungslos...

...D belehrt die Welt und vergendert die Sprache, scheitert aber bei simpler Buchführung und beim fiskalen Haushalten.
Wo kann ich mich hinwenden, wenn ich vom großen Geldverschwendungskuchen etwas abhaben will? Gibts da Antragsformulare?
Aber hauptsache der Diesel brummt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gottseidank.de 24.04.2018, 06:44
9. VDL kann es nicht!

Wer teure Beratungsfirmen anheuern muss hat doch schon verloren! Es funktioniert nicht. Korruption in Deutschland funktioniert doch genau auf diesem Weg. Da werden keine Koffer überreicht, wie in der Bananenrepublik. Nein, alle Verträge laufen aus dem Ruder und „die Kosten“ explodieren. Am Ende haben sich alle die Taschen vollgestopft und der Steuerzahler schaut in die Röhre. Knallhart verhandeln im Interesse der Bürger? Wo man hinschaut: Fehlanzeige!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8