Forum: Wirtschaft
Italiens Industrie: In Schönheit sterben
ANDREAS SOLARO /AFP

Italien ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone - doch seine einst stolze Industrie siecht vor sich hin oder wird ins Ausland verscherbelt. Was läuft falsch in "Bella Italia"?

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remcap 17.11.2019, 13:11
1.

Ist es etwa im Euroland nicht vorgesehen, das ein Land aufgrund seiner Unfähigkeit Pleite gehen kann? Die große Bereinigung hätte schon nach den Gesetz der Wirtschaft ab 2008 stattfinden sollen.
Jetzt kommt es wie es kommen muss und zwar richtig.
Diese Prüfung übersteht das EU-Gefüge nicht mehr. Garantiert.

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leontion 17.11.2019, 13:11
2. Nicht zu vergessen ...

... dass sich Frankreich doppelt so hoch neu verschuldet wie Italien. Laut Schuldenuhr verschuldet sich Italien jede Sekunde neu mit 1177 Euro, Frankreich dagegen mit 2345 Euro. https://www.haushaltssteuerung.de/schuldenuhr-italien.html

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p-touch 17.11.2019, 13:15
3. Es bedarf nur eine leichter Einbruch

am Markt, z.B. wenn der vor sich hinschwellende Handelsstreit zwischen der EU und der USA zu einen Handelskrieg wird und Italiens Wirtschaft rauscht entgültig zu Tale. Italien hat das Potential die ganze EU-Zone mit in denn Abgrund zureißen und kein Rettungsschirm wird denn Aufprall abmildern.

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wi_hartmann@t-online.de 17.11.2019, 13:17
4. italienische "Krankheit"

So lange alle gesellschaftlichen Schichten, Parteien und Kirche von
der "Ehrenwerten Gesellschaft" durchdrungen sind, wird sich in Bella Italia nichts ändern.
Mafiajäger wie zum Beispiel Falcone mußten ihre Uneinsichtigkeit
mit dem Leben bezahlen.

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Lion 17.11.2019, 13:18
5. Was passiert in Bella Italia? Ist doch klar!

Das Gleiche wie in Great Britain. Es wird privatisiert und verkauft und am Ende sagen die gleichen Neoliberalen, wie in GB, dass an der nun folgenden Misere Europa und die Ausländer dran Schuld sind. Altes Lied, nicht neu aber immer wieder erfolgreich, wenn man Rechtsnationale fördern möchte.

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spaceagency 17.11.2019, 13:20
6. wie immer dramatisiert

wenigstens hat Schlamp noch Luxottica gennant ( der weltgrösste Brillenhersteller ) und Fincantieri ( Nummer 4 wltweit ) . Trotz allen Problemen hat Italuen nach wie vor die zweitgrösste Industrieproduktion Europas, weit vor Frankreich. Zu Nennen...Ferrero weltweit grösster Süsswarenhersteller, Barilla, weltweit grösster Pasta Hersteller, Leonardo grösster Hersteller der Welt von zivilen Helicopter, mit führend in Luft und Raumfahrt, Die ganze ital. Maschinen Branche mit 2. grösstem Exportwert nach Deutschland, der Pharmasektor, der dieses Jahr Deutschland beim Umsatz überholte, Generali zweitgrösster Versicherer Europas und die veiden gesunden Grossbanken die zusammen 4 fachen Wert haben in Bezug zu Deba und CoBa. Weltführend ist der Tissuebereich, 2. platziert die Verpackungsmaschinen, 1. Adresse Luxusjachten....neun Herr Schlamp....schlecht recherchiert und sehr sehr lückenhaft.....was richtig ist im Artikel, die Unsicherheit durch Wechsel

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hansaeuropa 17.11.2019, 13:22
7. völlig falsche Analyse

Dieses Märchen hören wir seit 10 Jahren. Dabei sollte man sich die durch Deutschlands Lohndumping ausgelöste Deflationspolitik vorknöpfen. Wenn Deutschland wieder 20 Prozent teurer wird, können auch die anderen europäischen Länder wieder aufleben.

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hergen.heinemann 17.11.2019, 13:24
8. Die Sache mit dem Stahlwerk

ist eine besondere Geschichte. Aber generell ist es so, dass Italien trotz gewaltiger Zinsgewinne infolge der Zugehörigkeit zum Euroraum durch den Euro - so wie alle anderen Euroländer auch - insgesamt gewaltige Probleme hat, weil der Euro für Italiens Wirtschaft und sein Finanz- und Sozialkultur viel zu stark ist und Italiens Wettbewerbsfähigkeit im Euroraum und auch ausserhalb deswegen immer geringer wird. Seit Italien im Euroraum ist, fehlt ihm das vorher regelmäßig in Anspruch genommene Notventil einer Abwertung der Währung, um seine Wettbewerbsfähigkeit wieder aufzupäppeln.

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Cmkswiss 17.11.2019, 13:31
9.

Nicht nur die Industrie siecht vor sich hin, sondern das ganze Land. Ineffiziente Verwaltung, veraltete Infrastruktur und mit 2350 Mrd. Euro sehr hoch verschuldet. Für eine Industrienation hat Italien auch eine absurd große Schattenwirtschaft. Der unaufhaltsame Abstieg wird immer weiter gehen.

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