Forum: Wirtschaft
Italo-Populisten: Das wahre Dilemma der Römer
REUTERS

Die neue Regierung in Rom hat eine Menge spinnerter Dinge vor. In einem hat sie wohl dennoch Recht: Solange das Land derart hohe Altschulden bedienen muss, wird es in der Krise feststecken.

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bri4n 25.05.2018, 14:49
20. @curiosus_

Sie wollen also am liebsten moralisch überlegen sterben. Ja so sind wir deutschen nun einmal.

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s.l.bln 25.05.2018, 14:49
21. Gut ist, was allen hilft...

...oder so.In dem Sinne ist z.B. die Privatinsolvenz eingeführt worden, welche insgesamt auch positiv wirkt.
Das Problem an der aktuellen Situation der italienischen Politik ist, daß Italien einen Schuldenschnitt ja nicht nutzen würde, um das Land zukunftsfest zu machen oder die Wirtschaft zu stützen. Die haben vor, sofort genau das zu machen, was die im Artikel beschriebenen Großeltern gemacht hatten, mit dem Ergebnis, daß Italien so schlecht da stünde wie zuvor.
Es ist nicht die Aufgabe der EU, die Wahlkampfgeschenke irgendwelcher Rattenfänger zu refinanzieren.
Zitat neuer Regierungschef: " das Lächeln der Familien ist mir wichtiger als das BIP".
Amen

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JustFunKiro 25.05.2018, 14:50
22. Bei wem genau haben die Italiener denn ihre Schulden?

Soweit ich weiß, NICHT bei der EU. Und auch nicht bei Deutschland. Denn trotz ihrer Finanzlage hat Italien in der EU immer draufgezahlt. Niemand muss begeistert sein, was die neue Regierung und ihre Pläne angeht - wahrscheinlich sollten wir auch nicht begeistert sein. Aber die Sprache, die teilweise zu hören ist (auch gestern von Herrn Frickes Kollegen), suggeriert offene Feindschaft mit Italien und all seinen Bürgern.

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mavafa 25.05.2018, 14:50
23. Italiens Problem ist Deutschland

Wir Italiener müssen die Währungsunion verlassen. Ich unterstütze zu 100% die Meinung von Paolo Savona. Geld verschwindet nicht, es wechselt nur den Besitzer. Italien macht Schulden, um deutsche Güter zu kaufen.

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kuschl 25.05.2018, 14:51
24. Guter Bekannter

Ich habe einen Bekannten, der wird seine Altschulden auch nicht los. Er will aber auch nicht sagen, wie er dazu gekommen ist! Da ich ihn schon lange kenne, weiß ich es aber: Er hat jahrelang über seine Verhältnisse gelebt und die Banken haben es ihm leicht gemacht. Jetzt ist er böse auf die Gläubiger. Wie können die einfach darauf bestehen, dass er ihrer Forderungen bedient? Das Geld ist doch schon lange verpulvert.

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spon_5278782 25.05.2018, 14:53
25. Kompliment!

Endlich mal ein sachlicher, fundierter Beitrag zu diesem Thema, der die Sachlage schildert, ohne Haeme und Zynismus!

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rgsf 25.05.2018, 14:53
26. Krise = Gelegenheit, wenn man’s richtig macht

Schuldenerlass oder Regeländerungen: Ja, aber nur Zug um Zug gegen neue EU Regeln und Institutionen die eine Wiederholung ganz sicher verhindern. Motto: wir lernen gemeinsam aus Fehlern der Geschichte und sind bereit für ein starkes Europa der Zukunft auch heute gemeinsame/geteilte Opfer zu bringen. Der Autor vergisst in seiner Argumentation völlig den Präzedenzfall der geschaffenen würde und nur Verlierer produzierte würde anders verfahren.

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mariuscaesar 25.05.2018, 14:54
27. @missirossi

Mit neuen Schulden aus den Schulden rauswachsen? Das ist schon lange nicht mehr möglich. Man generiert dadurch heutzutage kaum mehr Wachstum, das ist somit eine Illusion. Was Italien braucht ist die Lira. Nichts anderes.

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Ein_denkender_Querulant 25.05.2018, 14:56
28. Eurobonds

Nicht die Höhe der Schulden ist das Problem, sondern die Höhe der Zinsen. Und solange Italien von Schuldenschnitt faselt, werden die Zinsen für neue Kredite unerschwinglich, wenn sie aus dem Euro austreten, wären sie so pleite, pleitiger kann man gar nicht sein.

Die Lösungen sind einfach, den Staatshaushalt ausgleichen, die Schulden sinnvoll reduzieren und billige neue Kredite mit Eurobond bekommen. Wie wäre es z.B. mit einem spontanen Eigentumsschnitt. Jeder, der mehr als eine Million besitzt, sollte einfach 10% davon abgeben müssen und schwups wäre alle Schulden bezahlt.

Ach Mist, diese Art konstruktiver Vorschläge würde ja nur aus dem linken Lager kommen, das rechte Lager sucht natürlich einen Sündenbock. Ganz sicher sind die Flüchtlinge schuld an der Finanzkrise, ganz sicher, oder?

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opinio... 25.05.2018, 14:57
29. Staatsschulden

Sind nicht vergleichbar mit Privatschulden oder gar mit Hausdarlehen.
Hier ist Politik oder besser, die Finanzpolitik im Spiel. Hier machen die Banken großes Geld aus den Cents der Kleinen Leute!
Privat verliert bei Fehlasekulation, bei Bank wechselt allenfalls der Vorstand - gegen Abfindung! Scholz, tue was dagegen!

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