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IW-Studie: So groß ist die Wohnungsnot in deutschen Metropolen
Oliver Berg/dpa

Köln, München oder Stuttgart: In deutschen Großstädten fehlt Wohnraum. Wie groß der Mangel ist, zeigt eine neue Untersuchung. Doch nicht überall herrscht Wohnungsnot.

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Ein Stein! 22.07.2019, 15:54
170. Ich rede nicht am Thema vorbei, Sie begreifen offensichtlich die

Zitat von cave68
kann es sein,dass sie selbst nicht nachgedacht haben bevor sie posten.... was hat das speziell den Arbeitnehmer (und gleichzeitig Mieter) zu interessieren,wer diese Jobs dann erledigt.... und um die geht es doch hier....sie reden hier komplett am Thema vorbei. Ganz nebenbei:Je mehr aus der Stadt aufs Land ziehen desto mehr dieser Berufe werden auf dem Land gebraucht und desto weniger in der Stadt...nennt sich Synergieeffekt....
Konsequenzen ihrer Aussagen nicht.
Sie sollten Ihren eigenen Beitrag noch einmal lesen, vielleicht verstehen Sie dann sogar, was Sie aussagen wollten.
Aber es lohnt sich eigentlich nicht, weiter auf Ihre Antwort einzugehen.
Allein Ihre "logische" Schlussfolgerung, von Ihnen Synergieeffekt* (sollten Sie noch einmal nachlesen) genannt, zeigt mir ihren Gedankenkorridor (von einem Gedankenhorizont sind Sie Lichtjahre entfernt).
Sie nehmen wirklich an, in einer Großstadt würden die in Ihrem Ausgangsbeitrag erwähnten Dienstleister und Versorger abnehmend wichtig, weil einige Menschen aufs Land ziehen?
Wie schon gesagt, eine weitere Auseinandersetzung mit Ihren Elaboraten ist Verschwendung von Lebenszeit



*https://de.wikipedia.org/wiki/Synergiepotenzial /

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almeo 22.07.2019, 15:54
171.

Zitat von k70-ingo
Die Rentner wohnen in den teuren Lagen, weil sie während ihres Arbeitslebens genug Geld zur Verfügung hatten, sich diese Lage leisten zu können. Dem ist auch weiterhin so, denn ihre Rente spiegelt das seinerzeitige gute Einkommen wider und wird nicht selten durch eine Betriebsrente gepimpt. Die heutige Rentnergeneration ist die wohlhabendste aller Zeiten.
Naja, Renter mögen heute so viel Geld haben wie noch nie, ob das aber die explodierenden Mieten auffängt, sei mal dahingestellt. Dazu können Rentern durchaus in der Problematik sein, in einer Lage zu wohnen, die vor 30 oder 40 Jahren noch alles andere as eine "gute Lage" war. Diese trifft es bei kleinen Renten noch viel stärker, wenn das Viertel plötzlich "hipp" und entsprechend teuer wird. Was die "Flaschensammler-Generation" machen soll um ihre luxussanierten Wohnungen zu halten ist auch mehr als unklar. Ich glaube zumindest nicht daran, dass die angeblich so guten Renten irgendeinem Rentern helfen, wenn die Mieten z.B. in Berlin sich in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt mal gepflegt verdoppelt haben...

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k70-ingo 22.07.2019, 16:09
172.

Zitat von almeo
Naja, so lange ich mir aber nicht aussuchen kann, wo mein Arbeitgeber seinen Hauptsitz hochgezogen hat, kann ich mir halt auch meinen Wohnort nicht aussuchen. Wenn ich meinen Wohnort nach Gehalt suchen muss, dann sollte der Staat mir wenigstens ermöglichen, meinen Job ebenso standortunabhängig auszuüben. Ansonsten ist da definitiv was falsch!
Nein, das ist völliger Unfug.
Was hat der Staat mit Ihrem Job, Ihrem Gehalt oder dem Standort Ihres Arbeitgeber zu schaffen?
Nicht. Absolut gar nichts. Auch nicht ein bißchen.

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k70-ingo 22.07.2019, 16:20
173.

Zitat von almeo
Naja, Renter mögen heute so viel Geld haben wie noch nie, ob das aber die explodierenden Mieten auffängt, sei mal dahingestellt. Dazu können Rentern durchaus in der Problematik sein, in einer Lage zu wohnen, die vor 30 oder 40 Jahren noch alles andere as eine "gute Lage" war. Diese trifft es bei kleinen Renten noch viel stärker, wenn das Viertel plötzlich "hipp" und entsprechend teuer wird. Was die "Flaschensammler-Generation" machen soll um ihre luxussanierten Wohnungen zu halten ist auch mehr als unklar. Ich glaube zumindest nicht daran, dass die angeblich so guten Renten irgendeinem Rentern helfen, wenn die Mieten z.B. in Berlin sich in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt mal gepflegt verdoppelt haben...
Auch wenn es medial entsprechend gebarmt wird:
die Generation der flaschensammelnden Rentner gibt es nicht.

Irgendwas um die 7% der Rentner haben eine so geringe Rente, daß sie aufstocken müssen - eine nun wirklich winzige Minderheit.

Wenn Sie die Generation der heutigen Rentner sehen wollen, schauen Sie auf Kreuzfahrtschiffe oder nur sonntagmittags in die Räumlichkeiten gediegener Gaststätten.
So sieht die Realität in der überwältigenden Mehrheit aus.

Abgesehen davon besitzt ein großer Teil der heutigen Rentner und Pensionäre (mittlerweile abgezahltes) Eigentum
Denen geht das ganze Mietenthema sonstwo vorbei.

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redwed11 22.07.2019, 16:23
174.

Zitat von cave68
jetzt erklären sie mir mal,warum ALLE von ihnen aufgezählten Jobs bzw. die Menschen die in den von ihnen erwähnten Jobs arbeiten UNBEDINGT in der Stadt wohnen müssen... alle diese Jobs gibt es ebenso in der Kleinstadt und auch in der Provinz im Umkreis von 10-20 Kilometern...Stau komplett ausgeschlossen....
Ganz einfach, weil wieder am Beispiel Berlin, die Wohnungen im Umkreis von 10-20 km von der Stadtgrenze genauso teuer sind wie in den Berliner Stadtbezirken. Übrigens hat Berlin einen Durchmesser von ca. 35 km. Da ist man bei 20 km, je nach Standort, immer noch in der Stadt.
Zu Ihrer etwas weltfremden Auffassung sei noch gesagt, die meisten Krankenschwestern werden in den großen Berliner Krankenhäusern wie den Universitätskliniken benötigt. Polizei ist Ländersache, also können Polizisten nicht einfach nach Brandenburg wechseln. Da die meisten Arbeitskräfte in einer Stadt mit fast 4 Millionen Einwohnern benötigt werden, ist Ihr Vorschlag, wie oben erwähnt, weltfremd und hat mit der Realität nichts zu tun.

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Sendungsverfolger 22.07.2019, 16:23
175. Was wohl

Zitat von almeo
Was die "Flaschensammler-Generation" machen soll um ihre luxussanierten Wohnungen zu halten ist auch mehr als unklar. Ich glaube zumindest nicht daran, dass die angeblich so guten Renten irgendeinem Rentern helfen, wenn die Mieten z.B. in Berlin sich in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt mal gepflegt verdoppelt haben...
Die "Flaschensammlergeneration" ist die statistisch reichtste Bevölkerungsgruppe und zwar im Median und nicht im Durchschnitt (ich hoffe, Sie kennen den Unterschied). Wenn Sie schon Emotionen schüren wollen, nehmen Sie die alleinerziehende Krankenschwester mit einem lernbehinderten Kind und einem 14-Stunden-Tag im Schichtdienst als allgemeingültiges Referenzbeispiel.

Und für Berliner Rentner spielt es keine Rolle, ob sich die Mieten verdoppeln oder verdreifachen, sondern wieviel sie in absoluter Summe relativ zu ihrem Einkommen zahlen müssen - genau wie im Rest der Republik auch.

So Schlagworte wie "Flaschensammlergeneration" und "steigt ums x-fache" sind ohne faktische Unterfütterung einfach nur billige Polemik. Und ja, es gibt immer Extremfälle. Die gibt es aber nach oben, nach unten, nach links und nach rechts, weswegen man mit ihnen zwar Emotionen schüren, aber nichts begründen kann.

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schnubbeldu 22.07.2019, 16:31
176. "Mondpreise" bei Immobilien sind ...

Zitat von MioMioMimi
Ich würde mir auch gerne ein bestehendes Haus kaufen und renovieren. Leider denke die Eigentümer offensichtlich, sie besitzen einen Goldschatz. Häuser, die kernsaniert werden müssen, kosten so viel wie ein Neubau. Mit den Kosten für die Sanierungen zahlt man also schnell mal das Doppelte von dem Neubau-Preis.
... meist vom Makler in Kopf gesetzte "Fluseln".

Sorry, wenn ich dies so schreibe. Aber wird erleben im persönlichen Umfeld wie Makler den Erben oder ältern Herrschaften Preise in den Kopf setzen, die jenseits von "Gut & Böse" sind. Hinterher, wenn nach langer Zeit endlich mal ein Käufer gefunden wurde, wird dann gejammert dass das Haus/Grundstück beim Verkauf NUR soundsoviel gebracht hatte. Völligst an dem eingeschätzten Wert der Immobilie vorbei.

Sie haben vollkommend Recht! Wenn ein Haus in der vergangenen 40 bis 50 Jahren nicht ordentlich renoviert (damit meine ich keine neue Fliesen, Böden oder Tapeten) wurde, ist im Grunde ein solches Haus "abgelebt". Dann kommt nur die Variante einer Kernsanierung in Frage.

Selber stehe ich in absehbarer Zukunft auch vor diese Situation, wenn es um das Elternhaus geht. Für mich "persönlich" kommt ein Betrag vom aktuellen Grundstückspreis in Frage plus ein Zuschlag fürs Haus (Rohbaumasse) hin zu. Problem ist allerdings ob meine Geschwister und/oder mein Vater, sofern er dann noch lebt, die Sachlage genauso einschätzen.

Weil dann geht das Spiel mit evtl. Makler, Mondpreise und schaue mal da was der für sein Haus bekommen hat (nur dass derjenige permanent nachrenoviert/-modernisiert hatte) wird dann komplett "ausgeschaltet" und vergessen.

Für mich steht HEUTE schon klar, dass Interessenten mir ein Angebot machen sollen, was das Haus in dem Zustand ihnen wert ist und nicht auflisten, was denn nun alles für Kosten für die Sanierung sind. Weil meist werden hier, wie beim Autokauf, getrickst und gelogen dass die Balken sich biegen (dann ist natürlich auch das Dachgebälk fällig). Die Interessenten sollen ihr Angebot unterbreiten, und entweder es passt, man wird sich einig, oder die Interessenten sollen es sein lassen. Anders geht es in dem Spiel nicht! Dafür ist im Rhein-Main-Gebiet genug Kaufinteressenten da, die mit Sicherheit ein "realistisches" Angebot unterbreiten.

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MatthiasPetersbach 22.07.2019, 16:32
177.

Zitat von mr-mucki
sondern ein Domino- Effekt. Es mangelt an Arbeitsplätzen auf dem Land. Der Bürgermeister schreibt ein neues Industriegebiet aus, mit Subventionen. Nun kommen Firmen und möchten dort eine neue Niederlassung aufmachen, finden aber keine geeigneten Fachkräfte, weil die Qualifikation der Arbeitnehmer nicht auf das Profil der Firma passt. Ergo entstehen keinen neuen Arbeitsplätze......
Nach DER Annahme könnte nirgends irgendwas auf dem Land entstehen. Das Gegenteil kann man - zumindest bei uns - überall sehen.

Ich denke auch nicht, daß z.B. SAP oder andere Firmen Probleme haben, Arbeitnehmer zu finden - EGAL wo die aufmachen, solange das nicht ganz in der Diaspora ist. Und die Leute werden ihnen dann auch gerne aufs Land nachfolgen.

FALLS Arbeitsplätze der Grund wären, warum man in der Großstadt bleibt. Wahrscheinlicher bleiben die aber in Berlin/Köln/München und pendeln dann 100 km am Tag. Und zieht DANN hin, wenns klar ist, daß das klappt.

Das ist mit der Situation des Ruhrgebietes DAMALS nicht zu vergleichen - und das sieht heute auch DORT anders aus.

Im übrigen ist nicht zu unterschätzen, wieviele Arbeitsplätze dadurch entstehen, allein, daß die Leute irgendwo zuhause sind (meines Erachtens sind das die wichtigeren und richtigeren).

Da arbeiten im Rathaus und Bauhof 40 Mann, die Metzgerei, der Großmarkt, der ortsansässige Klein- oder Großunternehmer - ALLE brauchen Leute. Und DIE wiederum brauchen auch wieder Leute. Und denen muß das Dach gedeckt werden, das Auto betankt und repariert - und und und

Es wäre durchaus mal interessant, wieviel Leute wo wohnen - und wieviele Arbeitsplätze genau DA sind. Das sind nicht unerhebliche, m.Es.

Daß Bürger A nach B fährt und derweil Bürger B nach A, ändert daran nicht wirklich was.

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karl-felix 22.07.2019, 16:33
178. Ich

Zitat von gluonball
Ist ja auch klar. In der BRD leben so viel Menschen wie nie zuvor in der Geschichte. Wen wundert da die Wohnungsnot?
denke nicht, dass es bei uns Wohnungsnot gibt. Die Leute jammern über zu hohe Mieten . Das ist der Punkt.
Die Wohnflächen pro Person explodieren förmlich - gleichzeitig
werden zigtausende Wohnungen ( z.B. Leipzig ) abgerissen um die Preise hoch zu halten .
Bei uns, Luftlinie 25 km von einer Millionenstadt wohnt in einem kompletten Ortsteil noch 1 einziger alter Mensch .
Das Problem ist, alle wollen in die besten Wohnlagen der Städte und möglichst umsonst. Hunderttausende pendeln aus den Städten heraus zur Arbeit , wollen die billigen Wohnungen in den Städten aber nicht aufgeben .
Ich sehe weit und breit keine Wohnungsnot, nur Menschen die in die Städte drängen während in der Fläche der Wohnungs-Leerstand
sich ausbreitet.
Bei uns z.B. stehen Hunderte Flüchtlingswohnungen leer, da seit Jahren keine Flüchtlinge mehr kommen . Da will keiner einziehen .

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dw_63 22.07.2019, 16:35
179. Durchschnittslöhne

Zitat von charlybird
Warum fühlen Sie sich auf den Schlips getreten ? Sind Sie eine ''Heuschrecke''. :-) Weil Sie sich vielleicht als Lebenswerk eine Immobilie vom Munde abgespart haben, nur am Wochenende Eintopf mit Fleischeinlage, kein Malle, kein Thailand, nicht mal ne Laube, Verzicht überall und nun erbitten Sie Absolution ? Sollen Sie haben, wenn es so ist. Ich weiß nur zu gut, dass viele Immoeigentümer kaum noch ihren Lebensstandard halten können, da hilft nicht einmal eine 30prozentige Mieterhöhung. Ich verstehe nur nicht, dass diese Leute sich durch die Kritik an der Wohnungspolitik dieses Landes angesprochen fühlen. Sie hätten meinen Beitrag, der neben der üblichen Flüchtigkeit,unglücklicherweise zwei kleine Ausdrucksfehler enthält , die aber doch noch zu interpretieren sind, genauer durchlesen sollen.
"Denn es geht nicht nur um Wohnraum, sondern um ein soziales Umfeld, Infrastruktur, Arbeitsplatz, Schule, Kita, you name it und eben einen erschwinglichen dazu, der den Durchschnittslöhnen angepasst werden sollte."

Also welche Schlussfolgerung soll ich ziehen, Sie schimpfen über die Politik, und dass diese versagt hat, aber die Anpassung an die Durchschnittslöhne haben Sie doch auch gefordert, oder war es ein Ausdrucksfehler, den ich nicht zu interpretieren in der Lage war?

Ein regulierter festgelegter Preis fixiert an den Durchschnittslöhnen betrachtet eben keine Herstellungskosten oder Betriebskosten, sondern nur die Einnahmeseite der Mieter als Grundlage für eine Miethöhe.

Und eben daraus abgeleitet meine Frage, wer denn den Gap, sofern vorhanden, tragen sollte, als Steuerzahler schon eine berechtigte Frage wenn es der Staat macht, oder nicht?

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