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IWF-Warnung: In deutschen Großstädten drohen Preisblasen
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Sind Häuser und Wohnungen in Deutschland überbewertet? Der Internationale Währungsfonds sieht dafür in manchen Großstädten klare Anzeichen. Vor allem vier größere Städte sind betroffen.

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uezegei 05.07.2018, 11:37
80.

Zitat von mundusvultdecipi
..durch Wohneigentum wird immer noch propagiert.Auch die Unterhaltung von Wohneigentum ist mit Kosten verbunden.Erneuern Sie mal die Heizungsanlage eines Hauses;danach kann Ihnen auch Altersarmut drohen!
immerhin hat man aber einen Wert unterm Arsch kleben
die Heizung muss ich ja nicht erneuern
ein paar Euronen bringt auch ein "vergammeltes" Haus immer noch und dann stehen Sie immer noch besser da mit etwas Kapital, um eine kleine Wohnung oder das Altenheim in Bulgarien bezahlen zu können als der lebenslange Mieter, der nichts ansparen konnte

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fluxus08 05.07.2018, 11:39
81. Wenn Sie unbedingt

Zitat von dweird
Selbst seit Längerem auf Wohnungssuche, kann ich ein Lied davon singen, wie Vermieter momentan wirklich gnadenlos mitnehmen wollen, was preislich machbar ist. So bot mir ein privater Vermieter vor über einem Jahr eine Loft-Wohnung in Leipzigs Innenstadt an. Leider verzögerte sich die Fertigstellung der Altbausanierung extrem. Als die Wohnung dann 15 Monate später endlich bezugsfertig war - bot mir der Eigentümer das Objekt erneut an: Nur dass die Kaltmiete jetzt mal eben 10% höher war als vorher. Meine aktuelle Wohnung habe ich nun gekündigt. Vor vier Jahren bei meinem Einzug war zuvor das gesamte Altbau-Objekt komplett durchsaniert worden. Im aktuellen Inserat der Wohnung für potentielle Nachmieter wurde die Kaltmiete vom Vermieter nun eiskalt um satte 21% (!) höher angesetzt, als ich im Moment zahle - obwohl seitdem nichts weiter investiert wurde (und auch nichts geplant ist)! Trotzdem stehen die Interessenten Schlange... Bei allem Verständnis dafür, dass sich Wohnungsbau für Vermieter auch lohnen muss - was im Moment abgeht, entbehrt jeglicher Rechtfertigung.
in den Innenstädten begehrter Großstädte wohnen wollen, dürfen Sie sich auch nicht über hohe Preise/Mieten gerade durchsanierter Häuser/Wohnungen wundern.
Es ist wahr, wir leben in keinem Schlaraffenland, in dem es ein Grundgesetz für billgen Wohnraum in Zentren von Großstädten gibt.
Wer mehr Ruhe, bessere Luft und günstigere Preise haben möchte, muss in die Peripherie ziehen. Hierbei mäkeln dann einige wieder rum, dass sie einen längeren Anfahrtsweg in die Stadt haben und die kulturelle Vielfalt eingeschränkter ist. Diejenigen, die in den Innenstädten bleiben, lamentieren über Lärm, schlechte Luft und hohe Preise.
Es gibt halt immer etwas zu kritisieren wenn man will.

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muellerthomas 05.07.2018, 11:39
82.

Zitat von redwed11
Ob im Moment die Kredite billig sind oder nicht. Wenn in nächster Zeit die Zinsen steigen, müssen all die Menschen, die auf Ihren Rat reingefallen sind Privatinsolvenz anmelden
Ne, üblicherweise wrid eine Zinsbindung von 10 Jahren vereinbart und aktuell meist eien anfänglicheTilgung von 2%. Nach 10 Jahren haben sie dann - ohne Sondertilgungen ca. ein Viertel abbezahlt, wodurch Sie dann auch einen höheren Zins verkraften (und in 10 Jahren sollte das Einkommen auch gestiegen sein).

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Spr. 05.07.2018, 11:43
83. Für Rentner völlig unggeeignet!

Zitat von 3liter
Absolut korrekt. München, Köln und Hamburg sind nicht Deutschland. Wem die Miete zu teuer ist und die Freiheit besitzt, woanders hinzuziehen (Rentner z. B.), sollte mal drüber nachdenken, ob er lieber Münchner Wuchermieten zahlt oder in die Lausitz, Eifel, Uckermark, ins Sauerland oder Erzgbirge zieht und da für balante 5€ oder weniger inmitten der schönen Natur und fernab von nervenden Mitmenschen ein schönes Leben führen möchte. Der Wohnungsleerstand auf dem Lande würde damit aufgehoben, Geld kommt in vernachlässigte Regionen und gleichzeitig wird in Großstädten Wohnraum frei für die, die o.g. Flexibilität nicht besitzen. Win-win-win-win-win-Situation. Aber das ist vermutlich zu einfach.
Die Eifel ist für Rentner völlig ungeeignet. Das fängt schon beim fehlenden Nahverkehr an, wegen dem alte Leute gezwungen sind, selbst dann noch Auto zu fahren, wenn sie dabei nur noch eine Gefahr für sich und andere darstellen.

In vielen Dörfern gibt es noch nicht einmal einen kleinen Lebensmittel-Laden; zum Einkaufen muss man kilometerweit fahren. Von darüber hinausgehenden Angeboten ganz zu schweigen. Kein Wunder, dass sich gerade in den Eifeldörfern die Lieferdienst-Wagen stapeln. Wobei die alten Eifler eher nicht im Internet bestellen, sondern sich auf Bofrost und ähnliche Angebote verlassen.

Hausarztpraxen oder gar eine Apotheke gibt es in ein paar größeren Eifeldörfern. Zu Fachärzten muss man wieder eine längere Autofahrt zurücklegen, meist in die nächste Kleinstadt. Krankenhäuser außerhalb der Kreis- und Einzugsstädte haben Seltenheitswert und wenn vorhanden sind es kleine Häuser von privaten Klinikkonzernen und dementsprechend auf Profit getrimmt.

In der Lausitz und der Uckermark soll es in allen Punkten noch sehr viel schlimmer sein als in der Eifel. Was also soll ein Rentner da? Ein Primelchen kaufen, sich auf den Friedhof setzen und warten, bis er dran ist?

Günstige Kauf- und Mietpreise sind halt längst nicht alles!

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andropoli 05.07.2018, 11:49
84. Hannover

Zitat von Ökofred
Weil es noch andere Bezirke gibt. Da sind die Preise auch hoch aer eben noch nicht "sooo" durchgeknallt. ISt ja auch nicht so hip in Steglitz zu wohnen... (dafür aber nett) Mich wundert eher, dass Hannover da auftaucht. Noch vor 10 Jahren war das anders...
In Hannover liegt das das an der zunehmenden Gentrifizierung der ehemals alternativen Viertel ( Linden, Nordstadt, Univiertel )
Ich wohne in einem dieser Viertel. Vor ca.5 Jahren hat man dort ein Städtisches Grundstück ( Friedhofsgärtnerei ) das direkt vor meinem Balkon lag verhökert und dort Fünf Reihenhäuser gebaut.
Das günstigste für 650 000. Dazu sei gesagt, daß direkt nebenan Sozialbauten stehen bei denen ein B-Schein erforderlich ist. Also denkbar unpassend.
Solche Aktionen mit plötzlich hingehauenen Häusern im Viertel
sind seit ca. 10 Jahren die Regel in Hannover. Dort wird kein erschwinglicher Wohraum geschaffen. Im Gegenteil. Das Ergebnis sieht so aus, daß auch die Mieten steigen. Kleine Läden können sich die Miete nicht mehr leisten und dafür macht der nächste Schicki-Laden für die wohlhabende neue Klientel auf. Ich gehöre mit 3000 Brutto zu den Durschnittsverdienern, allerdings könnte ich mir aufgrund der Mietpreisentwicklung zur Zeit einen Umzug kaum leisten. Leute mit normalem oder gar geringerem Einkommen werden immer weiter in die Randgebiete gedrängt.

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suplesse 05.07.2018, 11:49
85. Betongold

ist das einzige Gold, was kontinuierlich an Wert behält oder sogar noch dazu gewinnt. Wichtig ist allerdings der Ort und die Immobilie selbst, an der sich der Wert bemißt. Die Risiken sind ganz anderer Art. Ein fauler Mieter, der die Miete nur sehr zögerlich zahlt oder Teilbeträge und dann noch einer danach. Schon ist man selbst zahlungsunfähig gegenüber der Bank. Das hat dann fatale Folgen. Aus dem Reich werden wollen, kann schnell ein Arm werden.
ich denke im Augenblick ist es schwierig noch eine passende rentable Immobilie zu finden. Der Markt ist tatsächlich sehr lehrgefegt und der letzte Schrotthaufen wird viel zu hoch im Preis angeboten.

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kritischergeist 05.07.2018, 11:56
86. Wen bedroht denn eine drohende Preisblase?

Steigen die Preise, reduziert sich automatisch die Zahl der Interessenten die sich hohe Preise noch leisten können. Das nennt man Markwirtschaft. Die Leute die eine Bleibe suchen weichen ins Umland das inzwischen auch kein Schnäppchen mehr ist. Die Attraktivität Bayerns und seine boomende Wirtschaft als auch die enorme Zuwanderung steigert das Problem. Diejenigen die den unbegrenzten Zuzug befeuern, also die Linksgrünen streben jetzt in Bayern ein Volksbegehren an das die Ausweisungsmöglichkeit von Bauland für Privatinteressenten und Gewerbe drastisch um den Faktor 3 begrenzt. Das passt hervorragend zusammen. Der Staat soll dann mehr Wohnungen bauen. Aber das ist in einer Markwirtschaft nicht seine Aufgabe.

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andropoli 05.07.2018, 11:57
87.

Zitat von Pela1961
Gehälter steigen um mehr als 3,3 %? Ehrlich? Regelmässig? Wo denn?
Würde ich auch gerne wissen. Ich kann pro Jahr mit ca.2% rechnen.

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herbix 05.07.2018, 12:00
88.

Wer's glaubt.
Zumindest für München wird vor der "demnächst platzenden Immobilienblase" seit 20 Jahren gewarnt.
Und immer die gleiche Begründung: Noch teurer könne es nicht schließlich werden.
Denk'ste.
Wer damals abgewartet hat, ärgert sich heute.
Wer gekauft hat, ist fein raus.
Die Preise in München werden weiter steigen.
München ist sehr attraktiv, wurde gerade erst von einem Magazin zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt.
Ob das stimmt, darüber kann man streiten.
Aber es wird im Ausland gelesen und hat die entsprechenden Folgen.
Mir hat mal ein Münchner Notar hinter vorgehaltener Hand erzählt, dass manche Klienten aus dem Ausland mit Koffern voller Bargeld bei ihm auftauchen.
Der Mann kauft mal schnell eine Immobilie, und seine Ehefrau(en) gehen Shoppen in der Maximilianstraße.

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Crom 05.07.2018, 12:08
89.

Zitat von mundusvultdecipi
..durch Wohneigentum wird immer noch propagiert.Auch die Unterhaltung von Wohneigentum ist mit Kosten verbunden.Erneuern Sie mal die Heizungsanlage eines Hauses;danach kann Ihnen auch Altersarmut drohen!
Diese Kosten sind auch alle in der Miete enthalten. Niemand vermietet gern mit Verlust.

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