Forum: Wirtschaft
Jahresbilanz 2014: Bahn gewinnt Fahrgäste - trotz Streiks und Unwettern
Getty Images

Die Deutsche Bahn hat ihr Gewinnziel für 2014 verfehlt. Immerhin: Bei Fahrgästen und Umsatz gab es dennoch leichte Zuwächse, trotz Unwettern, Streiks und der wachsenden Konkurrenz durch Fernbusse.

Seite 2 von 5
OskarVernon 19.03.2015, 15:01
10.

Zitat von metastabil
Die lange Fahrt zu und von den Bahnhöfen können sie aber kaum der DB anlasten.
Stimmt zwar - hilft aber Reisenden nicht im geringsten, zwischen zwei Umsteigestationen besonders schnell vorwärtszukommen: Für die zählt zu recht ausschließlich die Reisezeit von Tür zu Tür - was denn sonst...?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
OskarVernon 19.03.2015, 15:30
12.

Zitat von Na Sigoreng
Der Wohltäter heißt Lufthansa!
Der Idealfall ist in aller Regel das eigene Auto: Andere Verkehrsmittel sind (von Tür zu Tür!) nur in Ausnahmefällen schneller - weniger flexibel und komfortabel sowieso.
Die müssen also schlicht so viel billiger sein wie sie schlechter sind - oder aber so komfortabel, dass sie trotz längerer Reisezeit ihren Preis wert sind: Die Bahn hat das früher mal mühelos geschafft - tempi passati... :-(

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markus_wienken 19.03.2015, 15:47
13.

Zitat von OskarVernon
Der Idealfall ist in aller Regel das eigene Auto: Andere Verkehrsmittel sind (von Tür zu Tür!) nur in Ausnahmefällen schneller - weniger flexibel und komfortabel sowieso. Die müssen also schlicht so viel billiger sein wie sie schlechter sind - oder aber so komfortabel, dass sie trotz längerer Reisezeit ihren Preis wert sind: Die Bahn hat das früher mal mühelos geschafft - tempi passati... :-(
Stimmt, mit dem eigenen Wagen ist man flexibler.

Dennoch hat die Bahn für mich (auf Langstrecken Mainz-->Nähe von Dortmund) Vorteile, ich kann mir die Beine vetreten, gemütlich essen, Lesen, Musik hören, DVDs schauen, dösen und komme entspannt am Ziel an, auch wenn es von Haustür zu Haustür länger dauert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
OskarVernon 19.03.2015, 16:01
14.

Zitat von markus_wienken
Dennoch hat die Bahn für mich (...) Vorteile, ich kann ...
Eben: So setzt jeder seine eigenen Prioritäten - bestens :-)

Wie Sie im Zug gemütlich (und gut?) essen, wüsst ich allerdings schon gerne: Gepflegte Mahlzeiten in Speisewagen mit richtiger Küche gibt's doch zu meinem Leidwesen schon länger nicht mehr - mümmeln Sie mitgebrachte Stullen...?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markus_wienken 19.03.2015, 16:19
15.

Zitat von OskarVernon
Eben: So setzt jeder seine eigenen Prioritäten - bestens :-) Wie Sie im Zug gemütlich (und gut?) essen, wüsst ich allerdings schon gerne: Gepflegte Mahlzeiten in Speisewagen mit richtiger Küche gibt's doch zu meinem Leidwesen schon länger nicht mehr - mümmeln Sie mitgebrachte Stullen...?
Yep.
Meine Stullen bereite ich zuhause (mit Liebe) vor und verspeise sie genußvoll im Zug mit dem schönen Blick ins Rheintal.
:-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
OskarVernon 19.03.2015, 17:08
16.

Zitat von markus_wienken
...und verspeise sie genußvoll im Zug mit dem schönen Blick ins Rheintal. :-)
Sicher besser als das Tütenfutter im "Bordrestaurant" oder gar "-bistro" :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hermannheester 19.03.2015, 17:28
17. Geld für die Welt?

Die DB braucht Geld für Auslandsinvestitionen. Gut, dass es Vater Staat gibt, der mit Subventionen immer gern zu r Hand geht. Das Gewinnziel wäre mit Sicherheit leichter zu erreichen gewesen, hätte man nicht in Übersee sondern zuhause in Service und Infrastruktur investiert. Gestern noch habe ich es richtig genossen, mal NICHT mit der DB sondern (in diesem Falle) mit dem metronom reisen zu können. Da fängt der Urlaub schon viel früher an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
picard95 19.03.2015, 17:36
18. Angst

Im April habe ich ein Vorstellungsgespräch in Berlin. Beim letzten Gespräch im August 2014 bin ich mit der Bahn gefahren (1. Klasse um in Ruhe während der Fahrt zu entspannen und sich mental vorzubereiten).
Was ist passiert: In Hamburg wurde ein defektes ICE Modul angehangen und mitten in der Pampa blieb der ICE stehen. Er schleppte sich dann langsam zum nächsten Dorfbahnhof.
Nach einer halben Stunde Umstieg in den ICE nach Leipzig oder so. Sitzreservierung weg und den Rest der Fahrt durfte man neben dem Klo stehen. Und die Klimaanlage wurde wohl aufgrunde der Überbelegung immer schwächer (war letzten August).
Insgesamt wäre ich trotz eines 3 Stunden Puffers fast zu spät gekommen und bin extrem genervt und verschwitzt angekommen. Letzteres auch weil es in Berlin Schienenersatzverkehr gab und die erhitzten Regio-Züge ewig rumstanden bis sie endlich fuhren.

Zug oder Auto? Ich tendiere diesmal zum Auto, auch wenn die Autobahnen in und um Berlin schwer zu kalkulieren sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
OskarVernon 19.03.2015, 17:48
19.

Zitat von hermannheester
sondern zuhause in Service und Infrastruktur investiert.
Wozu das denn...?

Die Kun... ääh... Beförderungsfälle kommen auch ohne zusätzliche Investitionen, bleiben und werden, wie im Artikel nachzulesen, sogar mehr. Auf so anspruchsvolle Leute wie Sie und mich kann die Bahn offensichtlich leichten Herzens verzichten. Schade zwar - aber wer sind wir denn, dass sich die ganze große DB AG nach uns zu richten hätte? ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 5