Forum: Wirtschaft
Jeroen Dijsselbloem: Euro-Gruppen-Chef droht Griechenland mit Hilfsstopp
REUTERS

Kurz vor der Wahl in Griechenland erhöht Euro-Gruppen-Chef Dijsselbloem den Druck. Sollte Athen die Reformvereinbarungen brechen, würden die Partner alle Hilfen stoppen. Zugleich dämpft er die Erwartungen an die EZB-Billionenspritze.

Seite 12 von 16
fast_weise 23.01.2015, 12:52
110. nein

Zitat von kuac
GR soll sparen. Wie soll das gehen? Sie haben doch nichts mehr. Kann ein H4 Empfänger sparen? Die Regierung hat nur eine Möglichkeit. Geld von den Reichen und Superreichen holen. Das wäre aber Sozilalismus und ein no go.
nicht ganz. Die Perversion der griechischen Staats, Verwaltungs- und Steuerverhältnisse sprengt alles , was in Europa und "westlichen" Regionen bekannt ist. Das hat man über Jahrzehnte beim einfachen Volk mit abstrusester Sozial- und öffentlicher Beschäftigungspolitik erkauft. Das wurde nun zurückgefahren und führt zu den Protesten, während andere offenbar immer noch recht untangiert von all dem sind. Das ist kein Sozialismus, sondern Normalisierung des Staatswesens, aber dafür bräucht man ja erst einmal eine digitale Steuerverwaltung und Katasterämter und Tsipras Horden warden an der Macht auch nicht anders handeln, als andere griechische Eliten vor Ihnen. Hier hilft nur kalter Entzug über Staatsbankrott und Grexit mit strikter quid pro quo Haltung der Europäer für Hilfe danach. Allein mir fehlt der Glaube, zu allen genannten Punkten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bjbehr 23.01.2015, 12:54
111. Historische Vorreiter

Einer muss ja mal anfangen mit dem Ende mit Schrecken, damit dieses ganze vermaledeite wirtschaftshörige Euro-Monstrum und in die Armut treibende Millionen von Menschen dasselbige gesetzt wird. Was nützen so schwachsinnige Nullkommentare "Deutschland geht es gut" oder "Geht es dem Euro gut, dann geht es Europa gut", wenn damit ein ums andere Mal nur, und NUR die Wirtschaft gemeint ist und davon null, NULL unten ankommt! Liebe Griechen, tut eure Pflicht! Ihr ward schon einmal historische Vorreiter, seid es diesmal bitte auch!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
F.uchur 23.01.2015, 12:59
112. Sauerei

Ich empfinde es als eine Unverschämtheit, auf so eine üble Art und Weise Druck auf die Wähler in Griechenland auszuüben. Um nichts anderes geht es hier. Ich hoffe, dass die Wähler in Griechenland das Richtige tun und sich nicht von den ganzen Erpressungsversuchen verunsichern lassen.
Ja, damit wäre GR raus aus dem Euro, und das ist das beste, was passieren kann. Ich hoffe in den nächsten Jahren wird auch jeder begreifen, dass der tEuro gescheitert ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hannesR 23.01.2015, 13:00
113. Der Artikel drückt klar aus was notwendig ist

Reformen sind notwendig. Dazu gehört aber auch, das das perverse Ungleichgewicht der Vermögensverteilung definitiv gelöst wird, das hat mit Sozialismus überhaupt nichts zu tun, Das meint nur, ein krankhaft wuchernder Krebs-Kapilalismus muss zerschlagen werden. Das geschah bereits schon einmal auch in den USA mit dem Zerschlagen der Macht der Großfirmen, die dann zwangsweise verkleinert wurden.
Heute sind die Hauptfaktoren für den krebskranken Kapitalismus die zu wenig regulierten Banken, die Superspekulanten genannt Hedgefonts und wiederum viel zu viele sogenannte globale Firmen, die nirgendwo Steuern bezahlen aber die Politik entweder erpressen oder einfach kaufen gegen die Interessen der Märkte und der Bevölkerungen.
Die EZB wird vom falschen Mann gelenkt, der nur die Banken reicher machen will und sein kleines korruptes Italien retten will.
Sein neues Programm ist eine weitere Schulden - Umverteilung auf die kleinen Steuerzahler, Sparer und Rentner. Schulden die Banken und Politiker gleichermassen verschuldet haben und nie bestraft wurden für diesen Betrug.
Vor diesen neuen Massnahmen war das Geld für die Banken bereits so billig, dass Banken es in gigantischen Mengen von der EZB mit diesen niedrigen Zinsen gekauft und gehortet haben anstatt es mit niedrigen Zinsen und vernünftigen Gewinnen an den Mittelstand und an den Privatkundenmarkt weiterzugeben.Draghi selber musste androhen, dass er auf diesen gehorteten und geparkten Geldern die nicht an den Markt weitergegeben wurden Negativzinsen gezahlt werden müssen. Die wirtschaftliche Entwicklung in Europa hat also nie am Kapitamangel gelegen sondern nur an der moralisch negativen Einstellung der Banker.

Die Banken bekommen trotz ihrer Betrügereien seit Jahren ohne Strafen billigstes Geld von der EZB , das sie viel zu teuer an Ihre Kunden ausreichen und damit ohne jedes Eigenkapital und ohne jedes Risiko riesige Gewinne machen können.
Ein solches Geschäftsmodell ist einfach unfassbar und jeder andere Unternehmer würde sich darum reissen etwas Vergleichbares zu erwischen.
Die mangelnde Reformfreudigkeit der schwächeren Länder beruht zum Teil darauf, dass ihre eigenen Firmen und Kapitalien in die Schweiz flüchten mussten, weil eben nicht reformiert wurde. Die Schweiz hat ja jetzt deswegen die Notbremse gezogen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deuro 23.01.2015, 13:02
114. Kalt enteignet

"Jede griechische Regierung wird weiter Unterstützung von der Eurozone brauchen."
Genau, die Regierung schon, aber nicht die Bevölkerung, die leer ausgeht , während sich die Banken und Politiker die Tasschen füllen. Ich hoffe , dass die Griechen einen Anfang zum Abschied von der Eurokrake machen. Die Schweizer haben es schon vorgemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Klönschnack 23.01.2015, 13:03
115. Oh, sorry ...

Zitat von andreas13053
selig seien die Leichtgläubigen. Zumindest für unsere schnucklige Bundesregierung.
Ich vergaß : Die blühenden Landschaften, haben sich ja von selbst finanziert
Oder was wollten Sie mir Leichtgläubigem hier mitteilen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deuro 23.01.2015, 13:06
116. Kalt enteignet

"Jede griechische Regierung wird weiter Unterstützung von der Eurozone brauchen."
Genau, die Regierung schon, aber nicht die Bevölkerung, die leer ausgeht , während sich die Banken und Politiker die Tasschen füllen. Ich hoffe , dass die Griechen einen Anfang zum Abschied von der Eurokrake machen. Die Schweizer haben es schon vorgemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pevoraal 23.01.2015, 13:08
117. gelebte Demokratie

das ist das beste Beispiel fuer das Demokratieverstaendniss in Europa. Den eigenen Buergern lassen diese Politiker das gleiche Verstaendniss zukommen. Pfui Teufel was fuer ein verlogenes Pack das sich wieder einmal anmasst freie Meinungsbildung fuer freie Wahlen durch solche Aktionen zu verhindern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Callimero 23.01.2015, 13:08
118. Denkfehler

"Wir müssen zu einem Punkt kommen, an dem sich die griechische Volkswirtschaft wieder selbst finanzieren kann. Und im Moment ist das einfach nicht möglich."

- Die griechische Volkswirtschaft hatte sich vielleicht in der Antike selbst finanziert... in der Neuzeit war das nie der Fall. Und das wird so auch nix.

Die ganzen Geldspritzen wandern in die Aktienmärkte, Spekulanten machen wieder einen Riesenreibach, der nun in die Billionen geht. Bei der Wirtschaft, den Arbeitsplätzen und den Menschen kommen diese Hilfen nie an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deus-Lo-vult 23.01.2015, 13:11
119.

Das sind hoffentlich nicht nur leere Worte, Herr Dijsselbloem!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 12 von 16