Forum: Wirtschaft
Jobmarkt: Immer mehr Ältere sind auf Hartz IV angewiesen
DPA

Die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordtief. Doch viele Ältere haben davon selbst in Zeiten des Aufschwungs nichts. Immer mehr von ihnen sind auf Hartz IV angewiesen.

Seite 1 von 30
frankfurtbeat 20.12.2015, 10:49
1. das ist ...

das ist das Ergebnis der aktuellen Politik ... selbst gehöre ich zu der Gruppe >50 und kenne die Situation auf dem Arbeitsmarkt zu gut - es bleibt nur die Selbständigkeit oder für viele Mitbürger eben Hartz4 ...
entgegen der Meinung vieler sind das nicht arbeitsscheue Menschen sondern "ausrangierte Arbeitnehmer" ...
da hilft auch nicht der Mindestlohn weiter ... so wie eine Frauenquote sollte es eine Quote für AN >50 geben ... das Wissen vieler älterer AN wird unterschätzt ...

Beitrag melden
Sonia 20.12.2015, 10:55
2. Die Agenda des Herrn Schrõder

nahm Gleichmacherei vor für Bürger, die Jahrzehnte berufstätig waren u. denjenigen, die noch nie berufstätig waren. Beide Gruppen erhalten letztlich Hartz IV, zudem in gleicher Hõhe. Die SPD wird sich von dieser grõßten sozialen Ungerechtigkeit, die sie zu verantworten hat, nie mehr erholen. Gerade jetzt, wo Hunderttausende neu unter diese Regelung fallen werden, die nie in unserem Land berufstätig waren.

Beitrag melden
MatthiasPetersbach 20.12.2015, 10:56
3.

Eine Arbeit, die die Leute nicht anständig ernährt und dafür sorgt, daß sie im Alter versorgt sind, ist KEINE Arbeit.

So gesehen gibts in D ne Menge Arbeitslose.

Und das hat 0,0 mit Flüchtlingen zu tun.

Beitrag melden
goethestrasse 20.12.2015, 10:56
4. Darf man auch schreiben :

Spare bei Zietzen, dann haste un der Not ??? - Ich höre jetzt das Geschrei. Aber nicht alle sind schuldlos. Verzicht heute ist Lebensstandard von morgen. Mit 48 anfangen über das alter nachzudenken oder sich scheiden lassen zur Selbstfindung. Das sollte man auch auf lange Sicht bedenken.

Beitrag melden
Fehlerfortpflanzung 20.12.2015, 10:57
5. Endspiel

Ja so ist er halt der Kapitalismus. Ausmustern weil zu teuer ud dann billige, juengere Arbeitskraefte einstellen, am besten mit Zeitvertraegen.
Ich glaube die 'Wirtschaft' kanibalisiert die Arbeitsverhaeltnisse und faehrt eine Politik der verbrannten Erde.

Beitrag melden
goethestrasse 20.12.2015, 10:58
6. Opium fürs Volk

Heute den Versprechen der Politker und Lebensversicherer glauben. Das Kleingedruckte ignorieren. Sich zurücklehen in den Dispo und Konsumentenkredit. Und übermorgen jammern. Das Geschrei wird noch viel, viel lauter werden.

Beitrag melden
dexter_douglas 20.12.2015, 11:01
7. Dann trifft es teilweise doch die Richtigen

wer sich als Selbstständiger, Arbeitnehmer oder Beamter auf die Groko verlassen hat, gehört dafür bestraft.
Es bleibt zu hoffen, dass Schäuble sich von Angie nicht noch mehr bequatschen lässt, sonst bleibt dem Deutschen von seinem Sparguthaben nichts mehr.

Wir werden noch einen hohen Preis zahlen für unsere geopolitische Stellung in der EU.

Beitrag melden
MatthiasPetersbach 20.12.2015, 11:02
8.

Zitat von herm16
Eine Schande, wenn für die eigenen Leute kein Geld da ist.
Nun, Geld ist ja da. Es haben halt nur andere.

Der Ausdruck "für die eigenen Leute" führt da ein wenig in die Irre - Welche Firma (und DIE machen ja die Löhne) interessiert das? Ich hab noch lange kein Geld, nur weil Mercedes viel verdient.

Und welche Politiker (und DIE machen die Gesetze) interessiert das? Auch keine.

Der Graben geht schon lange nicht mehr zwischen Nationen (wenn der Krieg gegen Russland auch kommen wird) und auch nicht zwischen "refugee" und Bürger - er verläuft wie früher (wieder) zwischen oben und unten - zwischen den Herrschenden und den Beherrschten.

Beitrag melden
wotcom 20.12.2015, 11:04
9. Job_markt

Was soll das sein, ein Jobmarkt?

Und zur Frage, Teilhabe von Älteren an der Produktivität der aktuellen Generation; Nun das ist eine Frage des Willens einer Gesellschaft, wie das was gerade erwirtschaftet wird verteilt wird. Daraus könnte die Redaktion eine journalistische Arbeit machen. Hier ein paar Stichpunkte: Bündnis für Arbeit, Riester, HIV, Eigenvorsorge, Absenkung der Rente auf 40 Prozent, Sozialhängemattenschmarotzerhetze, Dekadenz, der fürsorgliche Staat, Arbeitszwang, größter Niedriglohnsektor des Planeten, selbst ist der Mensch, Schmied seines Glückes. Die Reihe ist nahezu unendlich.

Ich freue mich!

Beitrag melden
Seite 1 von 30
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!