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Jugendarbeitslosigkeit: Nothilfe für Europas verlorene Generation
REUTERS

Sechs Millionen Jugendliche sind arbeitslos in Europa, 60 Milliarden Euro sollen dagegen helfen. Mit dem Projekt eines "New deal" wollen Frankreich und Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit in Europa bekämpfen - und gleichzeitig ihr angeschlagenes Verhältnis kitten.

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gonger 28.05.2013, 17:06
1. Immer raus mit unserem Geld

In einer Pariser Politikerakademie kann man die Jugendarbeitslosigkeit bestimmt gut beurteilen.
Daß UvdL + Schäuble mal wieder die Spendierhosen anhaben zu Lasten des normalen europäischen Steuerzahlers lässt tief blicken.
Hollande ist doch am Ende.
Gut aber daß sich die waren Europäer positionieren. Dann weiß ich wenigstens wen ich NICHT wählen muss.

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joG 28.05.2013, 17:08
2. Es ist halt schade, dass...

....man die Depression zuließ indem man sich weigerte zu tun, was notwendig war. Einen Teil des Ungemach wird man heilen können. Die starben, weil Medizin fehlte oder Jugendliche, die nicht mehr integriert werden, denen hat man da Leben zerstört. Aber der deutsche Schatz ist in großeb Teilen gerettet, vielleicht.

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rogerthetaxpayer 28.05.2013, 17:10
3. Die

Werden mal die Bettpfannen von den Heutigen " Eliten" wechseln!! Karma lacht irgenwo still vor sich hin...

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mehrgedanken 28.05.2013, 17:12
4.

Zitat von sysop
Sechs Millionen Jugendliche sind arbeitslos in Europa, 60 Milliarden Euro sollen dagegen helfen. Mit dem Projekt eines "New deal" wollen Frankreich und Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit in Europa bekämpfen - und gleichzeitig ihr angeschlagenes Verhältnis kitten.
Und wenn der € Geschichte sein wird - sind diese Menschen SYSTEMRELEVANT. wenn frau/mann keine Kinder hat ist das natürlich alternativlos anders.

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matjeshering 28.05.2013, 17:13
5. *vor lachen rumkugeln*

1. bei dem sozial explosivesten Problem in Europa plötzlich Schulterschluss. Dann ausgerechnet Förderungen für Klein- und Mittelständische Unternehmen in Frankreich und anderen Ländern?
Frankreich und mittlerweile auch Deutschland machen doch mit ihren kranken Steuersystemen gerade den Mittelstand kaputt.
Erstmal müssen die großen Hinterzieher zur Kasse gebeten werden und die Steuerlast für Klein- und Mittelständler reduziert werden, sonst nutzen auch diese tollen Ideen garnichts.
2. den Schulterschluss haben also die Aussenminister letzte Nacht nicht mitbekommen und daher genau das Gegenteil bei den Sanktionsentscheidungen bezüglich der Waffenlieferung an Syrische Rebellen getroffen. Bzw. der ewige Querulant und Alleingänger England hat für die profitablen Waffendeals die Unterstützung des neuen Querulanten Frankreich gefunden.

Wenn also bei diesem ominösen futuristischen Bildungspakt von Schulterschluss die Rede ist, dann sind die Illusionen der Kit der EU.
Der Verein bereitet das Grab vor.

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c++ 28.05.2013, 17:14
6.

Die EU bezahlt Sprachkurse, damit die arbeitslose Jugend als Lohndrücker der Wirtschaft im Norden zur Verfügung steht.
Wäre es nicht besser, die Arbeit käme zu den Menschen, statt umgekehrt?
Ist es Nothilfe für Europas verlorene Generation, oder Nothilfe für die verlorene Generation des Euro?
Es bleibt zu befürchten, dass dies eine Placebo-Aktion werden könnte. Denn dadurch entstehen keine Jobs, und über Fachkräftemangel in den Krisenstaaten habe ich noch nichts gehört.

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Progressor 28.05.2013, 17:15
7. Ganz gut

Dieser höhere Milliardenbetrag ist genau das Richtige für die darbenden Volkswirtschaften, wenn dies Jugendlichen zu Gute kommt, umso besser.

Ich hoffe die ortansässige Mafia reibt sich nicht schon die Hände.

Wichtiger: Man hört nun innerhalb von Stunden die widersprüchlichsten Aussagen wie es innerhalb des Eurolandes mit der Verschuldung weitergehen soll. Merkel will weiter beharren, über die 60 Milliarden ist man sich einig. Auch Schäuble zeigt Ansätze von Vernunft. Was gilt denn nun eigentlich jetzt?

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Spiegelkritikus 28.05.2013, 17:22
8. Die Eurokraten sind unfähig und korrupt

Zitat von sysop
Sechs Millionen Jugendliche sind arbeitslos in Europa, 60 Milliarden Euro sollen dagegen helfen. Mit dem Projekt eines "New deal" wollen Frankreich und Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit in Europa bekämpfen - und gleichzeitig ihr angeschlagenes Verhältnis kitten.
Die Eurokraten loben sich mal wieder vor dem Abend.
Die Politik des billigen Geldes wird ausgeweitet und die Transferunion nimmt immer mehr Gestalt an. Neben Rettungsschirmen und EZB-Interventionen zugunsten maroden, Banken, Staatshaushalte und Unternehmen wird nun auch die EIB die Milliarden gen Süden sprudeln lassen. Ob das volkswirtschaftlich Sinn macht, ist allerdings mehr als fraglich.

Warum sollte ein Unternehmer bei Rezession und reduzierter Binnennachfrage expandieren bzw. ein neues Unternehmen gründen?
Da helfen auch keine günstigen Kredite, zumal sie mit der Verpflichtung zur Ausbildung und Beschäftigung junger Leute einhergehen. Allenfalls bei florierenden Exportfirmen und im Tourismus, macht es derzeit Sinn, zusätzliche Leute einzustellen.

Zudem zeigt die hohe Arbeitslosigkeit, dass das traditionelle Arbeitsmodell im Süden nicht mehr funktioniert: Aufgrund von Rationalisierung und technologischer Produktivitätssteigerung werden immer weniger Arbeitskräfte benötigt. Seit das Ausweichen auf staatlich finanzierte Beschäftigung wegen der Einsparungen und Reformen kaum mehr praktikabel ist, sitzen die jungen Menschen jetzt oft auf der Strasse. Verschärft wird die Situation durch die ausgeprägte Besitzstandswahung älterer Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften. die nicht bereit sind, bei Arbeitszeit und Einkommen zurückzustecken. So lange man diese gravierenden strukturellen Probleme nicht angeht, gibt es keine Besserung für die Jugend.

Neben der allgegenwärtigen Korruption und der eurobedingten mangelnden Wettbewerbsfähigkeit im Süden ist die Nichtheranziehung der reichen Eliten zur Sanierung der gemeinwesen das Kardinalproblem. Doch die Eliten in Europa halten zusammen, so wie keine Krähe der anderen ein Auge auspickt!

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Olaf53 28.05.2013, 17:24
9. Der Worte sind genug gewechselt...

Deutlicher kann man es nicht sagen. Die europäischen Politiker wissen noch gar nicht, was sie mit der verlorenen Generation anrichten. 50 - 60% Jugendarbeitslosigkeit sind ein Skandal! Wenn nämlich arbeitslose Jugendliche keine Erfahrungen sammeln dürfen, dann sind sie auch im späteren Alter sehr schwer zu integrieren. Ganz abgesehen vom Frust, der sich in politischer Radikalisierung bemerkbar machen wird. Dann werden die etablierten Parteien selbst zittern müssen.

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