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Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa: Die verzerrte Quote
AP/dpa

Jeder zweite junge Spanier ist ohne Job - diese Statistik ist so bekannt wie falsch. In Wahrheit ist rund ein Fünftel der Spanier unter 25 arbeitslos. Trotzdem zielen die Hilfsprogramme der Bundesregierung allein auf junge Menschen. Experten beklagen, dass andere die Hilfe dringender bräuchten.

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xehris 28.05.2013, 06:45
1. Jugendwahn und Verdrängungsprozesse

Auch in Deutschland ist es ab einem bestimmten Alter, in manchen Branchen schon ab 35, sehr schwierig, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Deutsche Politiker fördern jene, die von deutschen Unternehmen verlangt werden: hauptsache die Arbeitskräfte sind jung, flexibel, wenig anspruchsvoll und billig.
In Deutschland werden junge zugewanderte Arbeitskräfte zunehmend gegen ältere einheimische Arbeitnehmer ausgespielt, ein übles Spiel, das mehr als 1 Million ältere Arbeitnehmer bereits in das Elend von Hartz-IV gedrückt hat.

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sarido 28.05.2013, 06:46
2. Bitte lernt von uns deutschen ...

Das Schulsystem im Staat deutlich zergliedern, jede Region ein eigenes. Hier in Deutschland hat man (noch) an weiterführenden allgemeinbildenden Einrichtungen: Hauptschule, Realschule, Oberschule, Gemeinschaftsschule, IGS(der Pädagogen Liebling), KGS (bleibt mein wahrer Liebling) und dann das Gymnasium als G8 und G9. Ziel aller Bildungspolitiker scheint zu sein möglichst allen ein Abitur zu geben. Ich habe bewusst nicht geschrieben: "..., allen ein Abitur zu ermöglichen." Was dieses Wert ist, sieht man, wenn es zum Schwur kommt, an der Uni oder bei Einstellungstests. Hauptsache die Jugendlichen verfälschen nicht die Statistik ungewollt.
Aber mein Hauptpetitum für die deutsche Bildungspolitik bleibt: Einheitliches Schulsystem für alle 16 Länder, änderungen nur mit 2/3 Mehrheit. Das bringt Konstanz! Hier ist Förderalismus am wenigsten angepracht und wird am meisten praktiziert. Und das bei heutigen Forderungen der beruflichen Mobilität.

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analyse 28.05.2013, 06:48
3. Soso,schlimm aber nicht katastrophal! Was soll mit dieser Meldungerreicht werden?

Soll das Frau Merkel entlasten,die ja ander katastrophalen Jugendarbeitslosigkeit in Spanien schuld ist und jetzt nur noch an einer schlimmen ? Man stelle sich eine Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland von 20%,oder mehr vor ! Aber bestimmten Medien reicht ja schon ,daß wir zwar die geringste Jugendarbeitslosigkeit in Europa haben,aber eben immer noch Arbeitslose in einem Land hungernder Kinder abstürzendem Mittelstand ,katastrophalen Bildungsverhältnissen(die USA und andere Staaten nachahmen wollen -sicher um dadurch ihre Jugendlichen besser ausbeuten zu können) und überhaupt eben eine Babanenrepublik mit unfähigen Politikern an der Spitze ,die müssen endlich abgewählt werden,damit es uns so gut geht wie in Frankreich!

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franklin1157 28.05.2013, 07:05
4. Arbeitslose in Deutschland

Es bleibt für die Bundesregierung sicher auch genug zu tun für die Jugendlichen hier. Ist mal wieder typisch, dass für andere Geld da ist, nur nicht für das eigene Volk. Allem Anschein wird vrsucht, mjt hier gezahlten Steuergeldern in Europa Schönwetter zu machen, nachdem das Image Deutschlands durch die Agenda-Politik zu Dumpinglöhnen in Deutschland geführt hat - angeblich z.T. Ursache für die schlechte Wirtschaftslage in Südeuropa.
Verdammt, unserer Steuern werden veruntreut! Gebt das Geld hier aus! Schaut Euch doch mal die Schulen, die Schwimmbäder, Straßen etc. an. Es gibt hier genug Investitionsbedarf. Aber so ist es schon seit Jahren: Deutschland - nach außen Hui und innen Pfui!

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EchoRomeo 28.05.2013, 07:11
5. Und wer verbreitet üblicherweise solchen Informationsmüll

Es sind doch in der Regel die Medien, vorwiegend solche mit Links und Öko-Tendenz, die solche Erhebungen veröffentlichen, aufstylen und als Kampfkeule benutzen. Die Politiker werden meist erst durch die Schlagzeilen geweckt und agieren dann immer erst einmal um sich nicht den Vorwürfen aus der gleichen Ecke ausgesetzt zu sehen. Man stelle sich nur vor, ein gewissenhafter Politiker hätte die spanischen Horrorzahlen relativiert. Die Journaille und der politische Gegener hätten ihn sofort geschlachtet.

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wiedumirsoichdir 28.05.2013, 07:16
6. Langfristig macht es Sinn,

für 15 bis 30-Jährige zu planen, denn bis die Einführung des Dual-Ausbildungssystems in den südlichen Ländern greift, vergehen mindestens zwei Ausbildungsgänge, also bis max. acht Jahre. Die heute über 30-Jährigen, wie im Artikel erwähnt, mit einer Familie im Hintergrund, sollte man aber nicht aussen vor lassen. Da wäre eine spezielle Anstrengung von Nöten, denn langfristig würde da Geld gut investiert und gespart werden. In den geplagten Ländern hat es meiner Meinung nach zu viele Studienabgänger/Innen, die weder die Wirtschaft, noch der Staat beschäftigen kann. Handwerk hat goldenen Boden, vor allem, wenn man heute mit der Lehr begleiteten Berufsmatura (Schweiz) den Einstieg in die Fachhochschule im Sack hat.

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gustavsche 28.05.2013, 07:19
7. Nicht die Krise ist schuld

Sondern der Sozialismus vor der Krise. Spanien bietet nur wenig Möglichkeiten, sich in der Privatwirtschaft ein Auskommen zu suchen. Stattdessen wurde der Staatssektor zugunsten vieler neuer Arbeitsplätze immer weiter ausgebaut. Die Folge: Der Staatsdienst ist voll von überprivilegierten Leuten, die eine die Privatwirtschaft belasten. Schon vor der Krise war es so, dass junge Leute nur mit guten Beziehungen in den erhofften Staatsdienst aufgenommen wurden. Schon vor der Krise war die Lage der jungen Leute nicht gut. In Griechenland konnte man das auch beobachten, jedoch war es da noch evidenter.

Die Krise bietet den jungen Leuten echte Chancen. Die Illusionen, in den Staatsdienst aufgenommen zu werden, zerstreuen sich. Die jungen Leute werden bereit sein müssen, für schmaleres Gehalt in der Privatwirtschaft unterzukommen. Ein geringeres Gehalt ist zwar der Biss in den sauren Apfel, aber es ist nachhaltig und es ist doch besser, als zu Hause herumzusitzen.

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silla61 28.05.2013, 07:24
8. Verzerrte Quote

Ich finde es ja im Normalfall nicht schlecht, wenn man sich um arbeitslose Jugendliche kümmert. Aber was ist mit unserer arbeitslosen Jugend? Warum wird hier nicht mehr getan? Es gibt sehr viele Schulabgänger mit sehr guten Noten und mit der mittleren Reife die aber keine Chance haben, weil achlechtere Abiturienten bevorzugt werden. Dafür sollte sich unsere Regierung mal einsetzen.

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naseweiser 28.05.2013, 07:27
9.

aus Europa pure Symbolpolitik" , ...und darin ist besonders unsere rührige U.vd Leyen anerkannte Meisterin . Viel Geld (auf Pump) darf das Ganze eh nicht kosten . Und bis die Projekte ausgedacht bzw. beschlussreif sind , ist die Bundestagswahl gelaufen .
Alles bestens !

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