Forum: Wirtschaft
Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa: Die verzerrte Quote
AP/dpa

Jeder zweite junge Spanier ist ohne Job - diese Statistik ist so bekannt wie falsch. In Wahrheit ist rund ein Fünftel der Spanier unter 25 arbeitslos. Trotzdem zielen die Hilfsprogramme der Bundesregierung allein auf junge Menschen. Experten beklagen, dass andere die Hilfe dringender bräuchten.

Seite 2 von 8
Andreas Rolfes 28.05.2013, 07:29
10. Propaganda

Zitat von sysop
Nach dem Studium wieder bei den Eltern einziehen zu müssen ist schmerzhaft. Seine Kinder hungrig ins Bett schicken zu müssen ist schlimmer.
Und in den letzten Tagen SpOn zu lesen ist am schlimmsten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
k-f-a 28.05.2013, 07:33
11.

Was für ein billiger Rechentrick! Warum rechnen wir nicht gleich alle Kinder mit, auch die sechsjährigen? Für die Arbeitslosenquote der Alten die Rentner? Oder für die Bauern deren Kühe?

Die Arbeitslosenquoten beziehen sich auf die "Erwerbstätigen", also die, die Arbeit haben und/oder suchen. Meiner Meinung nach ist das auch völlig korrekt, denn diese Zahlen sollen ja den Zustand des Arbeitsmarktes darstellen. Und da bleibt es nunmal eine Tatsache, daß in Spanien jeder zweite Erwerbstätige unter 25 Jahren keine Arbeit finden kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Akkin 28.05.2013, 07:41
12. Ich kann das Gejammere nich mehr hören,

nach der Wende waren im Osten viel mehr Probleme als jetzt in Spanien. Die Leute im oSten haben angepackt und losgelegt anstatt zu streiken und zu jammern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deutscher_demokrat 28.05.2013, 07:47
13. Jou, für Leute, die Studium oder Berufsausbildung

geschmissen haben, um auf dem Bau den schnellen Euro zu machen, zahle ich doch gern meine Steuern. Gott sei Dank gibt es am 22.09. die Alternative für Deutschland!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Notion 28.05.2013, 07:48
14. geiler Quatsch

Was eine krude Argumentation. Die Menschen suchen sich doch nicht aus, wie sie statistisch erfasst werden. Und wieso sollten Schülerinnen und Schüler in einer Arbeitslosenstatistik auftauchen - das wäre doch völlig sinnfrei.
Und dass Symbolpolitik beliebt ist bei Frau Merkel und den anderen Mitgliedern "unserer Eliten", ist wohl auch nicht die Schuld von arbeitslosen Jugendlichen. Also mal den Artikel vom Kopf auf die Füße gestellt: Die Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit steigt überall in Europa bei Jung und Alt und niemand der nationalen Regierungen tut eigentlich wirklich was dagegen!
Benennen Sie das Kind doch beim Namen und schwurbeln Sie nicht so rum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
minimax9 28.05.2013, 07:49
15.

Frau von der Leyen, findet wohl bei uns keine Probleme mehr(Frauenquote ist ja vom Tisch). Aber in Madrid ist sie ja nun endlich fündig geworden. Also neue hehre Ziele für die Union, runter mit der "Arbeitslosigkeit" in Spanien, Unsere getürkte Arbeitslosenrate ist ja augenscheinlich in Ordnung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diplodocus 28.05.2013, 08:00
16. Endlich aufgewacht?

Wurde auch langsam Zeit dass wenigstens ein einziges deutsches Medium die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa mal in ein richtiges Licht rückt. Für die bisherigen Übertreibungen allerdings Eurostat verantwortlich zu machen ("...versteckt..."), ist eine Frechheit. Die Methode der Berechnung der Arbeitslosigkeit sollte für jeden Wirtschaftsjournalisten simples Grundwissen sein. Und in mehreren Forumsbeiträgen zu dem Thema wurde schon darauf aufmerksam gemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
papageienmusik 28.05.2013, 08:01
17. Das war schon lange klar - Alters-Rassismus ist eher

das Problem. Aber mit Jugendlichen kann man in den Medien besser glänzen. In Europa - und INSBESONDERE in Deutschland - haben Arbeitslose unabhängig von ihrer Qualifikation oberhalb der Altersgrenze von 39 KEINE Chance. Dieser Alters-Rassismus widerspricht jedem Anti-Diskriminierungsgesetz und ist dennoch stillschweigende Praxis von Politik UND Wirtschaft. (Jetzt wieder: "ICH kenne aber EINEN, der hat mit 40 noch einen Job bekommen!" Stellen Sie den ins Museum!)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lankoron 28.05.2013, 08:06
18. Tja...

ob nun Politik oder Spardiktat, ob Boom oder alte versäumnisse....letztendlich tragen die meisten Betroffenen selber schuld. Und viele müssen endlich mal lernen, das Entscheidungen im Leben auch Konsequenzen haben. Sorry...aber wer an Dauerboom und ständiges Wirtschaftswachstum glaubt und gleichzeitig nichts dafür tun will, der ist selber schuld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 28.05.2013, 08:06
19.

Zitat von sysop
Jeder zweite junge Spanier ist ohne Job - diese Statistik ist so bekannt wie falsch. In Wahrheit ist rund ein Fünftel der Spanier unter 25 arbeitslos. Trotzdem zielen die Hilfsprogramme der Bundesregierung allein auf junge Menschen. Experten beklagen, dass andere die Hilfe dringender bräuchten. [url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/jugendarbeitslosigkeit-i
Die Arbeitslosenquote wird natürlich immer berechnet als Anteil der Arbeitssuchenden geteilt durch Erwerbstätige + Arbeitssuchende. Würde man die Quote so berechnen, wie es sich SpOn offenbar für die Jungendarbeitslosigkeit wünscht, müssten also Hausfrauen/-männer in den Nenner mit eingehen und die normale Arbeitslosenquote läge auch deutlich neidriger. Das aber würde SpOn wohl zu Recht als Manipulation der Statistik bezeichnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 8