Forum: Wirtschaft
Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit: Merkel und Hollande planen Job-Gipfel
DPA

Das Verhältnis zwischen der deutschen und der französischen Regierung hat zuletzt arg gelitten. Nun nähern Kanzlerin Merkel und Präsident Hollande sich vorsichtig an. Sie planen einen Job-Gipfel und ein gemeinsames Papier zur Zukunft des Euro.

Seite 1 von 2
Privatier 22.05.2013, 19:32
1. Am meisten fehlen Hr.Hollande gewiß öffentlich beistehende professionelle Jubelperser

Zitat von sysop
Das Verhältnis zwischen der deutschen und der französischen Regierung hat zuletzt arg gelitten. Nun nähern Kanzlerin Merkel und Präsident Hollande sich vorsichtig an. Sie planen einen Job-Gipfel und ein gemeinsames Papier zur Zukunft des Euro.
Während deren Bezahlung aus sprudelnden - verfolgten französischen Reichen abgepressten - Zusatzsteuern sicher leicht zu bestreiten wäre, bleibt aber die Frage offen, ob die dafür zum sozialistischen Claqueur ausgebildeten Fachkräfte des präsidentialen Hofstabs in einigen Jahren tatsächlich noch einen staatstragende Position finden werden...

...wenn unsere französische Nachbarn, die den unzählige Milliarden vernichtenden sozialistischen Ausflug in eine abgrundtiefe Wirtschaftkrise überstanden haben, ihre tiefen Wunden längst wieder konservativ behandeln lassen.

MfG

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spirit in Black 22.05.2013, 19:57
2. Grand Prix als Warnschuss

Selbst wenn der Song Contest künstlerisch nichts wert ist - als politisches Stimmungsbarometer ist er unerreicht. Das hat wohl inzwischen auch Merkel bemerkt, was nützen schließlch die besten Umfragewerte daheim, wenn der Rest der Welt sich von Deutschland abwendet?
Allerdings dürften solche durchsichtigen Manöver kaum noch etwas an der allgemeinen Stimmungslage ändern können...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andra85 22.05.2013, 20:05
3.

Die Dame soll sich um die Belange Deutschlands und die Belange seiner Bürger, von denen sie finanziert wird, kümmern.

Nichts Anderes ist ihre Aufgabe. Zu nichts Anderem wurde sie von den sie finanzierenden Bürgern dieses Landes gewählt.

Langsam reicht's wirklich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
abrakadabrahokus 22.05.2013, 20:13
4. Selbst Schuld

Natürlich ist die Jugendarbeitslosigkeit in den genannten Staaten so hoch. Wie könnte es auch anders sein, wenn die dortige Wirtschaft systematisch immer weiter beschränkt wird. One man One vote. Natürlich fällt es da leichter, den einzelnen Unternehmer hart an die finanzielle Kandarre zu nehmen als die tausend Mann starke Belegschaft. Die kurzfristigen politischen Folgen ( vor allem Wiederwahl) sind einfach zu schön, wenn man den Millionen Arbeitnehmer alles goldene vom Himmel verspricht. Jetzt in der Staatenkrise merken aber auch die Regierungen, dass auch Politik nachhaltig sein muss. Zum Glück haben wir hier moderate Steuersätze. Zum Glück haben wir hier Individualabreden und Tarifverträge, statt staatliche Diktatur des Arbeitsentgelts. Das ist doch das französische Problem: Auszubildende kosten Geld, in den ersten Jahren mehr als sie dem Unternehmen bringen. Wenn auf diese Kosten dann auch noch ein in vielen Fällen unverhältnismäßiges, da eben nicht ausgehandeltes, sondern von einem Dritten pauschal bestimmtes, Gehalt draufkommt, würde ich es mir auch drei mal überlegen, meine Produktion nicht doch ins Ausland zu verlagern. Das Problem ist hausgemacht. Langfristige Kalkulation von Politik und Wähler. Das wird in erster Linie gebraucht. Dann wird auch deutsche Hilfe nicht benötigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hdk1996 22.05.2013, 20:18
5. Der richtige Ansatz

Na Super! Schon wieder ein Gipfel. Unsere Kanzlerin scheint ja ein wahres Arbeitstier zu sein. Wäre schön, wenn diesmal etwas herauskäme.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
malocher77 22.05.2013, 23:32
6.

Zitat von andra85
Die Dame soll sich um die Belange Deutschlands und die Belange seiner Bürger, von denen sie finanziert wird, kümmern. Nichts Anderes ist ihre Aufgabe. Zu nichts Anderem wurde sie von den sie finanzierenden Bürgern dieses Landes gewählt. Langsam reicht's wirklich.
Bin genau dieser Meinung, die macht für Deutschland nichts, und versucht seit 5 Jahren € zu retten der nicht zu retten ist, außer wenn die nachgibt und einer Transferunion zustimmt,das wiederum macht Sie bestimmt nicht vor den Wahlen.
Nach den Wahlen kommt der Hammer,da bin ich mir sicher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ProDe 23.05.2013, 00:51
7. wenn Merkel wirklich was gegen die Jugendarbeitslosigkeit tun will - soll sie zurücktreten

alles andere ist Wahlkampf und heuchlerei.

Es ist doch unglaublich, dass jetzt Steuergelder dazu verwendet werden sollen jugendliche aus Spanien & Co nach Deutschland zu holen in Branchen, bei denen die Arbeitsbedingungen und Löhne extrem schlecht sind. D.h. wir subventionieren mit Steuergeldern die Niedriglöhne in diesen Branchen und machen damit gleichzeitig noch die Länder wie Spanien kaputt und verkaufen das als Massnahme gegen die Arbeitslosigkeit dort.... das ist nur noch pervers.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
warndtbewohner 23.05.2013, 04:26
8. Was soll das bringen?

Nun wieder nette gesten und Phrasendrescherei, ändern wird sich dadurch für die betroffenen Jugendlichen definitiv nichts....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Worldwatch 23.05.2013, 04:31
9.

Zitat: "Während Merkel an der Sparpolitik festhält und entsprechenden Druck auf die Krisenstaaten ausübt, will Hollande das Wachstum mit höheren Staatsausgaben anheizen."

Kurz: K.Merkel will weniger, F.Hollande deutlich mehr Schulden machen.
Na ja.
Nur, wo bei K.Merkel und der B.Regierung "Sparpolitik" sichtbar oder auch nur in Grundzuegen umgesetzt wuerde, bleibt das Geheimnis.
Wenn man es so interpretiert, dass poltische Fabulieren bereits "Politik" sei, "spart" K.Merkel allerdings betraechtlich. Und, ja, an "Sparen"-, wie auch nur Budgetkuerzungs-Umsetzungen wird auch kraeftig gespart bei der Kanzlerin und ihrer "Politik".

Was sichtbar wird, sind hingegen die immensen Verschwendungen im Land fuer Luftprojekte, wie auch absurde Geldversenkungen fuer die Ideologiedampfmaschinen "EU" und FIAT-Geld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2