Forum: Wirtschaft
Kampf um neue Finanz-Architektur: Kapitulation vor dem Monopoly-Monster

Es ist der Skandal des Jahres: Die Investment-Banker, die fast die Welt in den finanziellen Abgrund gerissen hätten, spielen wieder ihr Billionen-Monopoly. Wir erleben jetzt den Showdown zwischen einer globalen Geld-Oligarchie und der Politik - in dem die USA, Großbritannien und China eine fatale Rolle spielen.

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Hador 22.12.2009, 16:32
1.

Sehr schöner Artikel....allein ändern wird das alles nichts.
Wenn die letzten Monate eines gezeigt haben, dann dass es wirklich den kompletten Zusammenbruch des Systems braucht bevor sich etwas ändert. Für alles andere ist die Menschheit (oder zumindest diejenigen, welche die Entscheidungen treffen) anscheinend zu blöd.
Und das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass mit jedem Mal indem sich das System irgendwie aus der Krise rettet, der endgültige Zusammenbruch nur noch drastischer werden wird.

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Callimero 22.12.2009, 16:34
2. Wahrheiten die weh tun

Sehr gut auf den Punkt gebracht, Wahrheiten die weh tun.
Und niemand kann etwas daran ändern.

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w.o. 22.12.2009, 16:38
3. Monopoly-Monster

Die innerhalb des derzeitigen kapitalistischen Systems sehr rational handelnden Banker als Monster zu bezeichnen, führt auf die moralische Ebene und lenkt vom Problem ab. Das System ist das Problem; es gibt ebenso wenig ein bisschen Kapitalismus wie es ein bisschen Schwangerschaft gibt. Solange die grundlegenden Strukturen nicht geändert werden, wird es zwangsläufig immer Menschen geben, deren wesentlichstes Ziel des wirtschaftlichen Handelns die eigene Profitmaximierung ist. In diesem Punkt hat sich seit Karl Marx nichts Wesentliches geändert.

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indosolar 22.12.2009, 16:39
4. Wo ist das Problem

da keine Korrektur erfolgte, wird der Markt es regeln, spaetestens nach der naechsten Krise. Vielleicht reicht ein einfaches Gesetz z.B. so:Wer den Interessen des Staates aus Gruenden der privaten Gewinnmaximierung entgegen handelt, verwirkt jeglichen Schutzanspruch des Staates und seiner Institutionen. Die Verlagerung der Geschaeftstaetigkeit aus dem Bereich der Verfassung fuehrt gleichfalls zum Verlust der durch die Verfassung garantierten Rechte. Simpel aber wirksam!

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Erdenbuerger 22.12.2009, 16:42
5. Wir brauchen wohl erst...

...den Untergang, bevor wir uns endlich bewegen und einer gerechten Zukunft, in dem nicht Geld das Maß der Dinge ist, die Entfaltung ermöglich. Kurz vor der Wahl sah ich ein tolles Video einer Band namens EinZ ( http://www.youtube.com/watch?v=BxfAiP2F1Zk oder, falls Links nicht erlaubt sind: Euer Auftrag - einfach mal nach googlen), wo Künstler endlich mal den Mund aufgemacht haben!

Davon brauchen wir VIEL MEHR!!!

Frohe Weihnacht!

Ein Erdenbuerger

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GernGelesen 22.12.2009, 16:45
6. Terror

Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt, dass die halbe Staatengemeinschaft Kriege führt im Namen der Freiheit und der Demokratie. Daran, dass in fernen Ländern abstrakte PErsonen mit den immer gleichen Gesichtern in den immer gleichen Höhlen gejagt werden. Nicht dass ich diesen Bemühungen generell ihre Berechtigung absprechen möchte. Aber die eigentlichen modernen Terroristen sitzen in den großen Bankhäusern und verspekulieren Existenzen und somit deren Freiheit. Das Schlimme ist, sie sind nicht ideologisch über einen Kamm zu scheren. Sie kämpfen nicht für eine Religion oder eine eigene Weltsicht. Nein, sie handeln lediglich für ihren eigenen Profit und verhöhnen in Ihrer unmoralischen Maßlosigkeit ganze Völker und Regierungen. Wann schicken wir Soldaten in die Banken?

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marypastor 22.12.2009, 16:45
7. Banken

[QUOTE=sysop;4741635]Es ist der Skandal des Jahres: Die Investment-Banker, die fast die Welt in den finanziellen Abgrund gerissen hätten, spielen wieder ihr Billionen-Monopoly. Wir erleben jetzt den Showdown zwischen einer globalen Geld-Oligarchie und der Politik - in dem die USA, Großbritannien und China eine fatale Rolle spielen.
man kann nicht gegen den Strom schwimmen. Bitte daher um Anweisungen, um bei dem Monopoly mitzumachen.

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jojocw 22.12.2009, 16:46
8. Notenbanken sind Schuld

Hauptsächlich sind die Notenbanken Schuld, mithin also die Politiker, weil sie das Geld fast zinslos an die Banken geben.

Man müsste hier genau festlegen, wofür das Geld gegeben wird. Bzw. die Zinssätze an die Zwecke anpassen. Wenig für Investitionen in die Wirtschaft, sehr viel für Geldmarktgeschichten.
Und es müsste eine starke Finanztransaktionssteuer her.
Sonst muss man ja auch für jeden Scheiss Mehrwertsteuer zahlen.

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DefTom 22.12.2009, 16:48
9. Leider, leider...

Alles richtig. Doch jetzt die die allesentscheidende Frage: Wayne interessiert's?
Mich schon, die Forumsteilnehmer wohl auch, doch wen sonst?

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