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Kandidatur für CDU-Parteivorsitz: Blackrock will Merz nicht zurückhaben
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Friedrich Merz geht mit seiner Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz ins Risiko: Denn auch wenn er scheitert, scheint eine Rückkehr in seinen bisherigen Job beim weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock nahezu unmöglich.

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marialeidenberg 31.10.2018, 11:28
1. Das zeigt zweierlei:

1. Er hat genug Geld verdient, so dass er im Falle des Scheiterns nicht zu seinem alten Arbeitgeber zurückkehren braucht, will oder darf. Die Rückkehr ist im Geschäftsleben ohnehin nicht üblich und bedarf eigentlich keiner Erwähnung. Die Betonung der endgültigen Trennung ist dennoch vorteilhaft, denn sie schafft Klarheit.

2. Er meint es ernst, geht ins persönliche Risiko. Gut so.

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label.michael 31.10.2018, 11:34
2. Wer's glaubt wird seelig!

Wenn der Blackrock immer noch gute Beziehungen zu einflussreichen Kreisen ermöglicht kann er da auch zurück. Hauptsächlich aus dem Grund hat er den Job doch wohl bekommen.

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kuac 31.10.2018, 11:37
3.

Was heisst hier scheitern? Ist er gescheitert, wenn er kein Parteivorsitzender wird? Man kann auch gute Politik machen, ohne das man Parteivorsitzender ist. Wenn Merz das nicht macht, dann geht es ihm nicht um das Land, sondern um eigenes Ego.

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claus7447 31.10.2018, 11:37
4. Es wird sich doch Ersatz finden...

... bei CDU und FDP stehen sie doch Schlange. Wär doch noch eine Lösung für Horsti ....


bin ja schon weg.

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spon_leser2892 31.10.2018, 11:38
5. Die Darstellung ist kaum zu glauben

denn als neuer CDU Chef ist er für Blackrock noch näher an Entscheidern dran. Diese geschilderte "Distanz" ist sicherlich nur "vorgespielt". Blackrock kann nichts besseres passieren als dass Merz in dieses Amt gewählt wird. Blackrock kontrolliert ALLES, denn Sie sind überall beteiligt und wenn die Bevölkerung nur annähernd wüsste wir unterwandert die Politik ist, dann wären vielleicht mal mehr Leute auf der Straße zum Demonstrieren. Demokratie hatten wir mal ...

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Ashurnasirapli 31.10.2018, 11:39
6.

Ich gehe an dieser Stelle davon aus, der Herr Merz relativ vermögend ist und das persönliche Risiko in einem solchen Fall für ihn überschaubar sein wird.

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Schiri18 31.10.2018, 11:40
7. Der Mann ist 62!

Glaubt hier tatsächlich wer der Mann wäre noch irgendwie darauf angewiesen?
Der Mann ist sowieso Nahe der Rente. Seine Freunde aus der Industrie werden ihn schon nicht hängen lassen. Zudem wird der in seinen bisherigen Engagements mehr als genug verdient haben. Zudem war er ja schonmal Abgeordneter und hat somit als ehemaliger Beamter auch wieder ein "Anrecht" auf eine schöne Pension.

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dosmundos 31.10.2018, 11:40
8.

Auch wenn es sich bei der CDU nicht um "meine" Partei handelt, so denke ich doch, dass seine Kandidatur als "Halb-Außenstehender" der Partei und damit nun eben auch einmal der gesamten deutschen Politik nur gut tun wird, selbst wenn sie nicht zum Erfolg führen sollte (in welchem Falle wir uns aber auch keine allzu großen Sorgen um Herrn Merzens Zukunft werden machen müssen, da bin ich mir sicher...).

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hausfeen 31.10.2018, 11:40
9. Weil er dann als U-Boot des Kapitals verbrannt wäre?

Oder nur eine der Situation angepasste Opportunität, die sich später rückgängig machen ließe?
Ich glaube ersteres. Warum sollte Blackrock einen Bierdeckeltaschenspieler denn beschäftigen wollen, außer dass er mit einem möglichen Comeback, gar als Kanzler, bei denen geprahlt hat. Die investieren nicht ohne Gewinnaussichten. Never.
Andererseits ist diese Interna dumm, könnte Merz schon im Vorfeld das Aus bedeuten.

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