Forum: Wirtschaft
Kapitalflucht wegen Mickerzinsen: Deutsche schaffen Vermögen ins Ausland
Deutsche Bundesbank

Deutsche Anleger flüchten vor den niedrigen Zinsen ins Ausland: Unternehmen und Privatleute haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Vermögen über die Grenzen verlagert. Der Bundesbank zufolge liegen die Auslandsforderungen inzwischen bei mehr als sieben Billionen Euro.

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snigger 27.09.2013, 14:10
1. logische folge

... wenn deutschlands garantien fällig werden ... kann so nicht auf vermögen zugegriffen werden. dem geld dann im falle eines zusammenbruches hinterherzurreisen wird einfach sein ...
was kostest nochmal die neuseeländische staatsbürgeschaft? 75Teuronen? ...

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muellerthomas 27.09.2013, 14:12
2.

Diese von SpOn beschriebene Nettoauslandsforderung hat mit niedrigen Zinsen nur am Rande zu tun, die Summe ist vielmehr das Ergebnis der exorbitanten Leistungsbilanzüberschüsse seit 2004. Jeder Leistungsbilanzüberschuß führt ceteribs paribus zu einer Auslandsforderung in eben dieser Höhe gegenüber dem Defizitland, die Auslandsschulden unserer Handelspartner sind also entsprechend gestiegen.

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bernd.biemann 27.09.2013, 14:18
3. Kein Geschäft zu machen?

Klasse, dann wird kein bei mehr Zinsen das zu vesteuernde Einkommen erhöht und mehr Steuern bezahlt...oder doch nicht?

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minuskel45 27.09.2013, 14:18
4. Erbärmlich

Diese Zahlen lassen einem würgen! Die mehrstelligen Millionäre, Großunternehmen oder gar Milliardäre die wegen 2% Gierzinsen und evtl. Steuern mehr und mehr ihr Geld verlagern und verschwinden lassen. Die investieren nicht, die spielen mit Menschen, Ländern und der Zukunft. Sollen es mit in die Kiste nehmen...

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sir wilfried 27.09.2013, 14:20
5. Neuseeland?

Zitat von snigger
... wenn deutschlands garantien fällig werden ... kann so nicht auf vermögen zugegriffen werden. dem geld dann im falle eines zusammenbruches hinterherzurreisen wird einfach sein ... was kostest nochmal die neuseeländische staatsbürgeschaft? 75Teuronen? ...
Dann läßt sich also das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.
Jeder Euro, der nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht wurde, landet in mediterranen Finanzlöchern.

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coopms 27.09.2013, 14:22
6.

Zitat von muellerthomas
Diese von SpOn beschriebene Nettoauslandsforderung hat mit niedrigen Zinsen nur am Rande zu tun, die Summe ist vielmehr das Ergebnis der exorbitanten Leistungsbilanzüberschüsse seit 2004. Jeder Leistungsbilanzüberschuß führt ceteribs paribus zu einer Auslandsforderung in eben dieser Höhe gegenüber dem Defizitland, die Auslandsschulden unserer Handelspartner sind also entsprechend gestiegen.
Psst.
Da könnte man ja glatt auf die Idee kommen, das deutsches Lohndumping und deutsche Exportrekorde was mit der Krise zu tun hätten.

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saarpirat 27.09.2013, 14:27
7.

Zinsen gehören abgeschafft - ganz und weltweit.

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juliettebrown 27.09.2013, 14:30
8. Nicht nur Geld ...

Zitat von sysop
Deutsche Anleger flüchten vor den niedrigen Zinsen ins Ausland: Unternehmen und Privatleute haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Vermögen über die Grenzen verlagert. Der Bundesbank zufolge liegen die Auslandsforderungen inzwischen bei mehr als sieben Billionen Euro.
... spielt eine Rolle. Sein hart erarbeitetes Vermögen zu retten ist legitim, aber wichtiger ist das Leben und die Lebensqualität. Wissen ist wertvoller als Geld und das wird in den Aufnahmestaaten gerne angenommen. D und West-EU wird sich bald nach dem Mittelalter als vergleichsweise fortschrittliche Epoche zurücksehnen.

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muellerthomas 27.09.2013, 14:31
9.

Zitat von sir wilfried
Dann läßt sich also das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Jeder Euro, der nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht wurde, landet in mediterranen Finanzlöchern.
Neuseeland weist übrigens eine im Verhältnis zum BIP höchsten Auslandsverschuldungen weltweit auf. Etwas höher rangieren nur noch Zypern, Irland, Spanien, Portugal, Ungarn und Griechenland...

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