Forum: Wirtschaft
Kartellverdacht der EU-Kommission: "Nicht angekündigte Prüfung" bei BMW
DPA

Im Zuge der vom SPIEGEL aufgedeckten Kartellvorwürfe gegen die deutsche Autoindustrie sind Prüfer der EU-Kommission bei BMW vorstellig geworden. Daimler gab inzwischen zu, eine Kronzeugenregelung beantragt zu haben.

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tom_ppp 20.10.2017, 19:08
20. eine völlig aufgebauschte

Geschichte ist das! Zu kleine Ad-Blue Tanks abgesprochen, ich lache mich gerade tot, was soll das bitte bringen? Regelmäßige Absprachen sind unerlässlich, wie sollen Hersteller sonst Standards entwickeln...

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issernichsüss 20.10.2017, 19:19
21. ...Steinzeit?...

Zitat von chrismuc2011
Irgendwie kommen Sie mir wie die Engländer vor, für die Königin Viktoria, Sir Francis Drake und die englische Automobilindustrie immer noch lebendig sind und für die der WWII noch immer anhält. Wenn die bayrischen Wittelsbacher nicht Heidelberg und Mannheim zu dem gemacht hätten, was sie waren und sind, würde BaWü immer noch in der Steinzeit leben. Mal im Ernst, es ist schon ewig her, dass BaWü an Bayern Geld im Zuge des Finanzausgleiches gezahlt hat. Waren Sie da überhaupt schon geboren?
Ich als BaWü'ler kann mich noch sehr gut daran erinnern, als der Finanzausgleich an das doch sehr ärmlich daherkommende Bayern floss. Das vorherrschend ländlich geprägte Bayern war damals bei weitem nicht so hip wie heute. Und die überregionale Bedeutung von München ist auch fast ausschließlich nur durch den Zuzug von Nicht-Bayern, z.B. BaWü'ler geschaffen worden.
Und nu? ;-)

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Athlonpower 20.10.2017, 20:14
22. Bitte letzten Vergleich der Grundschüler beachten!

Zitat von roflxd
Lauter frustrierte BMW-Fans hier :) Es ist keine Neuigkeit, dass die Schwaben zu clever sind. Die Bayern sollten nicht so viel lästern, sondern etwas dankbarer sein. Immerhin hat BaWü die Bayern jahrzehntelang finanziell unterstützt (Länderfinanzausgleich).
Autsch, das tut jetzt aber wirklich weh, schon den letzten Bericht über den Bundesländervergleich der Grundschüler - 4. Klasse vergessen -?

Besonders in einem Buindesland ging es steil nach unten, war glaube ich Baden-Württenberg, von daher brauchen wir Bayern uns keine Sorgen zu machen, denn Bayern war - wieder mal - ganz oben!

Dei Schwaben glauben nur, daß sie clever sind, sind sie aber schon lange nicht mehr, wenn überhaupt mal!

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crossrunner 20.10.2017, 20:20
23. Völlig falsche Darstellung

des Spiegel wird durch Wiederholung nicht richtiger. Austausch auf Verbandsebene zu Standardisierungszwecken ist normales Procedere. Die Journalisten sind bar jeder Kompetenz.

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genugistgenug 20.10.2017, 20:23
24. Wie machen die das? 500 Mio. Kosten bei 4 Mio. Autos = 125,- €/Kiste

Bei VW soll die Nachrüstung in die Tausender gehen - pro Kiste und Mercedes schafft es für grob gerechnet 125,-. Oder hat VW noch den Zuschlag für Hartz Bumstouren eingerechnet? Oder macht Mercedes ein Update per Telepathie?
Aber eines steht bereits fest:
1. der Kunde zahlt wieder drauf
2. der Kunde wird weiter diese Kisten kaufen, z.B. Ein VV Diesel kommt mir NIE mehr in die Garage, aber die haben ja auch noch Benziner.....

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oldseaman1947 20.10.2017, 20:54
25. Völlig normal

Worüber die Aufregung ,Absprachen waren und sind doch in allen Branchen seit Bestehen dieser Republik gelaufen . Das ist doch nichts Neues, das ist der real existierende Kapitalismus. Die Leistungsträger machen uns den Betrug vor und das nicht nur bei der Steuervermeidung..

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Anton Waldheimer 20.10.2017, 21:37
26. Enorme NIedertracht von Daimler

Das ist eine enorme Niedertracht von Daimler, ähnlich machte es die österreichische Voest mit deutschen Stahl-Kartellpartnern, der eigenen Strafe entegehen indem man die Mittäter belastet.

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rromijn 20.10.2017, 21:57
27. es ist nicht das Rechtssystem was ein Problem hat

es ist nicht das Rechtssystem was ein Problem hat, es ist der neue Gott, welcher die Regeln bestimmt, das Geld.
Keine Moral, kein Anstand und keine Verantwortung.
Jeder denkt nur daran seinen Schnitt zu machen, egal, was mit Land, Firma und Angestellten ist.
Wie so oft hat eine Seite gewonnen, nicht unbedingt, weil sie Recht hat. Recht hatte der Kommunismus, gewonnen hat der Raubtierkapitalismus. Damals hat es keiner zum Laufen gebracht.
Die chinesen haben noch am Ehesten das System, was auf eine breitere Verteilung achtet, längst nicht perfekt, aber immer noch besser, als die angloamerikanische Vorstellung der Welt

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GerhardFeder 20.10.2017, 22:15
28. Kaum "Leute" kaufen Premium

Zitat von capote
Um von A nach B zu kommen, braucht man keinen Mercedes, keinen BMW und keinen Audi. Die Leute kaufen diese sogenannten Prämiumautos nicht obwohl, sondern weil sie so teuer sind, um damit den eigenen Status zu zeigen. Warum soll sich nun jemand über Preisabsprachen aufregen? Wenn die alle 20 % preiswerter würden, dann würden die Leute eben das nächst grössere und nächst teurere Auto kaufen, das Geld muss schliesslich verschafft werden.
Diese überteuerten Autos laufen überwiegend als Firmenwagen oder Dienstwagen. Das wird massiv steuerlich gefördert und nur so läuft das Geschäft. Wir alle finanzieren mit unseren Steuergeldern die Autoindustrie und zur "Belohnung" werden wir von den höchstbezahlten Managern und unserer Autokanzlerin betrogen und vergiftet.

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nic 20.10.2017, 22:32
29.

Zitat von micsei
Es fällt auf, dass viele große Konzerne ein Compliance Problem haben. Airbus, VW, Daimler, Deutsche Bank, ... aber auch ADAC, DFB, Olympia. SPON, habt ihr nicht mal eine Liste der letzten Jahre zu dem Thema. Es scheint, als würde unser Rechtssystem nicht gut genug funktionieren und es müssten zusätzliche Kontrollinstanzen eingeführt werden. Vielleicht gehören in die Vorstände und Aufsichtsräte unabhängige Compliance Vertreter. Vielleicht müssten die Vorstände leichter haftbar für ihr Fehlverhalten, oder das ihrer Firmen gemacht werden.
Sie meinen Rechtstreue? Damit haben Sie vollkommen Recht.

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