Forum: Wirtschaft
Katalonien-Konflikt: Die Schuld der Euro-Krisenmanager
REUTERS

Was gerade in Katalonien passiert, wirkt wie ein rein innerspanischer Streit um Sprache und Geld. Tatsächlich ist der Konflikt auch eine Folge der globalen Finanzkrise - und des deutschen Euro-Krisenmanagements.

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espluguenc 13.10.2017, 16:08
50. Endlich mal eine durchdachte Analyse der Situation

Ich kann die Argumentation bez. Euro-Krisenmanagement und Deutscher Schuld so zwar nicht teilen, da das wirtschaftliche Verhalten Spaniens vor allem vor der Krise den Absturz unvermeidbar machte.
2007 waren Land, Region und die Stadt Barcelona sozialistisch gefuehrt und weltoffen. Nationalisten fanden sich vor allem im Hinterland oder unter den Linksradikalen in den Staedten, spielten aber kaum eine Rolle.
Gezuendelt haben in den letzten Jahren Rajoy's PP mit der erfolgreichen Klage gegen Teile des katalanischen Autonomiestatuts, aber vor allem Artur Mas. Er kam 2010 in Katalonien durch die Fluchtreaktion der Waehler in die konservative Finanzsicherheit an die Macht. Mas begann in der Krise die nationalistische Karte zu spielen um mehr Mittel von der Zentralregierung zu erzwingen. Als das nicht direkt klappte (Theresa May, aufgepasst!) rief er 2012 vorzeitige Wahlen aus in denen er fuer den Nationalismus trommelte. Die Leute wurden zwar aufgestachelt, vergaben ihm aber nicht die Kuerzungen im Sozialwesen und waehlten stattdessen die authentischeren Linksrepublikaner (ERC). Mas musste eine Rechts-Links Koalition mit ERC eingehen, die seitdem den Ton angeben und ein Referendum zur Bedingung ihrer Mitarbeit machten. Dies wurde 2014 angesetzt und nach einem Verbot durch das Verfassungsgericht unverbindlich (aber auch unbehindert!) durchgefuehrt. Es ging genauso wie jetzt aus. Wahlbeteiligung weit unter 50% mit einer haushohen Mehrheit fuer eine Abspaltung, da die Abstimmung von grossen Teilen der Bevoelkerung boykottiert wurde. Die Separatisten schoben das Ergebnis auf das Verbot um sich nicht eingestehen zu muessen dass sie nun mal keine Mehrheit hatten. Als naechstes erklaerten sie die naechste Wahl zum Referendum ueber das Referendum (d.h. fuer das Abhalten eines verbindlichen Referendums) und machten dies zum einzigen Punkt ihres Programms zu dem sie nicht mehr als Parteien sondern nur noch als "Junts pel Si" (Gemeinsam fuer Ja) antraten. Die Wahl fuehrte zu weiteren grossen Stimmenverlusten der beiden Regierungspartner. Stimmen gingen verloren in die buergerliche Mitte (Ciutadans), die linke spanische Protestpartei (Podemos), einige radikalisierten sich aber auch weiter und waehlten die linksradikalen Europagegner und katalanischen Nationalisten CUP. Nur mit CUP konnte Junts pel Si noch eine Regierung bilden (Bedingung: Ruecktritt von Artur Mas), die ueber eine parlamentarische aber bei weitem nicht ueber die Stimmenmehrheit verfuegte und die den jetzigen Schlamassel angerichtet hat. Wobei nicht jeder der 2015 fuer Junts pel Si gestimmt hat die Abspaltung wollte, sondern erst einmal die fuer viele akzeptable Idee eines Referendums unterstuetzte. In dem Sinne wurde hier in den letzten drei Jahren dreimal abgestimmt und dreimal waren die Separatisten weit von einer Mehrheit entfernt. Das interessiert eine Gruppierung wie CUP herzlich wenig, da eine proletarische Revolution sich ja wohl nicht durch den Volkswillen stoeren lassen sollte. Allen anderen scheint es ja doch ein bisschen zu Denken gegeben haben und ich hoffe, dass sich noch ein Weg da raus finden laesst, der alle Menschen mitnimmt.

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klarafall 13.10.2017, 16:09
51. @horstenporst

"Richtig, Korrelation ist nicht gleich Kausalität. Aber Herr Fricke muss hier keinen Nachweis erbringen. Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Kolumne, also Herr Frickes Meinung. Ich halte die Theorie, dass durch höhere Arbeitslosigkeit, die Separatisten mehr Unterstützung bekommen, für plausibel." --- Sie verstehen nicht, daß Argumentationen einer Stringenz folgen müssen, egal ob in einem wissenschaftlichen Artikel oder einer Kolumne. Ich kann nicht einfach behaupten, der Himmel sei grün, und dann daraus mit "Wenn das stimmt, dann..." irgendwelche Schlußfolgerungen ziehen. Zumindest nicht, ohne mich lächerlich zu machen. Und auch nicht, wenn das Behauptete "plausibel" klingt. Wer etwas behauptet, hat einen Nachweis dafür zu erbringen, sonst ist das Behauptete einfach irrelevant. Zu sagen, das ist halt eine "Meinung", spricht einen davon nicht frei - denn dann ist halt die "Meinung" irrelevant. Leider ist dieser "Beweis durch Behauptung"-Ansatz bei vielen Journalisten zur täglichen Routine geworden. Aber so schwer ist diese einfache, universelle Grundlage der Diskussionskultur doch nicht zu verstehen, oder?

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dwalle99 13.10.2017, 16:12
52. Mal wieder der übliche Argumentationsbrei ohne jedwede Substanz.

Da werden von Herrn Fricke munter ein paar Statistiken gezeigt, es werden geradezu haarsträubende Begründungen auf Basis angeblicher Korrelationen zum Besten gegeben und am Ende ist Schäuble an allem Schuld. Also mal wieder der übliche Schwachsinn des angeblichen Ökonomen zum Wochenende. Ein klein wenig Recherche sollte für Leute, die vorgeben, journalistisch tätig zu sein, doch zum guten Handwerkszeug gehören. Dann hätte man herausbekommen können, das Katalonien und die Katalanen sehr wohl ein anderes Volk sind als die Spanier in ihren verschiedenen Regionen. Was für Katalanen gilt, gilt ebenso für Basken, aber eben nicht für Andalusier oder den Kastilliern. Und da Katalanisch trotz jahrhundertelanger Unterdrückung die Sprache der Bevölkerung geblieben ist, ist es nur natürlich , das in Katalonien Katalanich gesprochen wird. Und warum sollte ein unabhängiges Katalonien (oder Schottland und meinetwegen auch Bayern) eigentlich nicht nach einer Abspaltung in der EU verbleiben? Die sog. Prodi-Doktrin ist eine Meinungsäußerung eines angestellten Bürokraten gewesen und nichts dergleichen steht in Verträgen. Insofern sollte man das als Meinungsäußerung behandeln, wie auch die Ausfälle des notorischen Lügners Juncker. All diesen Leuten ist suspekt, das Menschen ihre Rechte einfordern und Entscheidungen treffen wollen. Das stört die Harmonie im Club der Abzocker in Brüssel.

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solsona2017 13.10.2017, 16:14
53. Der Artikel

...greift mal wieder zu kurz. Das Streben nach mehr Autonomie begann schon weit vor der Krise mit dem Autonomiestatut von 2005 (sowohl von Parlament in Madrid und Barcelona bestaetigt). Das wurde dann endgueltig 2010 durch die PP zu Fall gebracht. Seitdem wird jeglicher Dialog von Madrid verweigert, dieses Verhalten hat sicherlich auch mit der Finanskrise zu tun.

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zorrilla 13.10.2017, 16:21
54.

Zitat von kufu
Vielleicht können Sie es bestätigen, aber laut einem Artikel, den ich neulich in einer spanischen Zeitung gelesen habe, hängen dort in einigen Pausenhöfen Schilder mit "Ein Volk, eine Sprache, ein Land".
Von einem solchen Schild weiß ich zwar nichts, ich kann mir das aber durchaus vorstellen.
Nur noch einmal zur Klarstellung: Mein Freund, der mir von diesen Auswüchsen berichtet hat, ist gebürtiger Niederländer und als solcher sicherlich eher neutral in dem Konflikt.
Der konkrete Fall war folgender: Am Tag des "Referendums" wurden die Türen der Schule gewaltsam von der Guardia Civil geöffnet und dabei beschädigt. Am folgenden Schultag sei den Kindern vermittelt worden, dass "die Spanier" gekommen seien, um ihre Schule zu zerstören.
Er nennt das Indoktrination und ich stimme ihm zu.

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dwalle99 13.10.2017, 16:26
55.

Zitat von mrmink
ich habe von 1996 bis 2007 in Barcelona gelebt und kann sagen das die Nationalisten dort immer schon sehr radikal waren und nur wenige haben sich getraut ihnen zu widersprechen. vom Schachclub über Restaurants mit katalanischer Speisekarte bis zur Schule wo Spanisch (Kastellisch) als Fremdsprache gelehrt wurde. Und wehe man hat dagegen etwas gesagt. Beschimpfungen und sogar Androhung von Gewalt waren die Folge. Die schweigende Mehrheit ist in den letzten Jahren immer mehr verunglimpft worden und es wird endlich Zeit das sich dies ändert. Nationalisten sind in allen Ländern gleich schlecht, ob in Frankreich Le Pen oder Wilders in Holland und auch Katalonien soll diese Extremisten endlich bekämpfe.
Das mag ja so sein wie von Ihnen beschrieben. Und sicherlich sind die genannten katalansichen Nationalisten keine Unschuldslämmer, auch und gerade was Korruption angeht ist man da in bester Gesellchaft zu PP und PSOE. Aber zum einen ist Katalonien halt nicht Spanien, sondern von Spanien vor dreihundert Jahren besetzt und seitdem kulturell und politisch unterdrückt worden. Zum anderen steht es den Wählern in Katalonien frei, andere Parteien an die Macht zu wählen, welche eine solche "Bevorzugung" der örtlichen Sprache halt nicht goutieren. Aber da die schweigende Mehrheit sich zumindest in den Wahlen bisher so nicht gezeigt hat, ist es eine Interpretation, ob die sich wirklich unterdrückt fühlen. Was man aber als Fakt jetzt kennt, ist die Tatsache, das die spanische Guardia Civil ziemlich brutal auf Menschen eingedroschen hat, welche ihre Meinung mittels einer "Wahl" äußern wollten. Wenn denn die spansiche Regierung von Demokratie redet, sollte sie ihr Verhalten den Menschen in Katalonien gegenüber mal bedenken. Nur legalistisch zu argumentieren ist da zuwenig. Wenn es denn die schweigende Mehrheit gibt, dann wäre es doch sinnvoll, ein ordentliches Referendum durchzuführen mit einer Mindestbeteiligung und einen Quorum für die Annahme von z.B. jeweils 2/3, da es sich ja schließlich um eine fundamentale Entscheidung handelt. Hätten die Briten auch mal machen sollen bevor sie sich in den Schlamassel votiert haben.

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dwalle99 13.10.2017, 16:35
56.

Zitat von alodi
...außer eine Quellenangabe des DIW: https://www.diw.de/de/diw_01.c.553175.de/themen_nachrichten/die_austeritaetspolitik_in_spanien_portugal_und_it alien_war_kontraproduktiv.html Natürlich sind solche Vorgänge nie monokausal, aber die deutsche Rolle ist nicht von der Hand zu weisen.
Naja, das DIW ist bekannt für seine abweichenden Meinungen und arbeitet genau so wie Herr Fricke: Da werden Statistiken hingeworfen und dann werden Begründungen abgeleitet, die mit den Daten und dem Zusammenhang ihrer Erhebung nichts zu tun haben. Der Zwecke ist der gleiche, nämlich seine (linke) Meinung anderen als die alleinseligmachende Weisheit mit altruistischer Inbrunst aufdrängen zu wollen. Das DIW als quasi wissenschaftlicher Veredelung der Kolumnen des Herrn Fricke heranzuziehen ist ungefähr so sinnvoll wie den Teufel mit Beelzebub austreiben zu wollen.

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juditkaro 13.10.2017, 16:52
57.

Zitat von candido
dass das Unabhängigkeitsdogma in den vergangenen Jahren so populär werden konnte, andere Gründe als historisch lang zurückliegende Vorfälle oder vermeintlich zu hohe Transfers haben muss. Eine aus meiner Sicht recht plausible, zusätzliche Erklärung hat kürzlich in einem Interview , Alfonso Guerra, der ehemalige Vizechef der Sozialisten (PSOE) und rechte Hand von Felipe Gonzalez gegeben. Der Schlüssel liegt im katalanischen Schulsystem: Unterichtssprache in den Schulen ist grundsätzlich katalanisch. Nur derjenige Personenkreis, der diese Sprache beherrscht, darf demzufolge Lehrer werden. De facto besteht damit der Lehrkörper also fast ausschliesslich aus Katalanen. Wenn es stimmt, was Alfoso Guerra ergänzend dazu behauptet, nämlich dass die Mehrheit des Lehrkörpers in der Primar- und Sekundarstufe Mitglieder der Partei „Esquerra Republicana de Catalunya“ ( ERC ) sind, wird einem Einiges klar. Die ERC ( Republikanische Linke Kataloniens) hat sich seit jeher als oberstes Ziel Unabhängigkeit Kataloniens auf die Fahnen geschrieben. Das Ergebnis 40jähriger Indoktrination in den Schulen war offenbar erfolgreich. Anders lässt sich der Hass der Sezessionisten auf alles „spanische“ nicht erklären.
Das meinen Sie nicht im Ernst, Candido! Alfonso Guerra, wie viele andere, die als Lehrmeister über die Situation in Katalonien auftreten, hat absolut keine Ahnung!!! Das Argument mit der Indoktrination wird sehr gerne benutzt, ist aber total falsch!! Erstens, woher sollte Alfonso Guerra wissen, dass die Mehrheit der Lehrer in der Primar- und Sekundarstufe Mitglieder der ERC sind?? Das ist Quatsch!! Erstmal, was bedeutet, dass "der Lehrkörper auschsliesslich aus Katalanen" besteht?? Für Sie sind Katalane nur die, die Katalanisch sprechen? Hier wird keinen Unterschied gemacht: jeder, der sich als Katalane fühlt, ist Katalane, ob er Spanisch oder Katalanisch spricht (allerdings meisten Leuten sprechen beide Sprachen...).

Zweitens, ich bin seit Jahren Lehrerin der Sekundarstufe in Katalonien und KEINER hat mich je gefragt, ob ich MItglied einer oder der anderen Partei bin!! Also ich versichere Ihnen, dass Alfonso Guerra keine Ahnung hat, ob ich ERC, PP oder Podemos wähle... Und was Indoktrination angeht, das ist völlig Quatsch, ich habe jahrelange Erfahrung und habe NIEMALS mit meinen Schülern über Politik gesprochen!!! Noch meine KollegInnen!! Gerade, weil wir vermeiden wollen, dass uns Indoktrination vorgeworfen wird, sprechen wir grundsätzlich mit unseren Schülern über Politik NIEMALS!!!! Leider schreiben aber die Mainstream-Media und alle ihre angeblich links gesinnte und progressive Mitmacher das Gegenteil, und viele glauben es, leider...

Nein, den Sezessionisten geht es nicht um Hass auf alles spanische, es geht sogar nicht um Nationalismus!!! Es ist alles ein bisschen komplizierter als das, obwohl die Madrider ofiziellen Media alles als eine Frage von "bösen Nationalismus" erscheinen machen möchten... Blödsinn!!!

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pygmy-twylyte 13.10.2017, 16:57
58. Wie wird man zu einem Gewinner?

Die Katalanen begreifen sich von jeher als eine eigene Kulturnation, ohne jemals abgeschottet gewesen zu sein (weder wirtschaftlich noch kulturell ), legen Wert auf die historischen, sprachlichen und kulturellen Unterschiede zum übrigen Spanien und sind über die hohen innerstaatlichen Transferleistungen, die ihnen von Madrid abverlangt werden, alles andere als erfreut, zumal die Höhe der Transferleistung im Rahmen des spanischen Länderfinanzausgleichs ein Mehrfaches vergleichbarer deutscher Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg (in Deutschland) beträgt. Auf die Unabhängigkeitsbestrebungen reagierte Madrid mit weitgehenden Autonomierechten für Katalonien (und andere "Autonome Gemeinschaften" wie das Baskenland und Galicien). - Ein Wort zur EU und unserem "Austeritätsminister": Wer einer Solidargemeinschaft angehört und Leistungen beansprucht, hat sich an die gemeinsam erarbeiteten und beschlossenen Regeln zu halten. Das gilt für Griechenland, Italien und Portugal genauso wie für Spanien (bzw. Katalonien) und alle anderen Mitglieder der EU. Ich kann keinen Sinn darin erkennen, ja finde es unfair und anmaßend, immerzu Wolfgang Schäuble als Oberlehrer und Zuchtmeister zu kritisieren und ihm jede fiskalpolitische Kompetenz abzusprechen, vielmehr gehört er doch zu denjenigen, die die Mitglieder der Solidargemeinschaft unermüdlich an ihre Pflichten erinnern - im Sinne aller Beitrags- und damit Steuerzahler. - P.S.: Wie, lieber Herr Fricke, können denn die Verlierer der Krise zu Gewinnern werden? Durch immer mehr und höhere Transferzahlungen?

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dirk.resuehr 13.10.2017, 16:58
59. Linke Märchenstunde

Das ist bekannt, daß insbesondere die Linke die Austeritätspolitik, akso ausgeglichenen Haushalt, geißelt. Wie komisch und unpasssend, daß diese Behauptung nicht auf die BRD und etliche andere zutrifft! Die Antwort ist einfach: Die Behauptung stimmt nicht! Der spanischen Wirtschaft mangelts an Flexibilität und Robustheit. Bestimmt keine Folge von EU-Politik. Wirtschaft ist vornehmlich immer noch Sache der souveränen Staaten Es wäre hochinteressant zu erfahren, in welchem Land der Erde ein Staat prosperiert, der sich ständig weiter verschuldet. Griechenland oder Venezuela? Den Linken ins Stammbuch: LinkeRegierungen sind und waren weltweit immer führend in Pleiten!

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