Forum: Wirtschaft
Kauf im Netz: Modeläden kommen nicht gegen Online-Boom an
Getty Images

Der Onlinehandel wuchs im vergangenen Jahr schwächer als erwartet. Doch gerade die Modegeschäfte verlieren weiter Umsatz an Internet-Versender. Der Handelsverband glaubt dennoch an den Einkauf vor Ort.

Seite 4 von 6
dodgerone 19.05.2019, 18:29
30.

Zitat von frankfurtbeat
neulich an der Tanke, gestern bei der Post und immer das gleiche Bild. Menschen mit oft gleich mehreren Kartons schicken zurück - komisch wenn das dann doch alles so "easy" ist mit dem online-shopping. Allein der Aufwand das Zeug auszupacken, anprobieren, hmm gefällt nicht, hmm passt nicht zu meinen Schuhen, upsa zu eng ... alles wieder schön einpacken, Reourenlabel organisieren, aufkleben, zum Versender gehen, anstehen und abgeben - kontrollieren ob der cash kommt. Sorry aber online-shopping mag bei dem einen oder anderen Artikel zutreffen - ich kaufe hin und wieder auch online aber habe definitiv nur einmal zurück gesendet da ich zu 99,97 % Artikel kaufe bei denen ich die Größenverhältnisse kenne. Es soll ja Leute geben die online Lebensmittel kaufen - schon mal überlegt was sich daraus entwickelt? Letztendlich gehören auch Komponenten wie Kommunikation und unter Menschen bewegen dazu ... und wenn man einkaufen nicht als notwendige Übel und Zeitdieb betrachtet kann es auch Spass machen und entspannend wirken. Aber da sehe ich die stressigen Kreaturen an der Kasse denen es nicht schnell genug gehen kann - was verpasst man denn so wichtiges im Leben?
Genau so ist es.
Schauen sie sich mal die Retoure-Quoten von Zalando und Co an (tw. 70%)... wer das geil findet hat den Schuss nicht gehört.
Und auf Dauer wird das so auch nicht funktionieren... man muss die Kunden einfach an den Kosten des Versands mehr beteiligen... schon ist die schöne Onlinewelt etwas trüber.

Ich bestelle auch, weiss dann aber genau meine Grösse. Schon aus ökologischen Gründen möchte ich Retouren vermeiden.
Und schauen sie mal in die grösseren Städte... wenn das Wetter mitspielt ist am Nachmittag/Wochenende Katz und Maus auf der Strasse unterwegs. Die Jugend kommt meist sowieso mit Öffis (hier in Mannheim sogar viele aus der Pfalz). Vorteil in der Stadt: ich kann mir die Sachen direkt anschauen und meist auch gleich mitnehmen.
Die Menschen die hier über fehlende Parkplätze jammer sind die Abgehängten, die den Anschluss verpasst haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mwroer 19.05.2019, 18:54
31.

Zitat von mirdochwurscht
Entweder setzen die Händler wieder auf qualifiziertes Personal oder sie können alle dicht machen .
Klar - weil der Kunde das auch bezahlen würde. Da wird dann bestenfalls anprobiert und dann zuhause online bestellt. Glauben Sie Amazon hat qualifiziertes Personal?

Die kriegen die Artikelbeschreibungen vom Hersteller - Ende Qualifikation.

Kaufen Sie doch ehrlicherweise da wo Sie sowieso kaufen würden: Beim billigsten - und hören Sie auf (das gilt für alle hier) diese lahmen Ausreden a l a 'Ja wenn der Einzelhandel dies ..' und 'Wenn das Fachgeschäft jenes ..'

Alles Unfug. Kauft das Zeug online, benutzt Eure Nachbarn als Paketabholstation und fertig. Ihr braucht hier im Forum keine Ausreden zu erfinden.

Je weniger Menschen die einkaufen als Strafe empfinden ich in der Stadt treffe um so wohler fühle ich mich da. Scheint übrigens wirklich vielen so zu gehen - es ist nämlich immer voll. Das bei 10 Klamottenläden auf 300 Meter Länge auch mal zwei pleite gehen ist nun echt kein Wunder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
weisserb 19.05.2019, 19:17
32. Ich wüsste keinen Grund in ein Geschäft zu gehen

Was soll ich da? Möchte die Sachen nach Hause geliefert bekommen ohne ins Geschäft gehen zu müssen, ist ja wohl normal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter_larsen 19.05.2019, 19:20
33. Onlinehandel

Da ich viel outdoor mäßig unterwegs bin bestelle ich alle meine Sachen Online. In meiner Stadt bekomme ich keine Jacken aus Australien,Kanada,Schweden oder Alaska.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MissMorgan 19.05.2019, 19:37
34. Angebot?

Das Angebot der ewig gleichen Marken törnt ab. Schlechtes Verkaufspersonal, schmutzige Umkleidekabinen in der Ecke, komische Größenauszeichnung, Ladenhüter sollen weg und alles außerhalb der Zielgruppe 16 und Size Zero wird von oben herab angesprochen. Parkplatzprobleme. Logisch, dass man dann auf das Internet zurück greift. Ich kenne genau zwei Läden (in verschiedenen Städten), die ich gerne aufsuchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emil7685 19.05.2019, 20:23
35.

Zitat von mwroer
Klar - weil der Kunde das auch bezahlen würde. Da wird dann bestenfalls anprobiert und dann zuhause online bestellt. Glauben Sie Amazon hat qualifiziertes Personal?
Selbstredend bezahle ich das! Es gibt noch zwei oder drei Einzelhandelsläden, die ich gerne frequentiere und bei denen ich gerne Geld in der Kasse lasse.
Einer ist ein absolut legendäres Fachgeschäft für technische Gummiwaren und Industriebedarf. Das Personal ist absolut unfassbar kompetent. Denen legen Sie einen komplett zerrupften und verkohlten Keilriemen auf die Theke und spätestens fünf Minuten später haben Sie einen neuen da liegen der mit ungefähr 98% iger Sicherheit auch passt. Laden ist im Industriegebiet mit mindestens einem Hektar Parkfläche davor...

Wieso ich z.B. Schuhe im Einzelhandel in einer überfüllten Innenstadt kaufen soll, wo das Sortiment und die Größenauswahl begrenzt ist, verstehe ich nicht. Da habe ich wirklich besseres zu tun.
Ebenso Elektoartikel. Das Personal hat KEINE AHNUNG von was es redet (als Beispiel passt das gefürchtete vergoldete HDMI-Kabel das "ein viel besseres Bild bringt"), Auswahl mies, Preise oft indiskutabel hoch. Derart absurde Margen kann und will ich nicht bezahlen. Ich zahle keine 1.599 Euro im Fachhandel für eine Miele-Waschmaschine wenn ich die gleiche Maschine Online oder in der Metro für 949.- Euro bekomme. So leid es mir für den Fachhandel auch tut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emil7685 19.05.2019, 20:52
36.

Zitat von frankfurtbeat
(...) Es soll ja Leute geben die online Lebensmittel kaufen - schon mal überlegt was sich daraus entwickelt? Letztendlich gehören auch Komponenten wie Kommunikation und unter Menschen bewegen dazu ... und wenn man einkaufen nicht als notwendige Übel und Zeitdieb betrachtet kann es auch Spass machen und entspannend wirken.
Naja. Ich gönne es Ihnen dass Sie Spaß beim Einkaufen alltäglicher Dinge empfinden; aber ich finde es einfach nur lästig. Vor allem in Innenstädten wo "wirklich was los ist". Am Samstag in Einkaufsstraßen in Berlin, München oder Hamburg Kleidung zu kaufen ist der größte Horror überhaupt. Da ist man ja schon mehr als die Hälfte der Zeit damit beschäftigt, sich die ganzen Marktforscher, "Aktivisten" und Zeitungs-Abo-Belästiger vom Hals zu halten. Auch richtig schlimm ist für mich, dass im Erdgeschoß der Warenhäuser oft/meistens die Parfümerieabteilung ist. Dort durchzulaufen ist für mich ein Alptraum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emil7685 19.05.2019, 20:55
37.

Zitat von mwroer
(...) Das bei 10 Klamottenläden auf 300 Meter Länge auch mal zwei pleite gehen ist nun echt kein Wunder.
In den Städten die ich so kenne sind schlicht ALLE alteingesessenen Läden mit kompetentem Personal pleite gegangen. Es gibt nur noch Ketten, Mobilfunk und Imbiss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Benno Groß 19.05.2019, 20:56
38. Es könnte so einfach sein

Ich würde gerne mehr im stationären Handel kaufen, wenn die Bedingungen dort stimmen:

* Verkäufer, die ihr Sortiment kennen und mich beim Kauf beraten
* Wenn eine Farbe oder Größe nicht da ist, gibts kein "Hammwanich", sondern die fehlenden Sachen werden zeitnah bestellt und zu mir nach Hause geliefert
* Wenn ich etwas zurückbringen muss, ist das eine Selbstverständlichkeit. Keine schlecht besetzte Umtauschkasse, wo ich als Bittsteller um Kulanz flehen muss

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nadja_romanowa 19.05.2019, 21:03
39.

Zitat von mirage122
Wenn ich mir die Statistik so ansehe, dann wundert mich schon, dass Klamotten und Zubehör sowie immer wieder der neueste elektronische Schnickschnack die absoluten Renner sind. Da wird bestellt, was das Zeug hält, und im Notfall alles wieder zurückgeschickt. Ist ja meist immer noch kostenlos. Die Angebote in den zahllosen Einkaufszentren allerdings sind teilweise völlig identisch: immer wieder die gleichen Läden. Das macht doch keinen Spaß. Da sondiert man lieber im Internet und kann dann gezielt bestellen und - wie ich das oft praktiziere - selbst in den entsprechenden Läden abholen. Jedenfalls geht das in einer Großstadt wie Hamburg anstandslos. Dann muss ich mich auch nicht überall registrieren lassen und werde als Folge davon mit Unmengen von SPAMs zugeschüttet.
Laberrhabarber...
Spam kommt 0,0 an.
Woher ich das weiß? Weil ich für jeden neuen Shop eine eigene E-Msil erstelle.
Es kommt kein Spsm.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 6