Forum: Wirtschaft
Kaufkraft in Deutschland: Reallöhne steigen so stark wie seit Jahren nicht
DPA

Die Deutschen können sich wieder mehr leisten: Nach Abzug der Inflation sind die Löhne im ersten Vierteljahr 2014 um 1,3 Prozent gestiegen. Von dem Gehaltsplus profitieren vor allem Gutverdiener.

Seite 23 von 25
luny 24.06.2014, 20:50
220. Pläne

Zitat von Erwin Lottemann
Wer wenigstens 40 Jahre versichert war, davon wenigstens für 30 Jahre Beitragszalungen aufzuweisen hat (da wird es für zwischenzeitliche HartzIV-Bezieher schon eng, weil die ja keine, auch keine symbolischen Beiträge leisten), - der kriegt dieses Geld überhaupt erst! ... So gaga muß man erst mal sein! Aber so qualifiziert man sich für neue, höchste Ämter. Jetzt darf sie schon das dritte Ministeramt verwesen.... und wird allen Ernstes als künftige Kanzlerin gehandelt!
Hallo Erwin Lottemann,

hat die ehemalige Bundesarbeitsministerin, jetzt amtierende
Verteidigungsministerin, auch gesagt, WOVON denn die Leute
im Alter leben sollen, die diese Bedingungen NICHT erfüllen?

In Zukunft wird es leider viele Arbeitnehmer, die aufgrund
nicht durchgängiger Arbeitsbiographien eben keine 30 Beitrags-
jahre aufweisen können, von 35 Jahren Einzahlung in eine private
Rentenversicherung ganz zu schweigen!

Vor allem ist mittlerweile klar, daß die private Rentenversicherung
rein gar nichts bringen. Sie werden zum einen mindernd auf die
gesetzliche Rente angerechnet, zum anderen muß mehr eingezahlt
werden, als man jemals herausbekommt.

Aber die jetzige amtierende Arbeitsministerin wird dieses Problem
zweifelsohne lösen, oder?

Mütterrente und die Rente mit 63 Jahren (12.000 Anträge - WOW)
nach 45 Jahren Beitragszahlung sind die völlig falschen "Baustellen",
die sie beackert.

Die 43% Rente vom durchschnittlichen Nettogehalt, DAS gehört
dringend zurückgeschraubt!

LUNY

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neolibby 24.06.2014, 21:34
221. welchen Binnenmarkt genau meinen Sie denn ? Den deutschen, den europäischen, den der

Zitat von luny
Hallo Marienkäfer, es ist schon bezeichnend, wenn nach Abzug der Inflation die Löhne im Durchschnitt im ersten Quartal 2014 um sagenhafte 1,3% (!) gegenüber dem ersten Quartal 2013 angestiegen sind, gleich eine Jubelnachricht erscheint. Wenn die Löhne in den letzten 15 Jahren tatsächlich gestiegen wären, läge der Binnenmarkt nicht darnieder. Vor Weihnachten werden stets Meldungen über die großartige "Kauflaune der Deutschen" veröffentlicht. Sicher, nur fehlt den meisten zum Konsum das nötige Kleingeld, was dann aber erst im Februar deutlich wird, wenn die Umsatz- zahlen des Einzelhandels veröffentlicht werden. Sie haben recht: Alles Augenwischerei. LUNY
Waren, der Dienstleistungen, der Finanzen ?

Könnten Sie da etwas präziser und damit korrekter argumentieren?

Sonst sind ihre Totschlagergumente nicht nachprüfbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neolibby 24.06.2014, 21:40
222. jeder wußte und konnte auch wissen seit 50 Jahren, dass es eine

Einheitsrente geben wird - und zwar ca. 1500 DM (mittlerweile 900-1000 €) über die Jahre.

Das reicht. Wer dies nicht erreicht, erhält H4 im Alter - zusammen mit Wohnung, Heizung, kostenfreier Krankenkasse keine GEZ und sonstige Erleichterungen wird es genauso ausgehen.

Das reicht vollkommen.

Man kann dann zwar nicht mehr am Prinzregentplatz wohnen, muss aber auch nicht unter der Brücke schlafen.

Darauf kann/konnte man sich einstellen und privat was machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
luny 24.06.2014, 21:56
223. Binnenmarkt

Zitat von neolibby
Waren, der Dienstleistungen, der Finanzen ? Könnten Sie da etwas präziser und damit korrekter argumentieren?
Hallo Neolibby,

aber gerne. Ich meine den deutschen Binnenmarkt.

Den Arbeitnehmern fehlt schlichtweg die Kaufkraft, um den
Binnenmarkt anzukurbeln, eben auch dadurch, daß die Löhne/
Gehälter in den letzten Jahren, um genau zu sein seit dem
Jahre 2000, nicht anstiegen.

LUNY

Beitrag melden Antworten / Zitieren
luny 24.06.2014, 22:02
224. Und was?

Zitat von neolibby
Einheitsrente geben wird - und zwar ca. 1500 DM (mittlerweile 900-1000 €) über die Jahre. Das reicht. Wer dies nicht erreicht, erhält H4 im Alter - zusammen mit Wohnung, Heizung, kostenfreier Krankenkasse keine GEZ und sonstige Erleichterungen wird es genauso ausgehen. Das reicht vollkommen. Man kann dann zwar nicht mehr am Prinzregentplatz wohnen, muss aber auch nicht unter der Brücke schlafen. Darauf kann/konnte man sich einstellen und privat was machen.
Hallo Neolibby,

und WAS genau hätte MAN denn machen können?

Sehen Sie sich die Entwicklung der empfohlenen Lebensver-
sicherungen und privaten Rentenversicherungen an.

Eventuelle Sparguthaben werden durch die Inflation, die höher
liegt als die Zinsen, schleichend "aufgefressen".

Gerade bei den von diversen Regierungen empfohlenen Lebens-
und privaten Rentenversicherungen handelt es sich um lang-
fristige Anlagen.

Eine "falsche Anlage", weil die ursprünglich versprochenen
Renditen eben nicht mehr erzielt werden können, kann auf die
Schnelle bzw. überhaupt nicht mehr "korrigiert" werden.

LUNY

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Demokrator2007 24.06.2014, 23:04
225. "2 Schritte vor, mind. einer zurück"

Zitat von sysop
Die Deutschen können sich wieder mehr leisten: Nach Abzug der Inflation sind die Löhne im ersten Vierteljahr 2014 um 1,3 Prozent gestiegen. Von dem Gehaltsplus profitieren vor allem Gutverdiener.
Ich mußte mich heute auch mal wieder mit der Verlogenheit des deutschen Staates rumschlagen.
Das Prinzip des Gehaltserhöhungshypes basiert doch eher auf dem Prinzip: 2 Schritte vor, einer zurück, manchmal sogar umgekehrt.

Ich nenne das Etikettenschwindel und habe wg. solcher geschönten Zahlen im vergangen Jahr offiziell an der EVS teilgenommen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Einkomm...uchsstichprobe

Mal sehen was dabei rauskommt.

Ciao
DerDemokrator

P.S. Erinnert mich stark an die neuen Gesundheitszahlen nach denen die Krankenkassen im aktuellen Jahr 230 Mio Verluste "einfahren" aber mittlerweile 38 Mrd gebunkert haben. Diese werden selbstverständlich für den Krieg gegen Ärzte oder Patienten verwendet keinesfalls werden sie aber im Interesse der Patienten eingesetzt-oder habe ich mich da nur verlesen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Erwin Lottemann 24.06.2014, 23:13
226.

Zitat von neolibby
jeder wußte und konnte auch wissen seit 50 Jahren, dass es eine Einheitsrente geben wird - und zwar ca. 1500 DM (mittlerweile 900-1000 €) über die Jahre.
Schon interessant....

Vor allem dieses "jeder wußte". Das hat sowas von Gesetzmäßigkeit, ja beinahe Naturgesetzlichkeit.... Die Sie woraus genau ableiten?

Aus der ständigen Steigerung der Produktivität sicher nicht. Dem technischen rasanten Fortschritt auch nicht. Der Tatsache, daß es an nichts mangelt, sicher auch nicht.


Eines müssen Sie mir mal erklären: Wir werden von Jahr zu Jahr produktiver, und zugleich nimmt die Zahl der Deutschen insgesamt ab. Wir haben - summa summarum 7 Millionen Arbeitslose und einige Millionen, die irgendwas machen, worauf man aber auch gut verzichtne könnte - Stichwort sich mit sich selbst beschäftigende Bürokratie.

Und trotzdem soll es ein Versorgungsprobem geben?

Erklären Sie mir das! Und kommen Sie mir nicht mit FINANZIELLEN Argumenten! Die zählen nicht. Geld ist bedrucktes Papier. Mehr nicht. Vor allem ist es keine endliche Ressource - fragen Sie die Banken!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ratzbär 25.06.2014, 05:59
227. Eindruck

Zitat von Erwin Lottemann
Weil 30.000 Euro im Monat (360.000 im Jahr) etwa ein Drittel mehr sind, als die Bundeskanzlerin dafür erhält, daß sie ein ganzes Land mit 82 Millionen "Mitarbeitern" leitet. Also welcher ihrer Untertanen leistet soviel, daß er das wert ist? ...und dann muß man sich noch begreiflich machen, daß man mit 360.000 Euro Jahreseinkommen unter den "Spitzenkräften der Wirtschaft" ein richtig armes Würstchen ist.... und man beginnt zu verstehen, daß hier alles, aber auch wirklich alles aus dem Ruder ist. Und daß jemand, dem dazu nur der ausgelatschte "Neid!"-Vorwurf einfällt, nicht alle Tassen im Schrank haben kann.
Schade, nach den ersten Zeilen dachte ich noch: "Das wird eine spannende Diskussion", nach den letzten beiden Zeilen ist diese Hoffnung dahin und ich lasse Ihre "Argumente" dann einfach mal so stehen. So weit runter komme ich nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cabeza_cuadrada 25.06.2014, 08:48
228. hmmm....

Zitat von Erwin Lottemann
Ja, wirklich eine Zumutung, daß Sie den Leuten, die Ihnen ihren VW zusammengebaut haben, auch noch im echten Leben begegnen müssen! Können die sich nicht irgendwo verstecken? Aber ich kann Sie beruhigen!: Die Putzfrau, die Ihr Büro früh um 5 sauber macht, während Sie noch schlafen, um für Ihren unglaublich produktiven (weil ja sicher hochbezahlten) Job Kraft zu tanken, werden Sie dort nicht mehr "ertragen" müssen. "Putzfrauen-Insel", das war mal!
habe erst gestern in einem Forum gelesen, jemand der in WOB bei VW am Band arbeitet mit Zulagen ca. 3500€ netto im Monat verdient. Ist jetzt nun nicht soooo Unterschicht wie Sie hier behaupten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Niederbayer 25.06.2014, 10:14
229.

Zitat von fürkül
Und genau das ist m.E. ein echtes Problem. Dass nämlich am Schluss der Dorfdepp des Dorfschmieds Arbeit macht. Der Depp also gewinnt. Stellen sie sich das plastisch vor. Zwei Freundinnen. Die eine lernt fleißig als Verkäuferin, die andere lackiert ihre Fingernägel. Und letztere bekommt den Job. Da kommen Sie Ersterer mal mit "lerne fleißig" oder "Fachkräftemangel". Wenn gleichzeitig der Trend eindeutig zum Idioten-Head-Hunting geht.
Lernen Sie das richtige. Hier im schönen Republiksüden werden Sie als Ingenieur für Maschinenbau, Elektronik oder ähnlichem keinerlei Probleme haben einen Job zu finden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 23 von 25