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Kaufverhalten in Deutschland: Neues Auto? Ach nö...
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Das Auto, des Deutschen liebstes Spielzeug? Das war einmal. Laut einer Studie halten Privatkunden immer länger an ihrem Wagen fest - und lassen sich nur noch mit hohen Rabatten zum Neukauf locken.

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etlamu 18.07.2017, 09:08
40. 6 Gründe keinen Neuwagen zu kaufen

1) Die Neuwagen sind zu teuer und der Wertverlust daher groß.

2) Die Reparatur der Autos werden durch eng verbaute Komponenten und zunehmende Elektronik immer teurer und man ist auf Fachwerkstätten angewiesen, da sich die Meisterbetriebe sich die Diagnosegräte für jedes Fabrikat nicht mehr leisten können.

3) Um die Garantie aufrecht zu halten, müssen in den Fachwerkstätten teure Inspektionen gemacht werden.

4) Die zunehmende Elektronik entmündigt den Autofahrer.

5) Das Design wird immer gewöhnungsbedürftiger inklusive schmaler Schießschartenfenster.

6) Der Trend zu Direkteinspritzung und Downsizing erhöht den Ausstoß schädlicher Abgase viel stärker als die Autos sparsamer werden. Die Abgasskandale haben gezeigt, dass die Abgasreinigung in der PRAXIS sehr schlecht funktioniert. Daher planen manche Städte Fahrverbote. Diese müssten sich auch für auf die NEUSTEN Benziner beziehen, da diese die Nachteile des Diesels (Hohe Drücke und Temperaturen im Motor und Direkteinspritzung) geerbt haben. Bei funktionierender Abgasreinigung sind die Diesel sogar sauberer als die NEUSTEN Benziner, die bis jetzt keinen Partikelfilter und Harnstoffeinspritzung haben.

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tempus fugit 18.07.2017, 09:09
41. Jo, da...

Zitat von thdenell
... logische Verhalten ist doch, wenn ich im Jahre 1993 einen Mercedes Benz gekauft habe, ihn über die Jahre pfleglich behandelt habe, ihn immer sparsam fahre, nicht zu vergessen: auf den sog. Wiederverkaufswert verzichten kann und dann, wenn er dann noch läuft, im Jahre 2023 ein H-Kennzeichen kriege. Dann habe ich meiner Meinung nach am klügsten gewirtschaftet. Einen nagelneuen Daimler könnte ich mir sowieso heute nicht mehr leisten. Und 'nen fahrenden Internetcomputer brauche ich nicht.
... machen Sie sich mal auf einen shitstorm aus der Verbrennerkirche gefasst, mit Ihrer Aussage...
Mein Focus hat inzwischen 17 Jahre auf'm Buckel und 285.000 km auf'm Tacho. Weit weiteren Strecken wird er gefahren, sonst wird er durch mein E-Bike zum Hybriden

Verbraucht +/- x nicht mehr als die 4,5 l. Lügenpapierverbräuche, denen dann rreal auf der Strasse dann 6-8 L. werden.
Dessen Ausstoss wohl nicht wesentlich schlechter ist als
die der Autobauer, die heute mit internationalen Haftbefehlen gesucht werden.

Wieviel MEHRDRECK ich/Sie mit dem Altauto durch den
Nichtbau und die Nutzung von 3-4 Neuwagen er Umwelt erspart habe/n, dieser Bilanz gehen die Verbrenner wissentlich aus dem Wege.

Also mal los, Ardbeg, Flari, Rudi, Cindy ...

Und Sie haben Recht: so ein Auto statt eines Computers zu fahren, ist entspannend statt - wie bei den Neuwagen meiner Bekannten - dauernd gepipst und abgelenkt zu werden.
Wieviele Unfälle alleine dadurch passieren?!...
Denk' ich mal und besonders bei all den 2 to.-Suffern, wenn sie die 20-30 kg an Kindergartenkindern abholen....

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Michael-Kreuzberg 18.07.2017, 09:13
42. Neuwagen machen keinen Sinn

Ein Neuwagen verliert schnell mal über 40% im ersten Jahr, das steckt kein Privater so schnell weg.
Ökonomisch macht das alles keinen Sinn mehr.

Auf der anderen seite sinkt das frei verfügbare Einkommen bei sehr vielen Menschen. In den Städten werden Private PKW immer unsinniger.

Die Antwort der Industrie?
Immer größer, stärker und vor allem Teurer.

Ob das nicht bald in einer Sackgasse endet?

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großwolke 18.07.2017, 09:15
43. Ganz im Gegenteil

"Die Autobauern verstünden es nicht mehr, die Kunden mit neuen Ideen zum Kauf eines Neuwagens zu bewegen." Ich denke, das Gegenteil ist der Fall. Es sind gerade die vielen neuen Ideen, die abschrecken. In Bezug auf das, was ich von einem Alltagsfahrzeug erwarte, war die Technik bereits vor 10, 15 Jahren so gut wie ausentwickelt. Aber statt dass Preise sinken und das technische Level etwa gleich bleibt, werden immer mehr Spielereien in die Autos gebaut, die zwar nett und komfortabel sind, aber im Grunde nicht nötig. Also kauft der Kunde lieber das Nötigste gebraucht als unnötigen Luxus zum Listenpreis.

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akkarin 18.07.2017, 09:15
44. Anderes Umfeld

Vielleicht liegt es auch daran, daß für für die einen das Auto nicht mehr nur eine Kann, sondern eine Mußgrösse geworden ist, und damit die Prioritäten gründlich überdacht werden, und für die anderen u.A. die Verkehrsituation den Besitz eines Autos deutlich unwichtiger macht. Die Verhältnisse haben sich stark geändert, das Auto an sich, ob jetzt elektrisch oder benzingetrieben, passt da teilweise nicht mehr.

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jumbing 18.07.2017, 09:17
45.

Vielleicht geht es den Deutschen finanziell doch nicht ganz so gut, wie uns die Sonnenkönigin weismachen will und es fehlt einfach am Geld, um sich ein nues Auto leisten zu können.

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dipl.inge83 18.07.2017, 09:18
46. Hoppla

Der Leiharbeiter kauft keinen neuen BMW? Wer hätte das gedacht?
BTW: ich habe gerade mein 18 Jahre altes Fzg. mit über 450tkm nach Rumänien verkauft. Hatte damit in 9 Jahren kaum Sorgen, keine 5l Verbrauch, super komfortabel und lächerlich niedrige Fixkosten. Hab nach längerer Suche das identische Modell wieder gefunden, mit etwas besserer Ausstattung, aus gepflegter Frauenhand und mit 140tkm. Preis: ein Monatsnettolohn. Ziel ist wieder die halbe Million. Viel Spaß allen mit den neuen fahrenden Hotspots.

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marty_gi 18.07.2017, 09:18
47. Spielereien

Die meisten Privatkaeufer wollen die ganzen technischen Spielereien nicht, die heute verbaut werden. Sie wollen auch nicht ueber die ueberteuerten Preise das arrogante Management bezahlen. Das funktioniert alles nur noch ueber den (Steuer-mitfinanzierten) Dienst- und Werkswagenmarkt. Wobei dort die wenigsten wirklich einen Wagen fuer ihre dienstliche Ausuebung benoetigen.
Und so wird dann allerhoechstens noch ein Schnaeppcheh gekauft.
Die Industrie entwickelt hier schon sehr lange an Willen und Wunsch des Privatkaeufers vorbei.
Schauen Sie sich mal die Statistik an und rechnen aus den TopTen die Firmenwagen raus - da bleibt kein Audi zurueck.

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banker1 18.07.2017, 09:19
48. Statsitik und Listenpreis

Schattendiskussion, also der Listenpreis bestimmt ja wohl die 1% Regel, der Staat kassiert hier richtig mit und dass die Autos heute schlecht sind, naja kann ich nicht so recht glauben und die Zulassungen sind Vergleich von 2013 zu 2016 um ca. 400 000 in Deutschland gestiegen.Die mehrzahl der Menschen in diesem Land liebt das Auto also weiterhin. Und bitte, Rabattaktionen wie Tageszulasseungen,Jahreswagen,Werksdienstwagen usw. gehören einfach dazu. Wer neu kauft selber Schuld.

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Fricklerzzz 18.07.2017, 09:19
49. Die Neupreise sind unbezahlbar und die Karren taugen nicht mehr viel

Ausserdem sinkt der Nutzwert mehr und mehr ab. Riesenkarosserie und innen kein Platz. Ausserdem wird einem das Fahren immer mehr verleidet, an jeder Ecke hält irgendjemand die Hand auf, in manchen Gegenden werden die Autofahrer regelrecht verfolgt.
Kein Wunder, dass man bei dem bleibt was man kennt, der Neuwagenkauf ist ein Glücksspiel. Auch den bislang in Sicherheit gewiegten Spardieselfahrern geht es jetzt an den Kragen und uns allen wenn die Maut kommt und die Straßensanierung doppelt an Versicherungen bezahlt werden muss.
Ich kauf mir 4 Hunde und fahr dann mit dem Hundewagen zur Arbeit. Das Auto und Generell Mobilität und Energie wird immer mehr zur Abzocke genutzt vom Staat und der Wirtschaft.

Fricklerzzz

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