Forum: Wirtschaft
Keine Vertragsverlängerung: BMW-Chef Harald Krüger tritt ab
Michael Dalder/ REUTERS

Harald Krüger verlässt BMW. Er will seinen Vertrag als Vorstandschef nicht verlängern.

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gutmannstefan84 05.07.2019, 12:44
1. E Mobilität

Fröhlich gilt auch nicht gerade als Verfechter der E Mobilität.
»Batterieelektrische Autos werden in Europa nicht nachgefragt, und Verbrennerautos wird es noch 30 Jahre lang geben.« Europäische Verbraucher zeigten nämlich kein Interesse an Elektroautos. Er wurde vor einem »geschockten Publikum«, wie Forbes berichtet, sogar noch deutlicher: »Es gibt keine Kundenwünsche für batterieelektrische Autos. Keine!«

Diese Autos gäbe es nur aus »regulatorischen Gründen«, also nur aufgrund staatlicher Zwangsmaßnahmen.

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mathew90 05.07.2019, 12:46
2. Klaus Fröhlich...

...kann es ja dann wohl auch nicht werden, denn der Mann behauptet selbst im Jahre 2019 noch, dass Elektroautos "hochgejubelt" werden und Konsumenten diese gar nicht wünschen. Viel "zögerlicher" kann man an das Thema glaube ich nicht rangehen. Er hat den Kurs als Entwicklungschef entscheidend mitgeprägt in den letzten Jahren. Wenn das der Grund für das Scheitern ist, sollte Fröhlich genauso entlassen werden und erst recht nicht neuer CEO werden.

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hachimaki 05.07.2019, 12:46
3. Fängt bestimmt bei Tesla an!

War das nicht der Manager,der nicht wußte,das man viele X-Modelle von BMW mit Harnstoff Tanks nachrüsten könnte?
Steht alles im Ersatzteil Programm ,hat Ihm aber keiner gesagt!
Nur die Us-Modelle seit 2008!! sind sauber und die doofen Eu-Kunden werden mit fehlenden SCR Kats,höheren Preisen bei schlechteren Garantien,ach nee,hier nur Gewährleistung!
Die Amis haben 4 Jahre Garantie !

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kanuh 05.07.2019, 12:49
4. seltsam

BMW hat doch den I3 und den I8 im Angebot. Warum kaufen die betuchten Öko-Kunden zu wenig dieser Fahrzeuge?

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hman2 05.07.2019, 12:56
5. @SPON: Kurs von BMW

Im April musste die BMW AG bekanntgeben, dass sie eine Rückstellung in Höhe von 1,4 Mrd. EUR angelegt haben für "zu erwartende Kartellstrafen". Das ist mehr als doppelt so viel wie das Grundkatapital von BMW...

Nach IFRS sind die Rückstellungen zu bilden, wenn die Wahrscheinlichkeit des Eintretens höher als die des Nicht-Eintretens ist, auf Deutsch: BMW rechnet damit, eine so hohe Kartellstrafe aufgebrummt zu bekommen wegen Kartellbildung bezüglich der Abgasnachbehandlung. Die Daimler AG hat den Kronzeugen gespielt, wird also straffrei ausgehen. Kartellstrafen sind immer sofort fällig, und etwaige Klagen haben keinerlei aufschiebende Wirkung...

Der Kurs von BMW bracht kurz vor der Hauptversammlung im Mai heftig (17 Prozent) ein, die Dividende wurde um 11 Prozent gekürzt, und die Aktionäre waren sauer. Krüger wurde heftig angegriffen auf der HV...

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triptychon5zehn 05.07.2019, 13:07
6.

Wer braucht denn noch die Automobilindustrie bzw. deren Vorstand?! Die dort Arbeitenden? Auf Leiharbeit? Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt ist nicht zu gebrauchen. Wie wäre es dann mal mit Innovationen außerhalb von Kraftfahrzeugen?! Aber nein, doch nicht in Deutschland wo man noch Stolz ist die Umwelt zu hassen. Gute Nacht meine fiesen Freunde.

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weimarama 05.07.2019, 13:13
7. Gottseidank....

... geht diese Ära vorbei. - K. mag in früherer Position sicher ein sehr guter Vorstand gewesen sein, aber als Vorstandsvorsitzender war er eine absolute Fehlbesetzung. Strategische Ausrichtung: absolute Katastrophe. - Da macht man sich nun echt Sorgen, ob die Firma die Zwanziger Jahre eigenständig überlebt. Allen voran bricht Tesla in jedem Marktsegment in das sie eintreten in die alten Cash-Cow-Märkte ein und graben BMW das Wasser ab. Dass der Zwischenschritt mit Hybrid-Antrieben das große Ding ist, davon bin ich nicht überzeugt. Da macht man auch keine Margen mehr wie bisher. E-Autos ala Tesla bieten mehr Fahrspass und bessere Fahrleistungen zu einer viel größren Wirtschaftlichkeit für den Kunden, da muss einen so auch kein "Grüner" oder Klimawandel-Ideologe zu zwingen, die zu fahren. Das ist so offensichtlich. Reichweite und Ladeinfrastruktur muss man halt im Griff haben - so wie Tesla - dann verkaufen sich E-Autos auch wie geschnitten Brot.- Und BMW? Nix im Angebot, nur Konzepte, frühstens 2020/2021, vielleicht...man hat sich immer nochnicht festgelegt, weil man am Ende eben doch ziemlich blank darsteht. Entwicklungsmann Fröhlich (hoffentlich nicht der Nachfolger von K.) erzählt da zu Kosten und Nutzen auch nur Gagazeugs letzte Woche - Die Umstellung des 1ers auf Frontantrieb ein Riesenfehler - wie kann man nur solch ein Alleinstellungsmerkmal aufgeben?! Niemand kann einem den Unterschied zu einem Ceed oder ähnlichen Autos erklären bei BMW - wofür soll da man da denn so viel mehr Geld ausgeben als Kunde? Nie und nimmer hält man damit die Margen in diesem Segment. Das ist das abfrühstücken der Restbestände des alten Nimbus, der längst verblasst ist. Einfach schade. - Kompakten Heckantrieb gibts künftig im Honda e, haha - *Facepalm* Das Design?! Früher hat man über Bangle geschimpft, aber seine Autos haben sich super gehalten - heute degegen: Wie aus einem Teebeutel den man bereits zweimal benutzt hat....das Gleiche, nur auf Anabolika und mit tausend Sicken und Fett-Falten- imer breiter und unhandlicher (ergo unsportlicher...) - dazu Schlitze und Einlassöffnungen hier und da, die meisten davon auch noch Fake. Lametta statt Substanz. Prolldesign statt Hochwertigkeit in der Austrahlung, auch hier ein Untergraben des Markenwertes. - Offenbar bin ich auch nicht allein mit dieser Sicht - sonst wäre der Börsenwert nicht so abgetaucht. - Als alter früherer BMW-Fan kann man da nur Heulen.

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go-west 05.07.2019, 13:15
8. Herr Fröhlich

hätte dies ein wenig anders formulieren sollen, z. B. : „Es gibt keinen großen Käuferkreis der bereit ist, für ein E-Mobil einen signifikant höheren Preis zu zahlen“. Da eben dieser Preis deutlich höher ist, kommt es aber auf‘s gleiche heraus. Betuchte Idealisten sind nun mal spärlich gesät.

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ned divine 05.07.2019, 13:20
9. wer unbequem und ehrlich ist, muss gehen....wie überall

Krüger hat ja vollkommen Recht, die Nachfrage nach E-Autos ist tatsächlich bei uns kaum ausgeprägt, aber derzeit wird das hochgejubelt, dank Aufwind der Grünen und Friday for Futures Aktivisten aus Mangel an Alternative,
Da darf man plötzlich nur noch hinter vorgehaltener Hand sagen, wie umweltschädlich und schlecht E-Autos sind, vor allem die Herstellung der erforderlichen Batterien dafür,
denn plötzlich ist es ja hipp, so zu tun, als wenn dadurch unsere Welt besser wird. Genauer gesagt ist es ein Desaster.
Einer aktuellen schwedische Studie zufolge ist Produktion der Akkus für Elektro-Autos deutlich umweltschädlicher als bisher angenommen.
Künftig fährt man eben mit dem Elektro- statt dem Dieselbus, obwohl ein 20 jähriges Dieselauto eine deutlich bessere Umweltbilanz hat als ein E-Auto.....
Die bittere Erkenntnis ist nämlich: "Bei der Herstellung eines E-Autos wird doppelt so viel Umwelt zerstört wie bei der Produktion eines vergleichbaren Gefährts mit Verbrennungsmotor. Schuld sind vor allem Batterie-Rohstoffe wie Lithium und Kobalt, die in ihren Abbauregionen für schlimme Umweltschäden sorgen." Hauptsache aber wir sitzen dann alle bald schön im E-Auto. Interessiert doch hierzulande niemanden wer das Lithium abbaut, nämlich durch Kinderarbeit in Afrika, das ist den Politikern und Managern auch bei BMW ja hierzulande offensichtlich egal.

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