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Keine Vertragsverlängerung: BMW-Chef Harald Krüger tritt ab
Michael Dalder/ REUTERS

Harald Krüger verlässt BMW. Er will seinen Vertrag als Vorstandschef nicht verlängern.

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Bin_der_Neue 05.07.2019, 13:22
10.

Zitat von mathew90
...kann es ja dann wohl auch nicht werden, denn der Mann behauptet selbst im Jahre 2019 noch, dass Elektroautos "hochgejubelt" werden und Konsumenten diese gar nicht wünschen. Viel "zögerlicher" kann man an das Thema glaube ich nicht rangehen. Er hat den Kurs als Entwicklungschef entscheidend mitgeprägt in den letzten Jahren. Wenn das der Grund für das Scheitern ist, sollte Fröhlich genauso entlassen werden und erst recht nicht neuer CEO werden.
Abgesehen davon, dass es mir persönlich schnuppe ist, wer CEO bei BMW wird - ich glaube nicht, dass Fröhlich nur behauptet, Elektroautos würden hochgejubelt und die Kunden wünschen diese gar nicht. Er wird nämlich viel näher am Puls der Zeit sitzen, als es so manchem Elektro-Idealisten lieb ist und seine "Behauptungen" gewiss untermauern können.

Die einzigen Wünsche der Kunden an die Elektromobilität nämlich kann bislang niemand erfüllen: Reichweite und/oder schnelles Aufladen. Von erschwinglichen Fahrzeugen und einheitlicher bzw. flächendeckender Ladeinfrastruktur einmal ganz zu schweigen

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matbhmx 05.07.2019, 13:27
11. Hoffentlich geht auch der ...

... Chefdesigner des Hauses. Das Design BMW's wird immer schlimmer, wer sich die "BMW-Niere" bei den aktuellen Modellen ansieht, ist erschlagen! Diese Mischung aus spießig und zuhältermäßig - das geht gar nicht! Und das Innendesign ist eine einzige ständige Wiederholung - wobei die Materialanmutung unterirdisch ist. Das kann selbst VW besser! BMW hatte Erfolg, weil es eine eingeschworene Gemeinde gab! BMW hat nicht begriffen, dass sich das generationenmäßig ändert! Irgendwann sind die Kunden weg!

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Allgemeinbetrachter 05.07.2019, 13:34
12. @kanuh

weil sie zu teuer sind.

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matthias_rauh 05.07.2019, 13:37
13. ZDF: Zahlen Daten Fakten....

Zu allen Beiträgen "E-Autos sind zu teuer und Reichweite ist Mist":

Selbst neue Kleinwagen (z.B. Zoe) kommen selbst im Winter realistisch 300km weit

Neue Premiumklasse-Autos (z.B. Modell 3) kommen über 400km im Winter und laden bald mit 250kW oder sogar mehr. Für die Fahrt Zürich-HH (ca. 9h reine Fahrt) reichen damit drei Pinkelpausen. Fürs Essen reicht es nicht!

Selbst mein Model S von 2016 kostet mich pro km inkl. Garage und Zinsen soviel wie das Schweizer Durchschnittsauto!
Wer sich heute als Vielfahrer in der Preisklasse über 40'000 CHF einen Verbrenner kauft, verbrennt im wahrsten Sinne des Wortes Geld. Ein Performance Model 3 für ca. 70'000 Euro kostet pro km ca. halb so viel wie ein Audi RS4 oder ein 3er BMW mit 300 PS

BMW hat einfach NIX vernünftiges im Angebot (der i8 ist ein Hybrid und der i3 ist für das was er kann viel zu teuer.... kann ja noch nicht mal schnellladen...), daher kein Wunder dass der CEO (endlich) abtritt

Ich hoffe sie machen eine Kehrtwende wie VW

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Fragende_Leere 05.07.2019, 13:38
14. EMobilität? Als Brückentechnologie vielleicht

Als Nonplusultra sicherlich nicht. Insofern hat er recht: wo sind denn die Kunden der eMibilität?

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Gorgon 05.07.2019, 13:40
15. Tesla, ja ne is klar ...

Zitat von weimarama
E-Autos ala Tesla bieten mehr Fahrspass und bessere Fahrleistungen zu einer viel größren Wirtschaftlichkeit für den Kunden, da muss einen so auch kein "Grüner" oder Klimawandel-Ideologe zu zwingen, die zu fahren. Das ist so offensichtlich. Reichweite und Ladeinfrastruktur muss man halt im Griff haben - so wie Tesla - dann verkaufen sich E-Autos auch wie geschnitten Brot.-
Das ist er, der Tesla-Jünger. Tesla hat zugegeben, ein paar eigene Ladesäulen. Die reichen auch aus, für die paar wenigen Autos. Warten wir mal ab, wenn aus den paar Wenigen evt. Hundertausende gar Millionen Teslas werden. Dann ist Übernachtung an der Ladesäule angesagt. Rund um die Ladesäule siedelt sich dann Infrastrucktur an, Geschäfte, Kneipen, Bars, Supermärkte, Hotels und Stundenhotels.
Zweites kann nicht jeder Hersteller seine eignenen Ladesäulen platzieren, das gibt schon der Platz nicht her, von der gigantischen Stromversorgung rede ich schon gar nicht, die wird bei der ganzen Disskusion eh immer ausgeblendet. Eigene Ladesäulen konnte nur Testal bauen, weil weit und brei der der Erste und Einzige war.

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postmaterialist2011 05.07.2019, 13:43
16. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit !

Zitat von ned divine
Krüger hat ja vollkommen Recht, die Nachfrage nach E-Autos ist tatsächlich bei uns kaum ausgeprägt, aber derzeit wird das hochgejubelt, dank Aufwind der Grünen und Friday for Futures Aktivisten aus Mangel an Alternative, Da darf man plötzlich nur noch hinter vorgehaltener Hand sagen, wie umweltschädlich und schlecht E-Autos sind, vor allem die Herstellung der erforderlichen Batterien dafür, denn plötzlich ist es ja hipp, so zu tun, als wenn dadurch unsere Welt besser wird. Genauer gesagt ist es ein Desaster. Einer aktuellen schwedische Studie zufolge ist Produktion der Akkus für Elektro-Autos deutlich umweltschädlicher als bisher angenommen. Künftig fährt man eben mit dem Elektro- statt dem Dieselbus, obwohl ein 20 jähriges Dieselauto eine deutlich bessere Umweltbilanz hat als ein E-Auto..... Die bittere Erkenntnis ist nämlich: "Bei der Herstellung eines E-Autos wird doppelt so viel Umwelt zerstört wie bei der Produktion eines vergleichbaren Gefährts mit Verbrennungsmotor. Schuld sind vor allem Batterie-Rohstoffe wie Lithium und Kobalt, die in ihren Abbauregionen für schlimme Umweltschäden sorgen." Hauptsache aber wir sitzen dann alle bald schön im E-Auto. Interessiert doch hierzulande niemanden wer das Lithium abbaut, nämlich durch Kinderarbeit in Afrika, das ist den Politikern und Managern auch bei BMW ja hierzulande offensichtlich egal.
Typisch Deutsch, da wird eine mehrfach widerlegte Studie bis zum Abwinken wiedergekäut auch wenn sie der grösste Humbug ist. Und wer ist wie fast immer ganz vorne dabei ? Der König der VWL für Bildzeitungsleser, dessen Thesen zu 2/3 falsch waren, Prof. (Un-) Sinn ehemals IFO-Institut, einer der unbelehrbaren Dinosaurier. https://www.electrive.net/2019/04/20/experten-entlarven-elektroauto-studie-von-hans-werner-sinn-als-unwissenschaftliche-meinungsmache/
Weder die DUH, noch die Grünen und schon gar nicht Friday for Future sind am Untergang der deutschen Automobilindustrie Schuld, sondern "Manager" wie Krüger, Winterkorn und Stadler. Alte Männer (meist Ingenieure) die sich mit immer noch stärkeren, abgasintensiveren Grosslimousinen ein Denkmal setzen wollten. Die Zukunft geht ganz klar weg von der Individualmobilität und hin zum Car-Sharing, E-Mobilität, FuelCells und zu fahrradfreundlichen Grossstädten. All das ist längst bekannt ( einfach mal mit Studenten sprechen und fragen wieviele noch ein eigenes Auto wollen) , aber wurde von der deutschen Automobilindustrie bewusst ignoriert. Nicht heulen wenn es in naher Zukunft Hunderttausende Automobilarbeitsplätze weniger gibt. Das wird ähnlich wie bei der deutschen Photoapparateindustrie, die heute fast nichtexistent ist.

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Gorgon 05.07.2019, 13:44
17. Umwelt

Zitat von ned divine
Krüger hat ja vollkommen Recht, die Nachfrage nach E-Autos ist tatsächlich bei uns kaum ausgeprägt, aber derzeit wird das hochgejubelt, dank Aufwind der Grünen und Friday for Futures Aktivisten aus Mangel an Alternative, Da darf man plötzlich nur noch hinter vorgehaltener Hand sagen, wie umweltschädlich und schlecht E-Autos sind, vor allem die Herstellung der erforderlichen Batterien dafür, denn plötzlich ist es ja hipp, so zu tun, als wenn dadurch unsere Welt besser wird. Genauer gesagt ist es ein Desaster. Einer aktuellen schwedische Studie zufolge ist Produktion der Akkus für Elektro-Autos deutlich umweltschädlicher als bisher angenommen. Künftig fährt man eben mit dem Elektro- statt dem Dieselbus, obwohl ein 20 jähriges Dieselauto eine deutlich bessere Umweltbilanz hat als ein E-Auto..... Die bittere Erkenntnis ist nämlich: "Bei der Herstellung eines E-Autos wird doppelt so viel Umwelt zerstört wie bei der Produktion eines vergleichbaren Gefährts mit Verbrennungsmotor. Schuld sind vor allem Batterie-Rohstoffe wie Lithium und Kobalt, die in ihren Abbauregionen für schlimme Umweltschäden sorgen." Hauptsache aber wir sitzen dann alle bald schön im E-Auto. Interessiert doch hierzulande niemanden wer das Lithium abbaut, nämlich durch Kinderarbeit in Afrika, das ist den Politikern und Managern auch bei BMW ja hierzulande offensichtlich egal.
Ist doch Deren Umwelt und deren Wasser. Für den Abbau/Gewinnung einer Tonne Lithiumoxid benötigt man 2 Millionen Liter Wasser, in der Hochwüste von Bolivien. Das interssiert aber F f F und Klima Gretel nicht wirklich.

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Peter A. M. Friedrichs 05.07.2019, 13:47
18. Der Mann redet Fraktur,

Zitat von gutmannstefan84
Er wurde vor einem »geschockten Publikum«, wie Forbes berichtet, sogar noch deutlicher: »Es gibt keine Kundenwünsche für batterieelektrische Autos. Keine!«
was ist daran falsch?

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Gorgon 05.07.2019, 13:53
19. Laden mit 250 Kw

Zitat von matthias_rauh
Neue Premiumklasse-Autos (z.B. Modell 3) kommen über 400km im Winter und laden bald mit 250kW oder sogar mehr. Für die Fahrt Zürich-HH (ca. 9h reine Fahrt) reichen damit drei Pinkelpausen. Fürs Essen reicht es nicht!
Donnerwetter ... bei demnächst dann hundert Autos an einem Ladepark sind das dann 25000 KW oder 25 Megawatt an einer Stelle, zur gleichen Zeit. Das tanzen die Leitungen aber Samba in der Erde und die Windmühlen fangen an zu quietschen. Da wird es dann Maschinenhäuser geben, innen werkelt ein großer Schiffsdiesel, der einen Generator antreibt, den braucht man dann, bei dem erforderlichen Ladestrom.

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