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Kinderlebensmittel: Foodwatch kürt dreisteste Werbemasche
foodwatch

Die Gewinnmargen sind bei Süßigkeiten besonders hoch. Deshalb wird das Naschzeug für Kinder gerne als "gesundes Lebensmittel" angepriesen. Foodwatch lässt jetzt über die "dreisteste Werbemasche" abstimmen - von der Zuckerbombe Frühstücksflocken bis zu fettigen Kinderchips.

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ka.ro 18.04.2013, 07:43
10. fette Kinder (Fortsetzung)

es bedarf einer Aufklärung die Elter für diese Problematik sensibilisiert.
Und sich überlegen wie man diese Mauer aus Markenbewussten und gutmeinenden, bequemen und eigenen Nachwuchs durch "rosa-rote Brille" betrachtenden zur Erziehung Berechtigten erziehen kann.
Notfalls Warnhinweise mit Fotos von übergewichtigen Kinder (natuerlich mit einem schwarzen Balken über den Augen) durchsetzen, aehnlich der Zigaretten Warnhinweisen.

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toniclif 18.04.2013, 07:51
11.

Recht haben sie, denn ich habe noch nie eine Werbung gesehen, die für Übergewicht geworben hat - also direkt zumindest. "Jetzt neu, 25% mehr Gewichtsszunahme in jeder Packung". Aber es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Einfach-Kohlenhydraten und Übergewicht. Spitzwindig wie ihre Produkte und Werbung.

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susiwolf 18.04.2013, 07:53
12. r-e-l-a-u-n-c-h ...

'Die grundlegende Überarbeitung eines Werbeauftritts' mag zwar für den Hersteller Priorität haben;
soll es doch Umsatz- und Gewinnmarge sicher stellen ...
Für den Verbraucher fast schon reines G-i-f-t.
Dazu kommt das Gequengel der 'kids' - wenn denn die bunte Verpackung ins Auge springt.
Und: Um Ruhe zu haben, wird's letztlich doch gekauft ?
(Nur dieses Mal !)
***
Der aufgeklärte SPON-Leser macht von vorn herein einen grossen Bogen um die Verpackungskünstler;
auch mit den KIndern.
Da würde dann auch ein 'relaunch' wenig nützen.
***
Nur - die Frage sei an die P-o-l-i-t-i-k-e-r gerichtet:
Wieviel 'Freiheit' ist akzeptiert;
wieweit sollte der 'Schlagbaum zur Begrenzung' herunter knallen.
***
Das wäre doch ein T-h-e-m-a unserer in den Startlöchern stehenden Hoffnungspartei mit 'Vernunft im Portefeuille' ...
Vernunft gegen 'profit' ... verlorener Kampf ?

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claudia82 18.04.2013, 07:56
13. Selbstverantwortung

Die Eltern haben die Verantwortung dafür, was sie ihren Kindern vorsetzen. Wer nicht gewillt ist, mal einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen, der sollte im Nachhinein nicht Nestlé & Co. dafür verantwortlich machen, dass sein Kind dick ist und ihm die Milchzähne rausfaulen. Jeder Verbraucher entscheidet an der Kasse mit seiner Gelbörse, und würde hier jeder sein Hirn gebrauchen, müssten wir uns mit diesen bösen kapitalistischen "Lebensmittelproduzenten" nicht umherschlagen.

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uezegei 18.04.2013, 07:57
14.

Die gleichen Meldungen alle 1/2 Jahre, die gleichen Produkte, die gleichen Hersteller.
Kein Wunder, dass sich nichts ändern kann, wenn die Prollmutter ihre Blagen mit Fertigprodukten ruhig stellt, anstatt sich selbst zu bemühen.
Und bevor wieder jemand sagt, dass die armen Eltern keine Zeit hätten:
man kann auch Kindern beibringen, sich selbst ein Butterbrot zu schmieren oder einen Apfel zu schälen. Ich konnte das schon, als ich eingeschult wurde.

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fatherted98 18.04.2013, 07:59
15. Aufregung?

Wer seinen Kindern so einen Schrott auf den Tisch stellt ist selbst Schuld...lesen können die meisten Leute doch wohl...und auf den Packungen ist doch ersichtlich um was es sich bei diesem Zeug handelt...wäre ja alles auch nicht so schlimm, würden die Sprößlinge ihre Freizeit bei Spiel und Sport draussen verbringen anstatt vor dem PC oder der Glotze...da wird man auch mit Obst und Vollwertkost fett.

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GMNW 18.04.2013, 08:12
16. Ankündigung

Liebe Frau Aigner, als zuständige Bundesministerin für Verbraucherschutz sollten Sie gerade in diesem Falle sich um den Schutz von Kindern kümmern. Mindestens sollten Sie - wie immer - Ihre 'tiefe Betroffenheit' und 'große Sorge' ausdrücken und Maßnahmen zum Schutz der Kinder ankündigen. Die Verbraucher/-innen erwarten sowieso nicht mehr von Ihnen!

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Moxie 18.04.2013, 08:14
17. Aw:

Wer bezahlt eigentlich Foodwatch?

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veritas31 18.04.2013, 08:15
18. Tut mir wirklich

schrecklich leid aber ich kann die Kritik von Foodwatch nicht in vollem Umfang nachvollziehen.

Zumindest die Eltern der Kinder, welche ja durch die Werbung angesprochen werden sollen, müssten im Normalfall soviel Hirnmasse haben, um die Gesundheitsgefahr zu erkennen und dementsprechend zu handeln.

Der Bürger will immer mündig sein aber hier traut man ihm nicht zu, mit gesundem Menschenverstand einkaufen zu gehen.

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datalien 18.04.2013, 08:15
19.

Zitat von sysop
Die Gewinnmargen sind bei Süßigkeiten besonders hoch. Deshalb wird das Naschzeug für Kinder gerne als "gesundes Lebensmittel" angepriesen. Foodwatch lässt jetzt über die "dreisteste Werbemasche" abstimmen - von der Zuckerbombe Frühstücksflocken bis zu fettigen Kinderchips.
Und der Captain Obvious Preis für unerwartete Entdeckungen geht dieses Jahr an, *Trommelwirbel* Foodwatch für ihre Entdeckung das die meisten an Kinder vermarkteten Lebensmittel süß oder fettig sind.

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