Forum: Wirtschaft
Kita-Kosten: Mein Kind, das Schnitzel
DPA

An die Kita-Betreuung haben Eltern ähnliche Ansprüche wie an ein Schnitzel: Bitte Top-Qualität, aber dennoch preiswert. Doch wer gut bezahlte Erzieher will, muss auch selbst investieren.

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joG 08.05.2015, 05:31
1. Was auffällt. ...

.....ist, dass wir hier ein Beispiel zu haben scheinen, das sich sehr schön in eine lange Reihe in dem Sinne gescheiterter Familien-/Erziehungspolitik sehen. Der Staat greift einfach und zwischenzeitlich offensichtlich viel zu viel ein. Es ist nur noch ein korrigieren schlecht laufender Korrekturen gesuchter Verbesserungen staatlicher Maßnahmen und gerichtlicher Eingriffe. Das ist nichts.

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echo12345 08.05.2015, 05:39
2. Völlig naiv

Die Autorin hat offenbar weder das Alter, noch den Kinderstand erreicht um das Thema mit Kenntniss, Sachverstand und vor allem mit Erfahrung zu bereichern. Tatsächlich nämlich zahlen wir Eltern ständig steigende Steuern. Ansonsten könnten ja wir auf die Kita verzichten. Es ist also Sache des Staates die Kita zu zahlen, denn er profitiert. Dieser gefräßige Staat schmeißt jedoch unser Geld raus und weil es ihm nie reicht, sollen wir nach Meinung dieser jungen Autorin die Kita anteilig selbst zahlen. Das ist doch schon längst Realität! Vorschlag: Erhöhung der Steuern für Singelhaushalte in der Generation der Autorin und Schulbank drücken für Erzieher die der Meinung sind, sie würden zu wenig verdienen - so anspruchsvoll wie vorgetragen ist dieser Job nicht. Dieses ganze Gerede ist nur wiedergekäute Stimmungsmache der Klientelpolitik.

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BSPollux 08.05.2015, 05:41
3. zu oberflächlich argumentiert

Die Aussage des Kommentars ist recht simpel in zwei Punkten zusammenzufassen: "Was nix kostet is auch nix wert" und "Wers haben will muss auch zahlen". Mehr ist da leider nicht zu holen. Leider ist das viel zu oberflächlich.

Zum einen übersieht die Autorin, dass auch der Teil der Kosten der vom Staat getragen wird letztendlich mit dem Geld der Eltern bezahlt wird. Zum anderen bleibt die Kernfrage offen, ob Kitas eine Notwendigkeit sind. Denn diese Frage ist es, die entscheidet ob Deutschland in der Pflicht steht für ihre kostengünstige Verfügbarkeit zu sorgen.

Und nebenbei bemerkt: Dass bei jedem Streik jetzt die Öffentlichkeit um ihre Meinung gefragt wird ob die Arbeitnehmer dieser Branche denn beliebt genug sind um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen ist ein Zeichen für mangelndes Verständnis von Wirtschaft und Geschichte in unserer Bevölkerung.

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catinthehat 08.05.2015, 05:48
4.

Ich frage mich, ob Frau Marquart selbst Kinder hat? Oder sich ggfls wenigstens mal mit Eltern unterhalten hat? Ich glaube, viele Eltern wissen die Leistungen der Kita durchaus zu schätzen und würden mehr zahlen, wenn man sich das denn leisten kann. Sorry, schlecht geschrieben, meine Meinung...

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bollrock 08.05.2015, 05:56
5. Wir nehmen uns....

Immer die falschen Länder als Vorbild und wundern uns über die Demografie. In Schweden kostet ein Kitaplatz max 150 Euro der Rest wird von der Gemeinde oder dem Staat subventioniert. So klappt das denn auch mit dem Kinderwunsch..... zumindest dahingehend. Die Politik sagt, wenn es grade passt, wir sind so ein reiches Land..... na denn! Ich persönlich meine, wer ein Opernhaus hier in Hamburg für 75 MILLIONEN bauen will und es schlussendlich 1 Milliarde kostet der hat auch das Geld für Kostenlose Kitaplätze. Nicht zu vergessen der Traum von Olympia!

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Käfer63 08.05.2015, 05:57
6. Kigas kostenpflichtig, Schulen gratis

Warum ist das so? Ok, nicht bei mir in Rheinland-Pfalz, da ist der Kiga kostenlos, aber in den allermeisten anderen Bundesländern.
Warum muss für den Kiga gezahlt werden und für die Schule nicht mehr? Irgendwie unverständlich, oder?
Denn in der Schule wollen wir (Eltern) doch auch bestmögliche Betreuung!

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klaxklix 08.05.2015, 06:06
7. Konsum

Ob Schnitzel oder Kinderbetreuung, wir wollen konsumieren. Der eigene Anteil soll sich auf die Steuerlast beschränken. Nur in den Elterninitiativkindertagesstätten ist das nur zum Teil so. Hier ist Mitarbeit selbstverständlich. Selbst da ist aber der Gedanke an Mitarbeit nicht so verbreitet, wie der Name der Eikitas vermuten läßt. Wenn es das eigene Geld angeht und dort die eigene Zeit angeht, ist die Bereitschaft zu Engagement leider kleiner.

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red2010 08.05.2015, 06:10
8. Sehr pauschal

Jetzt muss ich mit dem Wissen zur Arbeit und stelle fest, dass wir etwas falsch machen. Falsche Stadt und wir arbeiten beide. Frau und Mann. Das Beste jedoch wir zahlen viel mehr als beschrieben und gehören zu den mittleren Einkommen. In einem Punkt haben Sie recht, sparen die, die höhere Einkommen haben an dem Beitrag, fließt das gesparte in den dritten Jahresurlaub oder den neuen SUV. Stehen ja einige zum Beispiel in HH vor den Kitas.

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täufer 08.05.2015, 06:14
9. voll daneben

Punkt eins:
warum schreibt hier eine Wirtschafts-Redakteurin über dieses Thema? Hat die Dame Kinder?
Punkt zwei:
Wenn hier schon Rechnungen aufgemacht werden, dann gehört hier auch unbedingt hinein, welche finanziellen Nachteile Eltern gegenüber Kinderlosen haben- insgesamt und auf den Euro genau!
Punkt drei:
Ebenfalls schön wäre ein Hinweis darauf gewesen, dass der Staat, gesamtgesellschaftlich und perspektivisch gesehen, von einem Kind viel mehr profitiert, als er jemals für eine Kita ausgeben könnte!
Fazit: dass Eltern überhaupt für die Betreuung ihrer Kinder in Zeiten wie diesen zahlen müssen, ist schon ein Skandal ersten Ranges!

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