Forum: Wirtschaft
Kita-Streik: "Demonstriert mal lieber ordentlich"
DPA

Kitastreik und kein Ende: Überall in Deutschland kämpfen Eltern und Großeltern damit, Kinderbetreuung und Beruf irgendwie zu bewältigen. Die Stimmung schwankt zwischen Zorn und Verständnis. Vier Protokolle.

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hansulrich47 28.05.2015, 09:19
1. Eltern:

Sagt bei Eurer Demo doch einfach zu, die höheren Löhne einbs zu eins zu finanzieren! Dann ist der Streik schnell vorbei! Die paar Euro pro Kind habt ihr doch sicher!!!

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payne 28.05.2015, 09:24
2. Wie armselig...

...was hier läuft. So macht man systematisch Familien platt !!

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infonetz 28.05.2015, 09:26
3.

Das wäre alles kein Problem wenn die kita kosten zu 100% direkt von den Eltern gezahlt würde.

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Furchensumpf 28.05.2015, 09:33
4.

Zitat von hansulrich47
Sagt bei Eurer Demo doch einfach zu, die höheren Löhne einbs zu eins zu finanzieren! Dann ist der Streik schnell vorbei! Die paar Euro pro Kind habt ihr doch sicher!!!
Anscheinend haben Sie (wie viele andere auch) nicht wirklich verstanden, worum es bei diesem Streik wirklich geht und welche Vorderungen an die Arbeitgeber gestellt werden. Ist Informieren wirklich so schwer geworden?

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Tim P.Tou 28.05.2015, 09:33
5. Ich bin entsetzt

... über die mangelhafte bzw. nicht vorhandene Solidarität mit den Menschen, die ihre Rechte durchsetzen wollen. Egal ob GDL oder Kita-Erzieher. Sie werden zu Gegnern stilisiert. Weil es mal unbequem wird. Es wird aber nicht hinterfragt, ob in einer Gesellschaft alles in Ordnung ist, in der die Frau "eines Vaters (verständnisvoll)" um ihre Probezeit fürchten muss, weil sie u. U. mal in einer besonderen Situation für ihr Kind da sein muss. Wo bleibt der Sturm der Entrüstung gegenüber den Arbeitgebern, die _SO_ Existenzen in Frage stellen.

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Lion 28.05.2015, 09:35
6. So wenig Solidarität ist schockierend!

Wer trägt denn diesen Kampf um gerechten Lohn auf dem Rücken der Kinder aus? Die Politiker der Kommunen! Und nur die!
Wenn sich Eltern , Großeltern und sonstige Notfallmütter und -väter endlich mal hinter die Leute stellen würden, die ihre Kinder und Enkel betreuen, sich mit deren Lärm, Viren, Läusen und Neurosen täglich auseinandersetzen, dann würden die Politiker in den Kommunen ihre zynische Haltung aufgeben und sich endlich bewegen!
Die Erzieher sind es Wert, angemessen entlohnt zu werden! Solidarisiert Euch endlich wirklich und jammert nicht rum! Besetzt Rathäuser mit Euren Kindern, blockiert Straßen, zeigt Euren Zorn in kreativen und wirkungsvollen Aktionen, aber bitte bewegt Euch halt mal. Ich habe das auch getan, als meine Kinder klein waren. Von nichts kommt nichts!

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unbekannter_nr1 28.05.2015, 09:35
7. Streik = unangenehm

Liebe (genervte) Eltern,
ein Streik ist nunmal nervent. Wenn bei einem Streik alles seinen gewohnten Gang gehen würde und die Erzieher sich noch mehr ausärmeln um eure Kinder zu betreuen und abends dann streiken, bloss damit kein armes Elternteil etwas vom Streik mitbekommt. Wie wahrscheinlich wäre es dann, das irgendwelche Forderungen erfüllt werden? Da kann man genauso gut auch Zuhause auf seinem Sofa streiken. Wenn ein Streik nicht nervt und weh tut dann wird auch nix passieren.

Also bitte erstmal überlegen bevor man gut gemeinte Ratschläge, wie man richtig streikt verbreitet. Man kann auch nicht einfach zum Bürgermeister latschen und dem unbetreute Kinder auf den Schreibtisch setzen.

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Bender B. Rodriguez 28.05.2015, 09:37
8.

Zitat von payne
...was hier läuft. So macht man systematisch Familien platt !!
Familien sind offensichtlich nicht systemrelevant genug.
Da frage ich mich dann allerdings warum man dann so einen Aufriss um die Homo Ehe macht. Familien sind immerhin weniger wichtig als korrupte Pleitestaaten, zum Scheitern verurteilte Großprojekte, Banken und natürlich die eigenen Diäten.
Man kann sich aber sicher sein, dass irgendwie auch die Flüchtlinge und andere Einwanderer an dem Schlamassel Schuld sind. Wahrscheinlich auch die FIFA.

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remixbeb 28.05.2015, 09:37
9. ein Streik muss nun mal weh tun..

.. Sonst bringt er nichts. Sicherlich leiden viele Eltern jetzt durch die Situation. Aber wäre das nicht der Fall, könnten sich Erzieher und Sozialarbeiter den Streik auch sparen. Denn es hätte für Die Arbeitgeber keine großen Auswirkungen und damit auch keine Veranlassung, etwas zu ändern. Wenn hingegen die Auswirkungen für die Eltern irgendwann untragbar werden, werden Auch Arbeitgeber gezwungen werden, neu zu verhandeln

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