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Kita-Streik: "Den Lokführern bin ich böse, Erziehern gönne ich das"
DPA

Der unbefristete Kita-Streik hat begonnen. In manchen Einrichtungen helfen Mütter und Väter bei der Notbetreuung mit. Viele Eltern zeigen Verständnis für die Streikenden - noch.

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DataJoe 08.05.2015, 17:00
1. Es trifft die falschen, nämlich die Eltern!

Für alle die sich etwas ausführlicher zu dem Thema informieren wollen: http://www.juramama.de/2015/04/streik-in-der-kita-warum-zahlen-das.html

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lupenreinerdemokrat 08.05.2015, 17:07
2. Den Lokführern ist zu danken,

denn sie streiken für ALLE Arbeitnehmer Deutschlands, den Erzieherinnen ist es auch zu gönnen.

Auch wenn es wohl so sein dürfte, dass eine Erzieherin auf Arbeitsstunden umgerechnet, sogar mehr Gehalt bekommt, als Lokführer.

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Phil2302 08.05.2015, 17:11
3.

Naja, bei dem Streik sind ja auch viel weniger Leute betroffen. Klar, es ist ärgerlich für die Eltern, die ihre Kinder nicht bei den Großeltern oder sonst wem unterbringen können, aber ein unglaublicher wirtschaftlicher Verlust für ganz Deutschland, in dem manche Menschen in den Ruin getrieben werden, wird es im Gegensatz zum Bahnstreik wohl nicht bedeuten.

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_unwissender 08.05.2015, 17:13
4. Es ist doch so gewollt ...

Die Politik setzt innen- und außenpolitisch auf Konfrontation. Die Medien brüllen zur Konfrontation. Das Volk will Konfrontation.
Na also, dann los.
Irgendwie finde ich es beruhigend zu wissen, dass wir uns alle gern bekämpfen, es fühlt sich an wie im Straßenverkehr ...

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Bueckstueck 08.05.2015, 17:16
5. Streiks sind gut

Deutschland schliddert bei zu vielen Berufen immer schneller in Richtung Billig-Lohn-Land dank Rendite-Wahn und Geiz ist Geil Mentalität.

Jeder Streik ist deshalb auf seinen Grund hin zu überprüfen und wenn einer vorliegt, dann ist Streik das Mittel der Wahl. Und stören sollen Streiks ja auch, sonst hätten sie keine Wirkung.

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PowlPoods 08.05.2015, 17:24
6. Es

wird wirklich Zeit, das in diesem Land das Recht zu Streiken abgeschafft wird. Nach der Bahn jetzt also die Kita. Als ob da was dabei ist, ein bisschen auf so ein paar Schrazen aufzupassen. Aber so ist der Deutsche. Immer mehr, mehr mehr, haben, haben haben. Es wäre wirklich prima, man schaffte diesen Streikunsinn ab. Und wenn dann jemand auf die Strasse geht, bitte. Dann wird der Job einfach in Minijobs zum Mindestlohn aufgeteilt und die Herrschaften Festangestellte können sich was neues suchen und ausnahmsweise dann mal richtig arbeiten lernen. Mit einer Schippe in der Hand. Dann werden sie schon sehen, wie wertvoll 2500 € eigentlich sind.

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ediart 08.05.2015, 17:29
7. Endlich!

Bewegt sich was, den Lockführern sei Dank für ihre Beharrlichkeit und nun die ErzieherInnen eine Berufsgruppe die bislang als Billigkraft benutzt wurde.

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whitemouse 08.05.2015, 17:29
8. Nicht Betroffener

Als jemand, den das nicht betrifft, kann ich nur sagen, dass die Forderungen genau für die Falschen gestellt werden. Die Erzieher/innen, die von Kommunen beschäftigt werden, sind, wenn man sie etwa mit Krankenschwestern und insbesondere Altenpflegern vergleicht, eher überbezahlt. Unterbezahlt sind dagegen sehr viele jener Erieher/innen, die von freien Trägern wie etwa der Lebenshilfe beschäftigt werden - die Gehaltsdifferenz zu kommunalen Erzieher/inne/n ist gewaltig!

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nexas 08.05.2015, 17:30
9. andersrum

ich verstehe die Position der gdl, aber nicht von Verdi.
würde verdi für bessere Bedingungen streiken statt mehr, hätten auch die Erzieherinen mein Verständnis! !!

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