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Kita-Streik: "Den Lokführern bin ich böse, Erziehern gönne ich das"
DPA

Der unbefristete Kita-Streik hat begonnen. In manchen Einrichtungen helfen Mütter und Väter bei der Notbetreuung mit. Viele Eltern zeigen Verständnis für die Streikenden - noch.

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ditor 08.05.2015, 17:31
10. Baut ein Denkmal

Wenn es vor allem um Anerkennung geht, dann baut für die Erzieherinnen ein Denkmal in Berlin, verteilt Orden und schickt die Bürgermeister zum anerkennendem Händedruck rum. Das sollte reichen. Wenn es um mehr Geld geht kann man das ruhig offen aussprechen ohne drumrum zu reden.

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daktaris 08.05.2015, 17:31
11. Ich glaube mein Schwein pfeift

Klar, 10% mehr... weil man höre und staune: "Wir sind nicht die, die bloß mit den Kindern spielen. Wir bereiten sie auf die Schule vor,..." Kleinere Brötchen backen geht auch nicht. Ist das jetzt der Anspruch auf Bezahlung wie bei Lehrerinnen?
Wir sind auf dem besten Weg in griechische Verhältnisse. Ob Lokführer, Piloten oder Erzieherinnen, es geht mittlerweile nur noch um Partikularinteressen gepaart mit überzogenen Gehaltsforderungen.
Fragt sich eine der Damen nebenbei auch mal, wer ihnen diesen Aufschlag zahlen soll. Ich finde die KiTa Gebühren jetzt schon unverschämt hoch.

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susybntp11-spiegel 08.05.2015, 17:34
12. Streiks sind gut

Zitat von Bueckstueck
Deutschland schliddert bei zu vielen Berufen immer schneller in Richtung Billig-Lohn-Land dank Rendite-Wahn und Geiz ist Geil Mentalität. Jeder Streik ist deshalb auf seinen Grund hin zu überprüfen und wenn einer vorliegt, dann ist Streik das Mittel der Wahl. Und stören sollen Streiks ja auch, sonst hätten sie keine Wirkung.
Und wer macht auf Kosten der Beschäftigten immer mehr und mehr Reibach, richtig, die Unternehmen.

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Holledauer 08.05.2015, 17:38
13. Hätte man doch die saublöde

Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher verwendet, hätte man 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
1. Frühere Sozialisierung der Kinder
2. Gerechtere Bezahhlung der betreuenden Personen.
Beim Lokführerstreik will sich nur ein wirklich kleiner Napoleon etwas profilieren. Die Lokführer merken offensichtlich nicht, dass dieser Streik nach hinten losgehen könnte: Stärkung des Wettbewerbs der Straße und Teilautomatisierung des Lokomotiven-Betriebes. Hauptsache, Herr Weselsky hat sein Schloss! Napoleon hatte aber auch ein Waterloo!!

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formatierer 08.05.2015, 17:43
14.

Mutti geht arbeiten damit sie das Auto und die Kita zahlen kann. Verrückte Welt.

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peter-stuttgart 08.05.2015, 17:43
15.

Zitat von Lebkuchenkiller
Ehrlich gesagt finde ich , dass das für Kleinkinderbespassung eine gar nicht so schlechte Bezahlung ist.
Absolut richtig. >30k jahreseinstiegsgehalt ist doch nicht schlecht! Ich möchte den Job nicht schlechtreden, aber es gibt sicher härtere Jobs.

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jokl 08.05.2015, 17:49
16. Unzufriedenheit

die Zahlt derer die sich nicht mer vernüntig bezahlt sehen steigt und steigt, zur Not muss halt der ganze Laden hier zusammenbrechen, inklusive dem System das die Hauptschud an diesem Zustand trägt. WIr haben genug rumedoktert, reformiert, wie wäre es mal langsam mit was neuem? Das ganze Rentenfiasko und den nach wie vor imens großen Niedrigohnsektor, das geht doch Munter so weiter hier!

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bratwurst007 08.05.2015, 17:49
17. Erfahrung bereichert!

Zitat von lupenreinerdemokrat
denn sie streiken für ALLE Arbeitnehmer Deutschlands, den Erzieherinnen ist es auch zu gönnen. Auch wenn es wohl so sein dürfte, dass eine Erzieherin auf Arbeitsstunden umgerechnet, sogar mehr Gehalt bekommt, als Lokführer.
Ihnen und all den Befürwortern des Bahnstreiks wünsche ich die unbedingte Solidarität der Lokführer - besonders von Herrn Weselsky! Ehrlich!

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Leberwurstnektar 08.05.2015, 17:51
18.

Zitat von peter-stuttgart
Absolut richtig. >30k jahreseinstiegsgehalt ist doch nicht schlecht! Ich möchte den Job nicht schlechtreden, aber es gibt sicher härtere Jobs.
Verbringen sie mal einen Tag in einer Kita-Gruppe mit Kindern unter 3 Jahren...

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Stäffelesrutscher 08.05.2015, 17:53
19.

Zitat von whitemouse
Als jemand, den das nicht betrifft, kann ich nur sagen, dass die Forderungen genau für die Falschen gestellt werden. Die Erzieher/innen, die von Kommunen beschäftigt werden, sind, wenn man sie etwa mit Krankenschwestern und insbesondere Altenpflegern vergleicht, eher überbezahlt. Unterbezahlt sind dagegen sehr viele jener Erieher/innen, die von freien Trägern wie etwa der Lebenshilfe beschäftigt werden - die Gehaltsdifferenz zu kommunalen Erzieher/inne/n ist gewaltig!
Sie werden immer jemand finden, der noch schlechter bezahlt wird, als diejenigen, die gerade streiken. Nach Ihrer Ideologie dürfte niemand streiken, der mehr als einen Euro pro Stunde verdient, und vielleicht würden Sie dann noch mit den »Ehrenamtlichen« kommen.

Aber, sagen Sie: Hat jemand den Erziehern bei den »freien« Trägern verboten zu streiken?

Und dann stellen Sie sich mal vor, was los ist, wenn es bei den öffentlichen Kitas 10 % mehr Gehalt gibt. Dann werden sicherlich mehr Erzieher/innen dort arbeiten wollen. Und damit haben diejenigen, die bei den »freien« Trägern arbeiten, plötzlich wesentlich bessere Karten für eine Gehaltserhöhung als bisher.

(Schauen Sie mal in die Metallindustrie: Da wird bei den Weltkonzernen gestreikt, weil dort die Durchsetzungmacht groß ist. Profitieren tun davon nachher auch die, die in der kleinen Klitsche arbeiten. Tarif ist Tarif.)

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