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Klage über schlechte Zahlungsmoral: Stromanbieter Flexstrom ist pleite
DPA

Der Berliner Stromanbieter Flexstrom ist insolvent. Das Unternehmen mit mehr als 500.000 Kunden meldete Insolvenz an. Es ist die zweite Pleite eines Billigstromanbieters in zwei Jahren.

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founder 12.04.2013, 12:56
10. Phantasielose Angebote

Wie wäre es mal mit was neues beim Angebot.

Etwa Strom nur an den billigsten 4 Stunden vom Tag.

Jeweils am Vortag bis 17:00 wird angekündigt, wann diese 4 Stunden sind. Das wird oft 1:00 bis 5:00 morgens sein, es kann aber auch an einem sonnigen Tag 11:00 bis 15:00 sein.

Was daran intressant ist?

Photovoltaik und Akku. Die meiste Zeit hat man genug eigenen Strom, aber wenn man Zukauft, dann sollte es billig sein.

Die herkömmlichen Nachtarife sind ein Blödsinn, weil oft um 21:00 wo schon Nachttarif gilt der höchste Strompreis vom Tag auftritt.

Deswegen sollte der alte Nachtarif durch "die billigsten 4 Stunden vom Tag" abgelöst werden

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Analogkäse 12.04.2013, 12:56
11. Denen weine ich keine Träne hinterher...

War zwei Jahre Kunde- die haben legalen Betrug am Verbraucher betrieben: Täuschen, Versprechen, Abzocken, Dummenfang...Endlich sind die weg, wenngleich sicher viele kleine Vertragspartner Geld einbüßen werden. Der freie Markt regelt nicht alles: hoffentlich wird das gesamtdeutsch reflektiert und werden künftig Lehren draus gezogen"! Wir brauchen viel mehr Verbraucherschutz- ganz besonders in Zeiten des Internets, wo sich der Betrug offenbar potenziert !

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papaleo3011 12.04.2013, 12:58
12.

Wie immer sind die "Anderen" schuld.
In zwei Monaten wird eine neue Firma eröffnet. Null Problemo

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yallayalla 12.04.2013, 12:58
13. The best things in life are NOT free!

Zitat von sysop
Der Berliner Stromanbieter Flexstrom ist insolvent. Das Unternehmen mit mehr als 500.000 Kunden meldete Insolvenz an.
Das ist - glaube ich - die Firma, bei der ein Arbeitskollege Kunde ist. Noch vor ein paar Tagen erzählte er mir mit leuchtenden Augen, wieviel Geld er spart gegenüber einem Vertrag mit dem hiesigen, regionalen Stromanbieter. Ah ja...

Soviel zum Thema "Schnäppchen", "Sparen", "Verivox". Es gibt ein paar Dinge im Leben, bei denen muß man Preiserhöhungen einfach mitmachen: Wasser, Strom, Gas. Wer meint sich da ausklinken zu können, kriegt die Quittung irgendwann.

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beys 12.04.2013, 13:00
14. Wo ist die Schufa für den Verbraucher?

Die Insolvenz Teldafax ist meine bittere Erfahrung... Von den Überschüssen aus den Monatsraten sehen Stromkunden nämlich nichts mehr! 300 € oder mehr sind in den Sand gesetzt. Angesichts dessen kann ich nur jedem Endverbraucher raten, niemals in Vorleistung zu treten! Nun ist das nächste Unternehmen insolvent... Wie kann der Verbraucher sich davor schützen? Beim Anbieterwechsel sieht der Kunde nicht, wie das Unternehmen aufgestellt ist, aber umgekehrt können Unternehmen jederzeit Auskunft über Schufa & Co bekommen, ob ein Kunde solvent ist. Es ist höchste Zeit, dass auch Kunden auf Informationen Zugriff haben, die ihnen die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens vorhersagen. Vertrauen ist gut - Kontrolle besser!

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wolfgang_q 12.04.2013, 13:00
15. Pleite mit Ansage

Eine Pleite mit Ansage ! Wer bei diesem Anbieter Vorkasse geleistet hat ist jetzt Gläubiger im Insolvenzverfahren. Die Chancem das Geld wieder zu bekommen dürften gegen Null tendieren. Es gab Warnungen genug. Man hätte nur darauf hören müssen !

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agony 12.04.2013, 13:01
16.

Zitat von u.loose
Abschläge und Endabrechnungen werden doch per Einzugsermächtigung abgebucht - sind deren Kunden knapp bei Kasse? Niedlich aber die Namen der Töchter - sind das dann die Anbieter die als "Ökostrom ist oftmals billiger als normaler Strom" durch die Presse getrieben werden? Der gesunde Menschenverstand sollte jedem klar machen - bei mittlerweile 50% "Staatsanteil" an den Stromkosten, kann man schlicht kein "Billigpreise" anbieten...
Flexstrom zieht kein Geld. Dort muss der Kunde einmal im Jahr in Vorkasse treten. Natürlich muss der Kunde das Geld selber überweisen.
Das es dazu kam, hat wohl damit zu tun, dass nicht wenige Kunden das Geld von Bank zurücküberweisen ließen, als sie die Abbuchung gesehen haben. Dies ist nicht mehr möglich wenn der Kunde selbe einzahlt.

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eisbaerchen 12.04.2013, 13:01
17. Ist richtig,

Zitat von sysop
Der Berliner Stromanbieter Flexstrom ist insolvent. Das Unternehmen mit mehr als 500.000 Kunden meldete Insolvenz an. Es ist die zweite Pleite eines Billigstromanbieters in zwei Jahren.
die Zahlungsmoral der Kunden...ich kann nur lachen. War mal Flexstromkunde, was ich da erlebt habe, war richtig krass. Unfähige Verwaltung, funktioniert nur nach dem Schneeballsystem und das hat wohl jetzt nicht mehr funktioniert. Locken mit extrem niedrigen Eisntiegspresien, nur um dann nach kurzer Zeit drastisch zu erhöhen. Hat sich wohl rumgesprochen und viele fallen da wohl nicht mehr drauf herein (bekam neulich einen Akquise-Anruf von denen, habe natürlich dankend abgelehnt...). Gut dass dieses gecshäftsmodell nicht mehr funktioniert. Tut mir nur leid um alle Kunden, die ihre Vorauszahlung jetzt verlieren werden...

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walter_de_chepe 12.04.2013, 13:02
18. Klimaerwärmung!?

Wenn es die sogenannte Klimaerwärmung tatsächlich gäbe, dann wäre das Geschäftsmodell also aufgegangen?

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alexzapark 12.04.2013, 13:02
19. Ein Abzocker weniger

Wie geht es Flexgas ? :)

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