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Klammer Staatskonzern: Bundesregierung verlangt schnelle Bahnreform
AFP

Fünf Milliarden Euro benötigt die Bahn bis 2022 zusätzlich. Deshalb verlangt die Bundesregierung einen umfassenden Konzernumbau. Dabei steckt das Unternehmen laut einem Bericht bereits viel Geld in Berater.

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Dr.Gnaa 16.12.2018, 09:03
1. Das einzige was sie tun, das Geld in Beratung stecken

Das ist wahrscheinlich das einzige was dort getan wird. Geld in Beratung zu stecken. Da wundert es nun wirklich niemand mehr, dass der Service und damit der Kunde, im Wortsinne auf der Strecke bleibt.
Was sagte Luther: "... selber denken ...".

In Zeiten in der niemand mehr Verantwortung übernehmen will ; das ist verdamt schweirig.

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renker2001 16.12.2018, 09:05
2.

Das Problem besteht darin, dass mehr Geld eigentlich nichts ändert, solange diese erwähnte Lehmschicht nicht aufgelöst wird.
Auch bringt der Verkauf von Töchtern nichts, wenn man daran nicht arbeitet
Mehr sogar, wenn man die Töchter verkauft sinkt der Druck, diese starre Mittelführungsschicht zu entfernen

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Nonvaio01 16.12.2018, 09:05
3. und genau da ist das problem

"Dabei steckt das Unternehmen laut einem Bericht bereits viel Geld in Berater"

Es ist leider so das heutzutage viel zu viel in gewisse berater investiert wird. man sollte meinen die Bosse einer Firma wissen was Sie tun, dafuer sind diese eben Chefs und verdienen millionen. Wenn ich fuer alles berater brauche, bin ich evtl kein Guter Chef. Es sollte doch wohl firmenintern genug leute geben die wissen was zu tun ist.

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holy64 16.12.2018, 09:12
4. Kaputtgespart für

vor Jahren geplanten Börsengang. Privatisierung schlechtester aller Wege. Politiker reisen in der Welt umher und verteilen Wohltaten, in Deutschland kriegen sie nichts auf die Reihe.

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wo_st 16.12.2018, 09:12
5. Mehr

"Die Deutsche Bahn sollte mehr Geld in Berater stecken und mehr abgehalfterte Politiker einstellen. Nach Möglichkeit die guten Angestellten entlassen." Jeder Betrieb der so von dessen Aufsicht, unseren Politikern, so kaputt gemacht wurde, wäre auch an der Insolvenz.

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Koana 16.12.2018, 09:14
6. Die Beratung....

… S21 zu transformieren ist kostenlos, jene, die weiter Regie dort führen und das Korruptionshappening am Laufen halten, dürften jedoch für ihre Leistung jährlich Millionen aus der Bahnkasse erhalten - ok - wahrscheinlich auch noch eine Horde externer Berater, das Nepotenkonstrukt unserer Zeit - die Damen und Herren der Kassen, lassen die Günstlinge beraten, da die Postenriege nun wirklich schon total übervölkert und dort schlicht momentan keine Plätze frei sind.
Würde das ganze Führungsvolk morgen gebrechlich im Heim landen, die Bahn könnte übermorgen vielleicht tatsächlich einen reibungslosen und guten Mobilitätsbeitrag für die Menschen leisten, mit sinnvollen und attraktiven Arbeitsplätzen für gerecht bezahlte Menschen, die anderen Menschen einen willkommenen und geschätzten Dienst erweisen - doch leider, das Führungspersonal weiß dies gründlich zu verhindern, da stehen doch erst einmal die persönlichen Interessen und die decken sich nun mal nicht mit dem Gemeinwohl.
Diese Interessen kosten allerdings nicht die direkt eingesackten Millionen, sondern die verbrecherisch verteilten Milliarden, schlicht die veruntreute Kraft sowohl der Angestellten, als auch der Kunden und der Steuersubventionen.
Die Bahn ist schlicht ein Musterbeispiel, im Grunde könnte man den Staat als Paradebeispiel heranziehen - Privatbetriebe halten das nicht lange durch...… - wo dort so geräubert wird, folgt eben der Konkurs und am Ende bleiben die Gläubiger auf ihren Forderungen hocken - die Steuerpflichtigen jedoch werden immer zahlen müssen.
Tja, uns solange die Gemeinschaft die gemeinen Machenschaften der "Manager" duldet, bleibt es eben bei der Ausbeutung, von Natur, Mensch und hier auch dem Betrieb Deutsche Bundesbahn - wie überall in diesem System.
Übrigens, so unendlich auch die Steuergroschen der Untertanen sprudeln, so endlich ist die Natur, sie dürfte bald ihre Zahlungen einstellen und dann endet das Spiel eben auf diese Art.
(... selbst der Milliardär braucht unverseuchte Luft zum atmen)

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fleischwurstfachvorleger 16.12.2018, 09:15
7. Berater?!

Ich frage mich, für was diese hoch bezahlten Manager bei der Bahn ihr Geld kriegen.

Die Deutsche Bahn sollte sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, den umweltschonenden, sicheren, zuverlässigen und preiswerten Transport von Mensch und Gütern innerhalb Deutschlands und dies auf der Schiene.


Schenker und andere Tochtergesellschaften, insbesondere die Auslandsbeteiligungen gehören verkauft.


Wir benötigen einen Paradigmenwechsel bei Investitionen in die Infrastruktur. Es kann nicht sein, dass kleinere Mängel von der Bahn bezahlt werden und für große Mängel der Bund zuständig ist. Ist doch klar, dass man dann gerne kleine Probleme so lange nicht beachtet, bis ein anderer dafür zahlt.


Seit mindestens dreißig Jahren redet die Politik davon, mehr Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern. Passieren tut genau das Gegenteil. Es wird in Autobahnen investiert. - In Österreich und der Schweiz werden der Schiene im Güterberkehr Privilegien eingeräumt. Deswegen liegt dort die Quote für gewerbliche Transporte auch bei ca. 30 %. - Wer natürlich lieber mit der Automobilindustrie kungelt, sieht da als Politiker natürlich keinen Handlungsbedarf.

Klimawandel ist für Typen wie Scheuer leider ein Fremdwort. Und offenbar liegen ihm die Interessen von VW, MB und BMW näher, als die von normalen Bürgern.

P.S.
Wie komme ich jetzt an meinen Anteil von den 100 Millionen, die die Bahn weiterhin für Berater ausgeben will. 1 Million würde mir schon genügen. Würde die auch ohne Nutzung eines Steuerschlupfloches voll versteuern.

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lesheinen 16.12.2018, 09:16
8. Viele Köche verderben den Brei

Eine halbe Milliarde Euro in drei Jahren für Berater! Und welch kluge Ergebnisse sind herausgekommen? Kann man jeden Tag am Bahnsteig sehen. Ich weiß nicht, wie die Berater an ihre Aufträge kommen, aber ich kann mir lebhaft vorstellen, dass es einfacher gewesen wäre, das Geld körperlich zu verbrennen.

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hajo..1 16.12.2018, 09:17
9. Nur so funktioniert es

Ganz einfach, alles umkehren was ein Herr Mehdorn angestellt hat.
Die Bahn soll sich für 3Mio. Jahregehalt einen Umkehrer suchen.

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