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Klassiker aus Russland: Amerikaner kaufen massenhaft Kalaschnikows
dpa

Die Waffennation USA hat einen neuen Liebling: die Kalaschnikow. Laut "New York Times" ist der Import des russischen Maschinengewehrs im vergangenen Jahr um 50 Prozent gestiegen. Ein Käufer schwärmt: "Keine andere Waffe ist so zuverlässig wie diese."

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Hagar001 15.08.2012, 18:27
70. Nicht lustig aber überheblich

Zitat von Hermes75
Also ich mache mich nicht über die US-Amerikaner lustig und ich tituliere sie schon gar nicht als "Amis" wie sie es tun. Dass die Amerikaner einen erheblichen Anteil am Sieg über die Nazis hatten ist auch unbestritten, aber der war nicht durch den privaten Besitz von Schusswaffen bedingt, sondern dadurch, dass die Amerikaner eine überwältigende Wirtschaftsmacht hatten. Wenn es nicht Leute wie Churchill und Roosevelt gegeben hätte, hätten die Amerikaner sich überhaupt nicht in Europa eingemischt. Es geht mir definitiv nicht um US-bashing. Ich kann es nur einfach nicht verstehen, wie ein Land, dass jährlich 10.000 Schusswaffenopfer zu beklagen hat so vehement daran festhält, dass jeder Bürger das Recht haben muss sein eigenes Arsenal haben zu dürfen. Bedenken Sie mal was nach 9/11 passiert ist. Und jetzt stellen Sie sich mal vor, dass es alle drei Monate ein 9/11 gäbe...Absurd? Nein, genau das ist der Fall. Alle drei Monate werden so viele Amerikaner mit Schusswaffen ermordet wie bei 9/11 umgekommen sind. (Und nein, die Suizide sind hier noch nicht berücksichtigt. Es kommen noch einmal ca. 15.000 Selbstmorde mit Schusswaffen dazu.)
So ist es, SIE können es nicht verstehen. Das reicht dann schon um einem anderen Volk zu erklären wie dähmlich sie sind. Mann, fahren Sie doch mal über und reden Sie mit den Amerikanern, auch mal mit denen vom platten Land.
Die sind da geboren und haben vom ersten Tag an eine andere Einstellung zu bestimmten Dingen mitbekommen, Sie sind (vermutlich) in D geboren und fahren gerne schnell auf der Autobahn. Versteht übrigens kein Amerikaner warum das so ist, oder warum man hier ab 16 Bier trinken darf.
Andere Länder andere Sitten, so einfach ist das. Was stört es uns das 10000 Amis durch Schußwaffen sterben? Bei uns ist Übergewicht ein Problem, lassen wir uns deswegen die Schnitzel verbieten.
Toleranz und Respekt sind wesentliche Bestandteile des Miteinander.
Ach ja, ich bin permanent mit den USA im Austausch, beruflich nicht touristisch.

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DerMittelfeldspieler 15.08.2012, 18:37
71. Gebildete Menschen sind nur raffinierter.

Zitat von mischamai
Gebildete Menschen kämpfen mit Worten, primitive Leute mit Waffen!
Denn die lassen Dank ihrer Machtposition andere über die Klinge springen. Demzufolge müsste es heißen: "Gebildete Menschen" lassen andere für sich kämpfen, wobei "primitive Leute" sich selbst wehren müssen.

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mitbestimmender wähler 15.08.2012, 19:39
72. Jaja Gebildete die nicht durchblicken

Zitat von DerMittelfeldspieler
Denn die lassen Dank ihrer Machtposition andere über die Klinge springen. Demzufolge müsste es heißen: "Gebildete Menschen" lassen andere für sich kämpfen, wobei "primitive Leute" sich selbst wehren müssen.
Deshalb erreichen ausgebildete Elitekämpfer unter der Führung gebildeter Generäle so manche Niederlage gegen ungebildete Strassenkämpfer.... lach

Ja leider verhalten sich "Gebildete" zuviel nach Normen, Systemen und folgen Trends ihrer Kaste..... Dies macht Sie durchschaubar und verletzlich.

Nöö 7 Jahre Fischmarkt bringt meist mehr als jede Uni und ein Bauer bringt meist eine erfolgreichere Strategie-Planung.

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Attila2009 15.08.2012, 20:32
73.

Zitat von Hermes75
Also ich mache mich nicht über die US-Amerikaner lustig und ich tituliere sie schon gar nicht als "Amis" wie sie es tun. Dass die Amerikaner einen erheblichen Anteil am Sieg über die Nazis hatten ist auch unbestritten, aber der war nicht durch den privaten Besitz von Schusswaffen bedingt, sondern dadurch, dass die Amerikaner eine überwältigende Wirtschaftsmacht hatten. Wenn es nicht Leute wie Churchill und Roosevelt gegeben hätte, hätten die Amerikaner sich überhaupt nicht in Europa eingemischt. Es geht mir definitiv nicht um US-bashing. Ich kann es nur einfach nicht verstehen, wie ein Land, dass jährlich 10.000 Schusswaffenopfer zu beklagen hat so vehement daran festhält, dass jeder Bürger das Recht haben muss sein eigenes Arsenal haben zu dürfen. Bedenken Sie mal was nach 9/11 passiert ist. Und jetzt stellen Sie sich mal vor, dass es alle drei Monate ein 9/11 gäbe...Absurd? Nein, genau das ist der Fall. Alle drei Monate werden so viele Amerikaner mit Schusswaffen ermordet wie bei 9/11 umgekommen sind. (Und nein, die Suizide sind hier noch nicht berücksichtigt. Es kommen noch einmal ca. 15.000 Selbstmorde mit Schusswaffen dazu.)
Vergessen wir mal nicht die Einwohnerzahl der USA und die sozialen und ethnischen Probleme die mit oder ohne Schußwaffe gelöst
werden wollen.

Ich weiß nicht ob Ihre Zahl von 10 000 stimmt, habe aber auch keine Lust das nachzuprüfen, aber wenn Sie auch noch die Kriminellen die sich gegenseitig erschießen als Opfer darstellen , dann tuts mir echt leid.

Und bitte lassen wir die Amerikaner selbst entscheiden wie sie in ihren eigenen Land die Freiheit definieren und welche Risiken sie dabei eingehen wollen um sie zu bewahren.
Wir lassen uns auch nicht vorschreiben von außen dass wir nicht mit mehr als 120 km/h über die Straßen brettern.
Auch nicht jeder Amerikaner trägt eine Waffe, manche mögen es nicht und ander brauchen sie nicht.

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dan_spiegel 15.08.2012, 22:59
74.

Zitat von spiegelleser_1981
Nein wohl eher nicht ! Früher war das M16 bzw. AR15 mal "des Amis liebes Kind". Ich habe mit AK-Modellen sowie der AR-15 Erfahrungen gesammelt (und das nicht wie viele hier via. Computerspiel). Das AR-15 ist eine sehr präzise und realiv leichte Waffe. Allerdings ist und bleibt das Problem dieser Waffe die hohe Anfälligkeit gegenüber Schmutz und die Zuverlässigkeit lässt zu wünschen übrig. Nach bereits 200 Schuss sollte die Waffe (auch beim sportlichen Schießen) komplett zuerlegt und gereinigt werden, da Pulvergase in das Waffeninnere gelangen. Das System verdreckt sich selbst. Ich finde die AK - Modelle für den Militärischen als auch den privaten Bereich (als Halbautomat) die bessere Wahl.
Beide sind sehr verbreitet, über Pro und Contra lässt sich vortrefflich streiten. Das halbe Internet ist voll davon. ;-)

AR-15 mit nichtdreckender Munition ist soooo anfällig auch wieder nicht. (Ja, ich hab' eine, und ich muss nicht alle 200 Schuss grundreinigen). Erst recht nicht die piston driven Modelle.

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dan_spiegel 15.08.2012, 23:15
75.

Zitat von spiegelleser_1981
Wo haben Sie denn diese INFO her ? Wenn die AK ein Kaliber von 7,62X39 hat, besitzt die Waffe 2800 Joule ! Ein Gewehr im Nato Standard Kaliber von 5,56X45 nur so um die 1700. Das Kaliber ist alles andere als "schwachbrüstig" für ein Sturmgwehr (es sei denn Sie meinen im Vergleich zur 7,62X51)
7,62x39 und 5,56x45 liegen beide knapp unter 2000 J (bitte nachzulesen, ich habe meine Infos z.B. von Wikipedia) und sind wie man aus der Historie schließen kann (mit Absicht) auf "schwächer" designte Kaliber.

Aber ja, ich meine z.B. 7,62 NATO. Ganz zu schweigen von den richtigen Brummern, wo wir zugegebenermaßen den Definitionsbereich der Sturmgewehre verlassen, aber mich würde es auch stören, wenn mich eine .50 BMG aus einem (ggf. halbautomatischen) Scharfschützengewehr trifft.

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Hermes75 15.08.2012, 23:27
76.

Zitat von Hagar001
So ist es, SIE können es nicht verstehen. Das reicht dann schon um einem anderen Volk zu erklären wie dähmlich sie sind. Mann, fahren Sie doch mal über und reden Sie mit den Amerikanern, auch mal mit denen vom platten Land. Die sind da geboren und haben vom ersten Tag an eine andere Einstellung zu bestimmten Dingen mitbekommen, Sie sind (vermutlich) in D geboren und fahren gerne schnell auf der Autobahn. Versteht übrigens kein Amerikaner warum das so ist, oder warum man hier ab 16 Bier trinken darf. Andere Länder andere Sitten, so einfach ist das. Was stört es uns das 10000 Amis durch Schußwaffen sterben? Bei uns ist Übergewicht ein Problem, lassen wir uns deswegen die Schnitzel verbieten. Toleranz und Respekt sind wesentliche Bestandteile des Miteinander. Ach ja, ich bin permanent mit den USA im Austausch, beruflich nicht touristisch.
Für jemanden, der Toleranz und Respekt fordert, zeigen Sie erstaunlich wenig davon. Zunächst einmal war ich selbst schon mehrfach in den USA und habe auch beruflich regelmäßig mit Amerikanern zu tun. Da ich die kulturellen Unterschiede sehr wohl kenne, führe ich solche kontroversen Diskussionen aber nicht mehr.

Als Ausstehender staune ich allerdings über das Verhältnis vieler Amerikaner zu den Waffen. Natürlich kann man jetzt die ganze Historie herunterbeten, aber am Ende bleibt es dabei, dass in keinem anderen westlichen Industrieland auch nur annährend so viele Menschen durch Schusswaffen sterben.

Muss die Politik nicht bei einem so hohen Blutzoll die Frage stellen, ob es hier nicht einen Konflikt zwischen der individuellen Freiheit und dem Schutz des Lebens gibt? Die Amerikaner sind in diesem Punkt irgendwie seltsam. Nicht mal wir Deutschen sind so auf Sicherheit fixiert. Wenn ich mir alleine die fast schon absurden Sicherheitsmaßnahmen anschaue, welche aufgrund von 9/11 eingeführt wurden. Da haben sich die Bürger ohne weiteres ihre Freiheit nehmen lassen. Das Land hat eine extrem repressive Strafjustiz und ein schon absurd wirkendes Schadensersatzrecht.
Alles mit dem Versprechen die Bürger zu "schützen".

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die vorherrschende Triebfeder in den US-Gesellschaft tatsächlich die Angst ist.
Die Leute bewaffnen sich, weil sie Angst haben.
Sie lassen sich ihre Rechte nehmen, weil sie Angst haben.
Menschen die Angst haben sind manipulierbar und rennen Rattenfängern hinterher.

Aus meiner Sicht ist der private Schusswaffenbesitz kein Zeichen von Freiheit, sondern eines von Angst.

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dan_spiegel 15.08.2012, 23:36
77.

Zitat von schwarzes_lamm
unbekannt, während bei der "Konkurrenz" diopterähnliche Visierungen am G3 gang und gäbe waren. An seitliche Schienen kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.
Es gibt da inzwischen fast alles, und wenn nicht, dann lässt's man sich's halt von jemanden, der sich auskennt, dranmachen. Stichwort: Customizing.

AK 47 (wie auch AR-15 etc.) beschreibt das waffentechnisch relevante System. Schulterstütze, Handschutz, etc. ist salopp gesagt Plastik, Holz oder Metall drumherum und kann aussehen wie will. Auch pink gefärbt. :-)

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Hermes75 15.08.2012, 23:42
78.

Zitat von Attila2009
Vergessen wir mal nicht die Einwohnerzahl der USA und die sozialen und ethnischen Probleme die mit oder ohne Schußwaffe gelöst werden wollen.
Gemessen an der Bevölkerungsquote ist die Anzahl an Schusswaffentoten in den USA ca. 18 mal höher als in Deutschland.
Waffenmissbrauch
Das müssen schon sehr schwere soziale und ethnische Probleme sein.
Was tut die Regierung dagegen?

Zitat von
Ich weiß nicht ob Ihre Zahl von 10 000 stimmt, habe aber auch keine Lust das nachzuprüfen, aber wenn Sie auch noch die Kriminellen die sich gegenseitig erschießen als Opfer darstellen , dann tuts mir echt leid.
Die Zahlen können Sie gerne im obigen Link nachschauen. Woher wissen Sie dass die Opfer alles Kriminelle waren? Wie z.B. die Kinobesuchen in Aurora, die Schüler in der Colubine Highschool, die Studenten in Texas oder oder an der Virgina Tech. Die Besucher des Einkaufszentrums in Tucson.
Alles Kriminelle? Mir tut es leid, dass jemand so wenig Mitgefühl hat mit Menschen die sinn- und grundlos getötet wurden.

Zitat von
Und bitte lassen wir die Amerikaner selbst entscheiden wie sie in ihren eigenen Land die Freiheit definieren und welche Risiken sie dabei eingehen wollen um sie zu bewahren. Wir lassen uns auch nicht vorschreiben von außen dass wir nicht mit mehr als 120 km/h über die Straßen brettern. Auch nicht jeder Amerikaner trägt eine Waffe, manche mögen es nicht und ander brauchen sie nicht.
Welche Freiheit hat jemand der erschossen wurde? Freiheit endet immer da wo die des anderen beginnt. Eine Schusswaffe beendet die Freiheit des anderen - final.

Wenn es jährlich Hunderte oder Tausende von Toten durch extrem hohe Geschwindigkeiten auf deutschen Autobahnen geben würde, dann würde ich auch für ein generelles Tempolimit stimmen, aber die gibt es nicht. Autofahren in den USA ist übrigens auch gefährlicher als in Deutschland - trotz Tempolimit.

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Attila2009 16.08.2012, 14:22
79.

Zitat von Hermes75
Gemessen an der Bevölkerungsquote ist die Anzahl an Schusswaffentoten in den USA ca. 18 mal höher als in Deutschland. Das müssen schon sehr schwere soziale und ethnische Probleme sein. Was tut die Regierung dagegen?
Was die Regierung dagegen tut oder überhaupt tun kann steht auf einem ganz anderen Blatt.Das ist ein völlig anderes Thema und Sie bestätigen mir ja indirekt dass diese Probleme tatsächlich relevant sind.Aber warum vergleichen wir nicht mal mit der Schweiz ?

Zitat von
Die Zahlen können Sie gerne im obigen Link nachschauen. Woher wissen Sie dass die Opfer alles Kriminelle waren? Wie z.B. die Kinobesuchen in Aurora, die Schüler in der Colubine Highschool, die Studenten in Texas oder oder an der Virgina Tech. Die Besucher des Einkaufszentrums in Tucson. Alles Kriminelle? Mir tut es leid, dass jemand so wenig Mitgefühl hat mit Menschen die sinn- und grundlos getötet wurden.
Interpretieren sie nicht Dinge in meinen Beitrag hinein die ich nicht geschrieben habe ! Weder habe ich die unbeteiligten Opfer vergessen noch habe ich kein Mitgefühl.
Aber Sie werden mir doch bestätigen dass sich Bandenkriege und Auseinandersetzungen von Gangs in Slums und Drogenmilieu,die Sache derer ist die sie austragen wollen und das sind keine unschuldige Opfer sondern die wissen ganz genau auf was die sich einlassen.
Ebensolche Kriminelle die in berechtigter Notwehr erschossen wurden sind keine Opfer sondern selbst schuld.Aber sie zählen zu den Schußwaffentoten.
Die Zahl der zitierten Amokopfer ist zwar spektakulär medienwirksam aber im Verhältnis zur alltäglichen Bandenkriminalität immer noch gering
Übrigens lesen Sie mal Ihren eigenen Link vollständig:

Zitat aus Wiki:

"Geringere Hoffnungen setzt die Studie dagegen in strengere Kontrollen des legalen Waffenhandels und in Verschärfungen des Waffenrechts. Begründet wird dies vor allem damit, dass sich der Zugang Krimineller zu Waffen damit realistischerweise nicht wirksam beschränken lasse."





Zitat von
Welche Freiheit hat jemand der erschossen wurde? Freiheit endet immer da wo die des anderen beginnt. Eine Schusswaffe beendet die Freiheit des anderen - final.
... und sie schützt die des Angegriffenen.
Die Freiheit des Angreifers bedeutet nicht dass er angreifen darf wie er möchte.
Keiner zwingt einen Kriminellen eine Tat zu begehen und demzufolge einen Schußwaffeneinsatz gegen sich zu provozieren.
Außerdem macht es keinen Sinn sich auf Schußwaffen zu foccusieren, denn ein Messer an der Halschlagader beendet die Freiheit ebenso. Allerdings hat man mit einer Schußwaffe auch als körperlich unterlegener Mensch,ob alt,behindert oder weiblich zumindest eine Chance sich gegen einen widerrechtlichen Angriff zu wehren.
Wollen Sie also solchen Menschen die Chance nehmen und sie den Verbrechern ausgeliefert lassen ?

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