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Kleinkraftwerke: Telekom drängt ins Energiegeschäft
DPA

Das Kerngeschäft stagniert, deshalb sucht die Deutsche Telekom neue Geschäftsfelder. Künftig wollen die Bonner Blockheizkraftwerke anbieten und vernetzen. Als Kunden hat das Unternehmen vor allem Stadtwerke im Visier.

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herbert 13.04.2012, 09:47
1. Das ist sehr gut !

Zitat von sysop
Das Kerngeschäft stagniert, deshalb sucht die Deutsche Telekom neue Geschäftsfelder. Künftig wollen die Bonner Blockheizkraftwerke anbieten und vernetzen. Als Kunden hat das Unternehmen vor allem Stadtwerke im Visier.
Die Telekom hat reichlich Know How und Ingeneuere und kann durch T Systems gut die Sache vernetzen.
Zudem hat sie auch das Geld, die Entwicklung weiter nach vorne zu bringen.
Kleinkraftwerke sind die Zukunft - Sehr gute Idee!

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heiko_2012 13.04.2012, 10:01
2. Sehr lobenswert

Blockheizkraftwerke nutzen die entstehende Wärme bei der Stromerzeugung zum Heizen und zur Warmwassergewinnung - daher ist die Energieeffizienz dieser Blockheizkraftwerke über 90%.
Das sollte gefördert werden weil es weit sinnvoller ist als Windkraftwerke und Solarstrom. Ich wünsche diesem Projekt alles Gute und viel Erfolg !

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halbfrosch 13.04.2012, 10:02
3. Kommt auf den Treibstoff an...

Steht zu hoffen, dass die Motoren wenigstens auf Gasbasis laufen, Hauptsache nicht mit Diesel - noch besser natürlich mit lokaler Biomasse. Der hohe Wirkungsgrad von KWK-Anlagen ist ja toll, aber die Brennstoffe sind immer noch größtenteils fossil und produzieren damit CO2...

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denkdochmalmit 13.04.2012, 10:05
4. Vorteile für den Endnutzer ??

Zitat von sysop
Das Kerngeschäft stagniert, deshalb sucht die Deutsche Telekom neue Geschäftsfelder. Künftig wollen die Bonner Blockheizkraftwerke anbieten und vernetzen. Als Kunden hat das Unternehmen vor allem Stadtwerke im Visier.
Wenn die Telekom mit diesem Model erfolg haben möchte, muß sie mehr Nutzen für den Endkunden bieten als z.B. Lichtblicke.
Dort soll man erst 5000€ löhnen und dann noch zusätzlich für die Wärme zahlen.
BTW: Wenn die BundesreGIERung wirklich auf dem Feld der BHKW´s vorwärts kommen möchte, könnte sie ja den Neubau konventionelle Großkraftwerke ganz verbieten.
Auch ein Blick auf die LENR-Ecats von Rossi könnte mal gemacht werden.
Davon hört man in Deutschland so gut wie nichts...

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restauradores 13.04.2012, 10:11
5. Wenn ein Schwein fliegen will!

Zitat von sysop
Das Kerngeschäft stagniert, deshalb sucht die Deutsche Telekom neue Geschäftsfelder. Künftig wollen die Bonner Blockheizkraftwerke anbieten und vernetzen. Als Kunden hat das Unternehmen vor allem Stadtwerke im Visier.
Die Telekom sollte erst einmal ihren Service verbessern, manchmal erst überhaupt anbieten. Ob Telekom oder T-Mobile, der Service ist oft grottenschlecht. Bei Hotlines kommt man nicht durch oder hat völlig inkompetente Leute am Hörer - Zuständigkeiten werden hin und her geschoben - Rückrufe werden angeboten, die nie stattfinden - Abrechnungsfehler ohne Ende. Nur die Netzqualität ist gut, aber bei Vodafone auch oder noch besser.

Diese Multikonzerne völlig unterschiedlicher Sparten sind zum Teil eine Katastrophe. Sie tanzen auf mehreren Hochzeiten und am Ende auf keiner richtig. Plötzlich merken sie, dass das Geschäft nicht läuft, sie müssen investieren und am Ende sind die Kosten zu hoch.
Schuster bleib bei deinen Leisten. Mach Pizza, wenn du Pizzabäcker bist, aber versuch die beste Pizza deiner Region, deines Landes, der Welt zu machen!

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pömpel 13.04.2012, 10:13
6.

Zitat von sysop
Das Kerngeschäft stagniert, deshalb sucht die Deutsche Telekom neue Geschäftsfelder. Künftig wollen die Bonner Blockheizkraftwerke anbieten und vernetzen. Als Kunden hat das Unternehmen vor allem Stadtwerke im Visier.
mehr Konkurrenz auf dem Markt kann nie schaden.
Aber in Sachen Kundenfreundlichkeit müssen die erst mal nachbessern bevor ich bei denen Strom kaufe. Und irgendein zwei Jahres Vertrag bei dem dann im dritten Jahr plötzlich der "Rabatt" der ersten zwei Jahre weg fällt und das ganze um 10 Euro teurer macht möchte ich beim Strom auch nicht haben.

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kippelman 13.04.2012, 10:23
7. Was neues zum Runinieren

Zitat von sysop
Das Kerngeschäft stagniert, deshalb sucht die Deutsche Telekom neue Geschäftsfelder. Künftig wollen die Bonner Blockheizkraftwerke anbieten und vernetzen. Als Kunden hat das Unternehmen vor allem Stadtwerke im Visier.
Ich war doch tatsächlich so naiv und habe geglaubt, die T-Kom wolle neue Kunden im Festnetz werben. Hätte ich doch diese Märchen nie geglaubt. Seit fast einem Jahr habe ich mit den Auswirkungen zu kämpfen, meinen Anschluß habe ich natürlich nicht, Entschuldigung seitens dieses Fehlleistungsunternehmens gibt es auch nicht.

Und weil man noch nicht einmal das Stammgeschäft in den griff bekommt, will uns die Telekom jetzt auch noch die Heizversorgung ruinieren und zu Grunde richten? Hoffentlich verschwindet das so schnell es geht wieder in der Schublade ...

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mann-in-kapstadt 13.04.2012, 10:24
8. Wahl der Partner?

Zitat von herbert
Die Telekom hat reichlich Know How und Ingeneuere und kann durch T Systems gut die Sache vernetzen. Zudem hat sie auch das Geld, die Entwicklung weiter nach vorne zu bringen. Kleinkraftwerke sind die Zukunft - Sehr gute Idee!
VW hat sich immerhin mit einem Energiedienstleister verbuendet, um in den Markt zu gelangen.
Telekom macht das mit einem kleinen Systemanbieter und einem ebenso kleinen Softwarehaus?
Da ist die EWE (Versorger in NW Deutschland) schon viel weiter: Die sind ein Strom- und Gasversorger mit eigener IT-Dienstleistungstochter und eigener Telekommunikationstochter... alles aus einer Hand sozusagen. Und die bauen bereits seit Jahren an den entsprechenden Geschaeftsmodellen. Die EWE ist auch zu einem Gutteil noch in oeffentlicher Hand (nicht erst seit EnBW wiederverstaatlicht ist), so dass der langfristig zu erwartende Vorteil den Buergern doppelt zugute kommt. Wenn ich mir da die Gestrigkeit der "Grossen Vier" Energieversorger angucke (alle privat), dann frohlocke ich darueber, wie erfolgreich und modern Grundversorgung durch den Staat organisiert werden kann.

So soll es sein: dezentrale Energieerzeugung gekoppelt mit einem Rundum-Sorglospaket ist die Zukunft. Da aber hierbei durch Direktvermarktung auf der Stromboerse satte Gewinnmargen erreicht werden koennen, sollten sich die Stadtwerke hier nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und stattdessen selber die Energiedienstleistung in die Haende nehmen. Und wenn dann bereits privatisierte Stadtwerke wieder in kommunalen besitz zurueckgefuehrt werden, hat endlich die Bevoelkerung wieder die Hoheit ueber eine der notwendigen Grundversorgungen. Traeumen darf man ja noch....

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Frickleburt Frogfart 13.04.2012, 10:32
9. Titel essen Thema auf.

Super Idee. Neben den Übertragungsrechten für die Bundesliga gibt's dann in Onkel Obermanns Kramladen auch noch Strom. Aber nur zu 99% Verfügbarkeit wie bei den Datennetzen. Was machen schon die 15 Minuten Stromausfallzeit pro Tag aus - das fällt doch kaum ins Gewicht. Ach ja - für Hochverfügbarkeit nahe 100% muss man dann saftige Aufschläge zahlen.

Wie wär's zur Abwechslung, dass man sich bei der Telekom mal wieder um's Kerngeschäft kümmert? Oder ist der Schweinezyklus der Unternehmensberatermoden schon wieder beim Expandieren angelangt, am besten in Bereiche, von denen man rein gar keine Ahnung hat - wie dem Strommarkt?

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