Forum: Wirtschaft
Klimagipfel in Katowice: Wie die Erde noch zu retten ist
DPA

Über die Erderhitzung nachzudenken, ist deprimierend. Dabei gibt es eine Vision, wie sich die ökologische Katastrophe noch abwenden lässt. Und die Zahl ihrer Unterstützer wächst.

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Le Commissaire 15.12.2018, 09:51
60.

Zitat von equigen
Beide Pole sind dauerhaft zugefroren, d.h. wir sind mitten in einer Eiszeit laut wissenschaftlicher Definition. Das ist NICHT der Normalzustand der Erde. Warum es eine schreckliche Katastrophe sein soll FALLs die Erde (wegen den Menschen und ihrem CO2 oder aus natürlichen Gründen) das Eiszeitalter wieder mal verlassen sollte erschliesst sich mir nicht. Das Leben, alle Pflanzen und die meisten Tiere sind entstanden als es viel wärmer war als heute.
Sicher, allerdings:
- Der Mensch hat sich erst _innerhalb_ der jetzigen Eiszeit entwickelt.
- Viele Pflanzen und Tierarten sind durch den letzten Wechsel zwischen Heiß- und Eiszeit ausgestorben.
- Der Unterschied im Meeresspiegel von Heiß- und Eiszeit beträgt bis zu 150 Meter. Viele Millionenstädte der Erde (ich vermute sogar die allermeisten) liegen unterhalb dieser Grenze.

Letztendich ist der Verweis auf die natürlichen Klimaschwankungen ungemein kindisch. Wir unterlassen es auch nicht, Dämme zu bauen, obwohl die Schwankungen zwischen Ebbe und Flut zu 100% natürlichen Ursprungs ist. Und wir unterlassen es auch nicht, starke Schneeansammlungen an Berghängen zu sprengen, um damit eine kontrollierte Lawine auszulösen, obwohl unkontrollierte Lawinen zu 100% natürlichen Ursprungs sind.

Im Prinzip ist dieser Hinweis auf Natürlichkeit nichts anderes als (möglicherweise unbewusste) Technikfeindlichkeit. (Ich persönlich glaube eher, es ist der Versuch, ungemein intelligent zu wirken). Wenn wir durch Verminderung des Ausstoßes von Klimagasen den Anstieg der Meeresoberfläche vermindern können, dann sollten wir dies tun.

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Beat Adler 15.12.2018, 09:56
61.

LFritze Heute, 09:45
53. Europa schafft sich ab
Der Klimawandel kommt von Korruption, Filz und Betrug, von Wasserdampf (AKW), Ölheizungen, Bodenversiegelung, Waldrodungen, Einfluss der Sonne, vielleicht vom schwindenden Erdmagnetfeld, Schiffen und von Müllteppichen auf den Ozeanen. Zahlen tun die Autofahrer.
......................

Soviel Unsinn in so wenige Wort zu packen! Hut ab!
mfG Beat

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rai-og 15.12.2018, 09:56
62. Rettet den Diesel

Ein Diesel PKW produziert deutlich weniger Co2 als ein vergleichbarer Benziner. Der Diesel wird aber bekämpft.
Oder.
Warum kostet ein DB Ticket im Nahverkehr für 60km 14,80€ und ein PKW wo man schon besitzt und ohne den Fixkosten tatsächlich für die gleiche Strecke nur 7€ an Kosten verursacht. Wenn man den Fahrpreis der DB mal 2 nimmt ist das noch mehr. Alle schreien nehmt ÖPNV aber der kostet halt mindestens das doppelte wie das Auto. (Es ist möglich für 14,99€ nach London zu fliegen.)
Den größten Effekt hätte es das weltweite Wachstum der Weltbevölkerung zu stoppen.
Jeder Mensch verursacht Co2 vielleicht sind wir irgendwann einfach zuviel Menschen.

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bedireel 15.12.2018, 09:58
63.

Die hinterfotzige Angstmacherei kulturmarxistischer grüner Ideologieverbreitungsvereine ist das Verwerflichste an der immerwährenden Klimasirenen-Heulerei. Umverteilung des Vermögens der Industriestaaten, deren kulturelle und wirtschaftliche Schwächung sowie die Etablierung einer globalen linksgrünen und dennoch oligarchischen Weltregierung nebst eigener, komfortabler Existenzsicherung - damit wäre die ganze Chose aus meiner Sicht ausreichend gut beschrieben. Das kann man “den Menschen” aber nicht so schnöde und schroff servieren. Stattdessen werden unbewiesene, teilweise erfundene Behauptungen in die Welt gestreut, die immer hanebüchener werden. Ein Co2-Verzicht ist unmöglich, fast jede Produktion und fast jede Energierzeugungsart, das Leben von Mensch und Tier produziert den Stoff, der Nahrung für die Pflanzen ist und damit auch die unsere. Die Damen und Herrinnen Klimaschützer riskieren den Rückfall in die Steinzeit, ohne stabile Industrie und ohne gesicherte Energieversorgung wäre es dann bald wieder die Zeit des Faustkeils, gehandhabt in dunklen und eisigen Höhlen. Faktoren der Erwärmung wie Sonnenaktivität, kosmische Strahlung und die sich damit verändernde Wolkenbildung auf der Erde
werden konsequent ausgeblendet. Wollen wir vielleicht auch noch den Vulkanismus verbieten? Im großen und ganzen geht es bei der Abwehr des ” Klimasozialismus” um die Bewahrung unserer individuellen Freiheit, die uns die üblichen Verdächtigen mittels Deindustrialisierung, Energieverknappung, Ernährungsvorschriften und Zerstörung der Mobilität bescheren möchten. Fachliches Rüstzeug gegen den Klimawahn finden wir auf eike-klima.eu.
M.f.G.

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amuseemanc 15.12.2018, 09:59
64. Alles schön und gut.

Aber machen wir uns doch nichts vor. Spätestens wenn es um Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und Bilanzen geht ist Ende mit Klimaschutz. Es ist das Wirtschaftssystem, der Konsumkapitalismus, die totale Abhängigkeit von immerwährendem Wirtschaftswachstum, der uns aus der Nummer nicht mehr rauskommen lässt. Wir sind wie Junkies, total Abhängig bis in die kleinste Faser.

Und dann wäre ja da noch die Überbevölkerung - die wird ja sowieso kaum thematisiert. Nee, es wird wohl zum schlimmsten kommen und dann schauen wir mal...

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demokratie-troll 15.12.2018, 10:00
65. Ökotopia-Plan

Soweit ich sehen kann, erreichen im Großen und Ganzen nur Länder in quasi deindustrialisiertem Zustand die Klimaziele und das teilweise wohl auch nur, weil sie Produkte konsumieren, die eben woanders mit hohem Energieaufwand produziert wurden und darum ihre Klimabilanz nicht verunschönen können.
Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass sich die Leute die Deindustrialisierung ihrer Lebensweise gefallen lassen, weil sie die Überflussgesellschaft in eine Mangelgesellschaft verwandelt. Vielmehr wird die Menschheit das tun, was sie in ihrem Konkurrenzstreben immer tat, der eine wird versuchen auf Kosten des anderen zu leben und nur soviel abgeben, wie er es für nützlich hält und die allgemeine Produktivität es hergibt.

Eine alternative Idee war bisher nur der Sozialismus der Planwirtschaft und der Gleichverteilung unter der Denkfigur einer solidarischen Gemeinschaft, die Gerechtigkeit herzustellen vermag. Das ist die Idee von Utopia. Der utopische Ökosozialismus wäre also die Lösung unserer Probleme. Eine asketisch lebende Führungsschicht der Altruisten versteht es der Menschheit schmackhaft zu machen, sich in Verzicht und Bescheidenheit zu Gunsten des Weltganzen in der Mangelgesellschaft friedvoll einzurichten, statt wie bisher sich im Kampf um die Vorherrschaft gegenseitig den Schädel einzuschlagen, weil man das gute Leben für sich auf Kosten der anderen beansprucht in der Wahnidee, dass einem eines Tages die ganze Welt allein gehört, statt es nur dahin zubringen, dass dem berühmte 1 Prozent der Superreichen die Hälfte von allem gehört, was sich an Werten beziffern lässt und der schäbige Rest den 99% Versagermenschen, denen es gerechter Weise schlecht zu ergehen hat.

Tja, Glück auf!
Das wird alles sicher super werden, statt in einem fürchterlichen Gemetzel zu enden, wo kein Stein mehr auf dem andern bleibt.

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Beat Adler 15.12.2018, 10:02
66. Warum soll "die Welt" gerettet werden?

Zitat von dirk.resuehr
Kürzlich druckte SPON eine Weltkarte mit einem Ranking der Umweltsünder. Wenn man sieht wo das ist und wer da regiert,ist die Frage der Rettung der Welt schnell beantwortet: Es gibt keine, die besten Jahre liegen hinter uns und der Letzte macht das Licht aus.
Warum soll "die Welt" gerettet werden?

Wer Chaos unter Menschen vermeiden will, beginnt sofort damit die noetigen Massnahmen einzuleiten, die an eine Welt von plus 4 Grad Celsius ueber der vorindustriellen Zeit anpassen.
mfG Beat

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rambazamba1968 15.12.2018, 10:03
67. Weltweites Referendum

ich bin für ein weltweites Referendum. Jeder Staat muss seine Bevölkerung fragen, wer für die massive Reduzierung von CO2 ist. Und meine Vermutung ist, dass von 6 Milliarden Menschen ca. 5,95 Milliarden Menschen für die Reduzierung sind. Warum lassen wir uns eigentlich von 100 Wirtschaftsvertretern und 100 Politikern so verarschen, nur weil die so ihre Macht und ihren Reichtum sichern können. Es ist Zeit aufzustehen und damit meine ich alle Mittel und nicht die hätte, würde, wenn Debatte wie hier im Artikel. Das ist ja löblich, aber unrealistisch. Wenn CO2 unrentabel ist, Applause.

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Andraax 15.12.2018, 10:07
68.

Zitat von HartmutBosserhoff
Was mich ärgert: Es gibt genügend qualifizierte Leute, die gute Gründe zum Widerlegen der Hysterie angeben können, aber die werden nicht gehört.
Korrektur zu meiner vorherigen Antwort: Welche wissenschaftlichen Studien können Sie nennen, die "Hysterie widerlegen können"?

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günter1934 15.12.2018, 10:07
69. Wenn man den Artikel gelesen hat

bietet sich zwingend folgende Lösung an:
Herr Edenhofer wird zum Weltdiktator mit unbegrenzter Machtbefugnis ernannt.
Er wird dann mit seiner Klimapolizei uns schon die Ohren langziehen und zur Vernunft bringen.
Jetzt mal Spass beiseite, - wer soll denn in Deutschland die Zahl der Windmühlen verfünffachen gegen den Willen der Wutbürger?
Wer soll die nötigen P2G-Anlagen bauen und die dazugehörigen Gaskraftwerke? Netze etc?
Die heutigen EVUs können das garantiert nicht, die haben für sowas kein Geld mehr, stehen ja heute schon kurz vor der Pleite genau wie unser Staat.

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