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Klimaökonom Nicholas Stern : "Ich will keine Zimmertemperatur von 30 Grad"
DPA

Nicholas Stern warnte als erster Ökonom mit konkreten Zahlen vor den Folgen des Klimawandels. Trotz aller Rückschläge glaubt Stern noch immer an eine Lösung über die Marktwirtschaft - und an den deutschen Erfindergeist.

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texas chili pepper 06.10.2014, 18:22
1. Gott sei Dank

Da bin ich aber froh: Der liebe Gott (Markt) wird es richten und ich kann wieder ruhig schlafen.

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vogtnuernberg 06.10.2014, 18:41
2. Man merkt, auch Wissenschaftler können dumm sein...

Man merkt, auch Wissenschaftler können dumm sein und das schreibe ich bewußt als Physiker.

Wie der Herr Wissenschaftler hier den Rebound Effekt kleinredet ist atemberaubend: "Nur weil mein Haus effizient ist, will ich keine Zimmertemperatur von 30 Grad haben."

Nein, natürlich nicht, aber das wäre auch kein klassischer Rebound-Effekt. Ein Rebound-Effekt wäre: Wenn die Häuser besser isoliert sind, kann ich zum gleichen Preis wie vorher MEHR Fläche beheizen und damit wächst der Raumanspruch der Menschen. Sie wollen größere Häuser. Damit verbrauchen sie aber nicht weniger, sondern vielleicht genausoviel. Eventuell sogar mehr.

Auf das Auto angewandt könnten effizientere Autos dazu verleiten für jeden noch so kurzen Weg das Auto zu nehmen, bei denen man früher doch noch gelaufen ist. Zum Beispiel zur Schule der Kinder - diesen Rebound-Effekt beobachten wir bereits aktuell.

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Du wirst mir danken 06.10.2014, 19:09
3. KlimaKATASTROPHE

Ich habe keine Angst vor dem "Klimawandel". Sowohl höhere Temperaturen als auch ein höherer CO2 Gehalt in der Luft sind für die Artenvielfalt der Flora und Fauna förderlich. Es ist lediglich der Mensch, der Angst vor Veränderung hat. Steigender Meeresspiegel? Juckt die Natur nicht die Bohne. Fehlende Eisschollen im Nordpolarmeer? Gab es schon mal und weder Seelöwen noch Eisbären sind deshalb ausgestorben. Nur der Mensch ist unflexibel und hat angst mehr Geld ausgeben zu müssen.

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lalito 06.10.2014, 20:03
4. Jepp

Zitat von vogtnuernberg
. . . Auf das Auto angewandt könnten effizientere Autos dazu verleiten für jeden noch so kurzen Weg das Auto zu nehmen, bei denen man früher doch noch gelaufen ist. Zum Beispiel zur Schule der Kinder - diesen Rebound-Effekt beobachten wir bereits aktuell.
Ein bisschen Social Life am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Wenn die 20 - 40 Kilo-Lütten mit knapp zwei Tonnen feinster Legierungen vor der Kita oder der Schule von der Pseudo-Bourgeoisie mit großem Gewinke und Trara abgekippt werden . . . da lobe ich mir die durchtrainierten Radlerinnen und Radler, die bei Wind und Wetter mit den Kids-Anhängern (auch wenn es nicht gerade rückenschonend für die Kleinen ist) an den Klötzen vorbei manövrierend ihr Ding durchziehen, statt all dieser dehydrierten Vorzeige-Tussen und Typen.

Ist halt alles da, auch hier in Freiburg.

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sample-d 06.10.2014, 20:04
5.

Zitat von vogtnuernberg
(..) Nein, natürlich nicht, aber das wäre auch kein klassischer Rebound-Effekt. Ein Rebound-Effekt wäre: Wenn die Häuser besser isoliert sind, kann ich zum gleichen Preis wie vorher MEHR Fläche beheizen und damit wächst der Raumanspruch der Menschen. Sie wollen größere Häuser. Damit verbrauchen sie aber nicht weniger, sondern vielleicht genausoviel. Eventuell sogar mehr.(..)
Das scheint mir nicht ganz logisch..
Kein Mensch baut sein Haus entsprechend den Heizkosten, sondern entsprechend den Bau- und Bauplatzkosten die er sich leisten kann.
Mir macht da der angesprochene Rebound-Effekt, dass man nicht mehr so genau auf die Temperatur achtet, deutlich mehr Sinn..

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Werner_Holt 06.10.2014, 20:38
6. Nicht schon wieder

Wie solide sollen denn diese ökonomischen Berechnungen sein, wenn sie auf dem technisch-physikalisch nicht möglichen Vorhandensein eines CO2-menschengemachten Klimawandels und der daraus folgenden nicht fundierten Behauptung beruhen, der Mensch könne das irgendwie durch sein Verhalten beeinflussen?

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spiegelleser987 06.10.2014, 20:50
7. besser ohne Bürokratie

Zitat:
"SPIEGEL ONLINE: ....Jede technologische Verbesserung wird durch erhöhten Verbrauch gleich wieder zunichtegemacht. "

"SPIEGEL ONLINE: Aber reichen Innovationen und freiwillige Entscheidungen? Vielleicht geht es angesichts der akuten Bedrohung durch den Klimawandel ja nur mit mehr Vorschriften. "

Da sollte man sich mal die vergangenen 15 Jahre ansehen. Man wird feststellen, dass gesetzliche Vorschriften den Energieverbrauch um 30% in der Elektronikindustrie erhöht haben. Gleichzeitig ist ein Teil der Industrie ausgewandert. Den Verbrauch haben nicht die Europäer sondern die Chinesen.

Gucken wir mal die vergangenen 200 Jahre zurück, so können wir feststellen, dass sich ohne jegliche gesetzliche Vorschriften Menschen innovativ gehandelt haben. Auch wenn manchmal energieintensive Geräte oder Maschinen entwickelt wurden, so haben sich die Eigenschaften im Laufe der Entwicklung verbessert. Der Energieverbrauch sank, der Materialverbrauch sank. Dafür war keine einzige gesetzliche Vorschrift erforderlich. Wir hätten sonsnt heute noch Dampfloks oder energieintensive Röhrenfernseher.

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Andi170 06.10.2014, 20:53
8. Globale Perspektive?

Zitat von Du wirst mir danken
Ich habe keine Angst vor dem "Klimawandel". Sowohl höhere Temperaturen als auch ein höherer CO2 Gehalt in der Luft sind für die Artenvielfalt der Flora und Fauna förderlich. Es ist lediglich der Mensch, der Angst vor Veränderung hat. Steigender Meeresspiegel? Juckt die Natur nicht die Bohne. ... Nur der Mensch ist unflexibel und hat angst mehr Geld ausgeben zu müssen.
Das Loblied auf die höheren Temperaturen singen Sie doch bitte mal den Afrikanern vor. Der steigende Meeresspiegel juckt die Natur wirklich nicht die Bohne - aber all die Menschen in der 3. Welt, deren Länder ähnlich hoch wie die Niederlande liegen, durchaus. Woher nehmen Sie als Mitteleuropäer, der voraussichtlich deutlich später unter der Erwärmung leiden wird als die Mehrheit der Menschen nur die Unverfrorenheit, so einen Beitrag zu schreiben?

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Gerüchtsvollzieher 06.10.2014, 22:11
9. Genau!

Zitat von Werner_Holt
Wie solide sollen denn diese ökonomischen Berechnungen sein, wenn sie auf dem technisch-physikalisch nicht möglichen Vorhandensein eines CO2-menschengemachten Klimawandels und der daraus folgenden nicht fundierten Behauptung beruhen, der Mensch könne das irgendwie durch sein Verhalten beeinflussen?
Es ist ökonomischer Schwachsinn, den Klimawandel mit Milliarden- oder Billionenaufwand verlangsamen oder gar stoppen zu wollen! Es kann nur darum gehen, sich dem naturgegebenen Klimawandel anzupassen. Die wirklich sinnvollen Energie-Spartechniken setzen sich mit den durch zunehmende Rohstoffknappheit automatisch steigenden Preisen auch ohne kostspielige "Klimarettungs"-Verbrauchergängelung durch! Das ist natürlich den verblendeten Anhängern der Klimarettungs-Religion im politisch korrekten EUropa nicht zu vermitteln.

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