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Klimapolitik: EU-Kommission beschließt Energieeffizienzziel von 30 Prozent
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Erster Sieg für Jean-Claude Juncker: Die EU-Kommission wird nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen ein Energieeffizienzziel von 30 Prozent für 2030 vorschlagen. Dies ist höher als erwartet.

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quark@mailinator.com 23.07.2014, 16:42
20. Verzicht

Zitat von kumi-ori
... auf eine für den technisch weniger versierten Verbraucher verständliche Anleitung, durch welche Methoden man im Haushalt wirklich effektiv Energie sparen kann. Und zwar nicht irgendwelche pädagogisch wertvollen Umerziehungstips vom beschäftigungslosen Sozialtherapeuten sondern wirkliche Hilfen, die sich auch in kWh und Euro auszahlen. ...
Kurz gesagt ... es gibt kein Wunder. Sie können nur sparen, indem Sie verzichten. Also keine Klimaanlage, weniger heizen, schlechteres Licht, besser gar keins (wach sein, wenn die Sonne scheint), alle Personen nur in einem Raum, kälteres Wasser, kleinerer Kühlschrank, kein Tiefkühler, seltener staubsaugen, usw. usf. Selten fernsehen, Brot mit der Hand schneiden, Wasser statt Kaffe trinken ... Was wollen Sie auch sonst tun ? Effizienzsteigerungen moderner Geräte liegen im einstelligen Prozentbereich, falls Ihre alten Geräte nicht noch aus der DDR sind.

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ariovist1966 23.07.2014, 17:12
21. Klingt unheimlich,

nach 5-Jahres-Plänen der Kommunisten und nach genau so viel Freiheit für die Bürger. Noch mehr ökofaschistische Vorschriften. Und teurer wird die Energie auch werden.

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ilek 23.07.2014, 17:34
22.

Zitat von quark@mailinator.com
Kurz gesagt ... es gibt kein Wunder. Sie können nur sparen, indem Sie verzichten. Also keine Klimaanlage, weniger heizen, schlechteres Licht, besser gar keins (wach sein, wenn die Sonne scheint), alle Personen nur in einem Raum, kälteres Wasser, kleinerer Kühlschrank, kein Tiefkühler, seltener staubsaugen, usw. usf. Selten fernsehen, Brot mit der Hand schneiden, Wasser statt Kaffe trinken ... Was wollen Sie auch sonst tun ? Effizienzsteigerungen moderner Geräte liegen im einstelligen Prozentbereich, falls Ihre alten Geräte nicht noch aus der DDR sind.
Das stimmt so einfach nicht. Klar kann man auch deutlich sparen indem man auf etwas verzichtet (das ist Suffizienz). Z.B. muss man nicht, wie viele Leute das tun, die ganze Nacht über Licht in der Wohnung und im Garten brennen haben. Darauf kann man verzichten und damit spart man.

Das EU-Ziel ist aber ganz klar EFFIZIENZ. Und das bedeutet nicht Verzicht, sondern Einsparungen bei gleichzeitigem Erhalt des Nutzens.

1. Es geht nicht nur um "Geräte", sondern um den gesamten Energieverbrauch. Aber wenn man beim Strom bleibt: Da ist wesentlich mehr drinn, als nur ein paar Prozent. Wenn Sie z.B. eine konventionelle Beleuchtung auf LED umstellen, dann sind die Einsparungen deutlich im zweistelligen Bereich. Wenn Sie einen Abluft-Trockner auf einen mit Wärmepumpe umstellen ebenfalls.

2. Es geht um alle Bereiche in denen Energie verbruacht wird.
Beispiel Verkehr: Mein neues Auto verbraucht statt 7 Litern nur noch 4,5, bei vergleichbarem Komfort und gleicher Fahrweise. Sogar niedrigeren Anschaffungskosten.

3. Der Gebäudebreich wird oft vergessen, dabei liegen hier sogar die größten Einsparpotenziale. Man kann den Energieverbrauch eines Hauses fast auf 0 drücken (beispielsw. Passivhausstandard). Ohne Verzicht, bei gleichem Nutzen - Effizienzsteigerung also.

Der Irrglaube liegt nur oft darin, dass das alles immer kostenneutral zu haben ist, oder man sogar Geld spart. Das kann im Einzelfall stimmen, aber wenn die Energiewende wirklich ernst meint, dann kostet zumindest die Übergangsphase halt erstmal richtig Geld. Mag sein, das Europa in einige Jahren, wenn die fossilen Quellen knapper und damit teurer werden dann wirtschaftlich besser darsteht, weil wir den Umbau schon hinter uns haben - das ist aber Spekulation.
Fakt ist aber, dass die Effizienzmaßnahmen, insbesondere im Bauwesen, auch der heimischen Wirtschaft zugute kommen, während die Beschaffung fossiler Brennstoffe Geld ins Ausland transferiert.

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quark@mailinator.com 23.07.2014, 18:09
23. Naja ...

Zitat von ilek
Das stimmt so einfach nicht. Klar kann man auch deutlich sparen indem man auf etwas verzichtet (das ist Suffizienz). Z.B. muss man nicht, wie viele Leute das tun, die ganze Nacht über Licht in der Wohnung und im Garten brennen haben. Darauf kann man verzichten und damit spart man. Das EU-Ziel ist aber ganz klar EFFIZIENZ. Und das bedeutet nicht Verzicht, sondern Einsparungen bei gleichzeitigem Erhalt des Nutzens. 1. Es geht nicht nur um "Geräte", sondern um den gesamten Energieverbrauch. Aber wenn man beim Strom bleibt: Da ist wesentlich mehr drinn, als nur ein paar Prozent. Wenn Sie z.B. eine konventionelle Beleuchtung auf LED umstellen, dann sind die Einsparungen deutlich im zweistelligen Bereich. Wenn Sie einen Abluft-Trockner auf einen mit Wärmepumpe umstellen ebenfalls. 2. Es geht um alle Bereiche in denen Energie verbruacht wird. Beispiel Verkehr: Mein neues Auto verbraucht statt 7 Litern nur noch 4,5, bei vergleichbarem Komfort und gleicher Fahrweise. Sogar niedrigeren Anschaffungskosten. 3. Der Gebäudebreich wird oft vergessen, dabei liegen hier sogar die größten Einsparpotenziale. Man kann den Energieverbrauch eines Hauses fast auf 0 drücken (beispielsw. Passivhausstandard). Ohne Verzicht, bei gleichem Nutzen - Effizienzsteigerung also. Der Irrglaube liegt nur oft darin, dass das alles immer kostenneutral zu haben ist, oder man sogar Geld spart. Das kann im Einzelfall stimmen, aber wenn die Energiewende wirklich ernst meint, dann kostet zumindest die Übergangsphase halt erstmal richtig Geld. Mag sein, das Europa in einige Jahren, wenn die fossilen Quellen knapper und damit teurer werden dann wirtschaftlich besser darsteht, weil wir den Umbau schon hinter uns haben - das ist aber Spekulation. Fakt ist aber, dass die Effizienzmaßnahmen, insbesondere im Bauwesen, auch der heimischen Wirtschaft zugute kommen, während die Beschaffung fossiler Brennstoffe Geld ins Ausland transferiert.
Das mit dem schlechteren Licht hatte ich angesprochen. Nur Schwarzkörperstrahler liefern ein kontinuierliches Spektrum. All die neuen Lampenarten einschließlich LED liefern ein scheinbar weißes Licht, welches aus wenigen Spektrallinien besteht. Dies führt zu Farbfehlern beim Sehen. Wen das nicht stört ... kein Problem. Ich hab an einigen Stellen solche Lampen, aber ich will sowas nicht dort haben, wo ich mich meist aufhalte, arbeite, lese, ...

Die erhöhte Effizienz beim Neuwagenkauf ... nunja ... es stimmt, mitunter gibt es den Effekt. Es wurde aber schon oft gezeigt, daß ein Golf I den gleichen Verbrauch haben kann, wie ein vergleichbar motorisiertes aktuelles Modell. Moderne Autos sind halt schwerer.

Was das Haus angeht - relativ neue Häuser sind schon ziemlich effizient. Das Thema Dämmung ist ja nun schon 20..30 Jahre aktuell. Bei älteren Gebäuden kann man einiges machen - was aber viele Leute schon getan haben - und man muß den Aufwand gegenrechnen. Schließlich verursacht die Dämmung selber auch CO2 ... Anfahrt, Arbeit, Abfahrt, Rechnung stellen ... etc. Aber gut ... DA läst sich vermutlich wirklich was machen. Aber 30% über alle Gebäude ? Hmmm ...

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MichaelundNilma 23.07.2014, 20:49
24. Wurde da nicht etwas vergessen ?

Um das Energieeffiziensziel von 30 Prozent zu erreichen, setzt man auf die Investitionen in Gebäudesanierung, effiziente Heizkessel, Strom sparende Haushaltsgeräte und andere effiziente Technologien. Kein Wort von sparen in der Industrie. Hier wäre vor allem die Verkehr produzierenden Anlieferungen mit Lkw´s just in time zu nennen. Auch das Brötchen für Berlin in Polen gebacken und morgens von dort nach Berlin gekarrt werden, ist zwar Lohn – aber nicht energieeffizient. Billigflüge und Welthandel sind ebenfalls große Co2 Quellen und (un)nötige Energieverbraucher. Auch längere Haltbarkeit von Haushaltsgeräten, Fernseher oder Handy´s eca. würden zur Energieeffizienz beitragen. Es gibt unendlich viele solcher Beispiele von Energieverschwendung und Co2 Emittenten. Die Frage ist die, wie ernst meint die EU-Kommission ihr Energieeffiziensziel oder geht es wieder nur um Kosmetik. Sollen alle Akteure eingebunden sein oder nur wieder die Privathaushalte. Die meisten Privathaushalte sparen ohnehin wo es geht. Manche brauchen aber ihren 2,8 Tonner oder die 500 PS Maschine, um sich wohl zu fühlen. Dies wird sich nicht ändern, denn darunter würde die Autoindustrie leiden und die ist heilig.

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Wilder Eber 23.07.2014, 20:52
25. Zu gering angesetzt

Zitat von sysop
Erster Sieg für Jean-Claude Juncker: Die EU-Kommission wird nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen ein Energieeffizienzziel von 30 Prozent für 2030 vorschlagen. Dies ist höher als erwartet.
Da das aktuelle Witschaftswachtum der EU langsam aber sicher gehen Null gehen wird, kann das Energieeffizenzziel von 30% einfach erreicht werden. Allein durch den Minderbedarf der Restindustrie (damit meine ich die Industrie, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Wachstumsausländer ausserhalb EU verlagert wurde) und der damit verbundenen Massenarbeitslosigkeit in der EU sind die 30% vermutlich viel zu gering angesetzt.

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litholas 24.07.2014, 08:39
26. ...

Zitat von quark@mailinator.com
Kurz gesagt ... es gibt kein Wunder. Sie können nur sparen, indem Sie verzichten. Also keine Klimaanlage, weniger heizen, schlechteres Licht, besser gar keins (wach sein, wenn die Sonne scheint), alle Personen nur in einem Raum, kälteres Wasser, kleinerer Kühlschrank, kein Tiefkühler, seltener staubsaugen, usw. usf. Selten fernsehen, Brot mit der Hand schneiden, Wasser statt Kaffe trinken ... Was wollen Sie auch sonst tun ? Effizienzsteigerungen moderner Geräte liegen im einstelligen Prozentbereich, falls Ihre alten Geräte nicht noch aus der DDR sind.
Da nur etwa 20% der Energie in den Haushalten verbraucht wird, bringt das Sparen dort so gut wie nichts.

Wenn allerdings 15% Kernkraft und 30% Kohlekraft durch Windkraft und Solarenergie ersetzt werden, dann werden in D 720TWh Primärenergie durch 270TWh EE ersetzt, also 450TWh eingespart. Das allein ergibt schon eine Primärenergieeinsparung von über 10%.

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karl-felix 24.07.2014, 12:30
27. Das

Zitat von quark@mailinator.com
Kurz gesagt ... es gibt kein Wunder. Sie können nur sparen, indem Sie verzichten. Also keine Klimaanlage, weniger heizen, schlechteres Licht, besser gar keins (wach sein, wenn die Sonne scheint), alle Personen nur in einem Raum, kälteres Wasser, kleinerer Kühlschrank, kein Tiefkühler, seltener staubsaugen, usw. usf. Selten fernsehen, Brot mit der Hand schneiden, Wasser statt Kaffe trinken ... Was wollen Sie auch sonst tun ? Effizienzsteigerungen moderner Geräte liegen im einstelligen Prozentbereich, falls Ihre alten Geräte nicht noch aus der DDR sind.
ist Unsinn. Mein Auto hat 125 PS und verbraucht gerade mal die Hälfte meines VW Standard Baujahr 51 mit 24 PS. Hat natüprlich Klimaanlage.
Mein Tiefkühler verbraucht 124 kWh/anno, der alte mehr als das doppelte.
Meine neue Brennwertheizung verbraucht ca. 30% weniger Gas als die alte.
Sie schneiden Ihr Brot mit der Hand? Ich mit dem Messer. Wellenschliff ist da bestens geeignet.

Worauf verzichten Sie noch ? Warmes Wasser , nun ja Ihr Problem . Meines kommt im Winter mit bis zu 48° vom Dach, im Sommer mit über 70°. Jahresverbrauch an Strom ca. 5 kWh , geschätzt .

Wasser statt Kaffee nur weil der neue Kaffeeautomat ein Drittel weniger Strom braucht ? Ich mochte das noch nie, wenn meine Schwiegermutter den Kaffee 3 Stunden auf der Warmhalteplatte schmurgeln liess.
Wer Energie durch Verzicht spart ist entweder ein Idealist, Chapeau , oder dein Dummkopf.

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ilek 24.07.2014, 12:34
28.

Zitat von quark@mailinator.com
Das mit dem schlechteren Licht hatte ich angesprochen. Nur Schwarzkörperstrahler liefern ein kontinuierliches Spektrum. All die neuen Lampenarten einschließlich LED liefern ein scheinbar weißes Licht, welches aus wenigen Spektrallinien besteht. Dies führt zu Farbfehlern beim Sehen. Wen das nicht stört ... kein Problem. Ich hab an einigen Stellen solche Lampen, aber ich will sowas nicht dort haben, wo ich mich meist aufhalte, arbeite, lese, ...
Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass Sparen ohne Verzicht teilweise eine eher subjektive Sache ist. Vielen reicht gutes LED-Licht von der Farbqualität her aus, wem das nicht reicht kann hier eben nicht sparen.
Zitat von
Die erhöhte Effizienz beim Neuwagenkauf ... nunja ... es stimmt, mitunter gibt es den Effekt. Es wurde aber schon oft gezeigt, daß ein Golf I den gleichen Verbrauch haben kann, wie ein vergleichbar motorisiertes aktuelles Modell. Moderne Autos sind halt schwerer.
Ja eben, der alte Golf hatte aben nur scheinbar den den gleichen Verbrauch. Würde man ihn auf den gleichen Nutzenstandard wie einen heutugen ausbauen (besserer Unfallschutz, Klimaanlage, bequemere und besser einstellbare Sitze, Lärmschutz, Kat, usw.) wäre er deutlich schwerer und würde auch deutlich mehr verbrauchen. Aber man auf jeden Fall Effizienzsprünge innerhalb einer Modellreihe feststellen. Es genügt da auf den Motor zu schauen, neue Motoren können aus einem Liter Brennstoff oftmals mehr mechanische Leistung herausholen (z.B. mit Downsizing, höherer Sauerstoffanteil usw.)

Zitat von
Was das Haus angeht - relativ neue Häuser sind schon ziemlich effizient. Das Thema Dämmung ist ja nun schon 20..30 Jahre aktuell. Bei älteren Gebäuden kann man einiges machen - was aber viele Leute schon getan haben - und man muß den Aufwand gegenrechnen. Schließlich verursacht die Dämmung selber auch CO2 ... Anfahrt, Arbeit, Abfahrt, Rechnung stellen ... etc. Aber gut ... DA läst sich vermutlich wirklich was machen. Aber 30% über alle Gebäude ? Hmmm ...
Das größte Potenzial liegt eigentlich bei Gebäuden, die zwischen den 60er-Jahren und Ende der 80er gebaut wurden. Die machen einen großen Anteil des Bestandes und haben zwar schon Dämmungen, aber noch zu sehr schlechten Standards. Vielfach steht dort eh eine Sanierung an, so dass die Kosten etwas geringer sind. Wenn von diesen einen großen Anteil auf EnEV2014 oder Passivhausstandard bringen würden, dann kommen die Ziele schon in Reichweite.

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ilek 24.07.2014, 12:52
29. Doch, auch die Industrie muss ran

Zitat von MichaelundNilma
Um das Energieeffiziensziel von 30 Prozent zu erreichen, setzt man auf die Investitionen in Gebäudesanierung, effiziente Heizkessel, Strom sparende Haushaltsgeräte und andere effiziente Technologien. Kein Wort von sparen in der Industrie.
Das ist nur scheinbar so und liegt daran, dass in der Öffentlichkeit eben eher über das geredet wird, was alle (und damit die Haushalte) betrifft. Die Öko-Designrichtlinie gilt auch für manche Dinge, die in Wirtschaft und Industrie verwendet werden. Wirtschaftsbetriebe werden zunehmen EU-weit verpflichtet, die jeweils beste verfügbare Technik (BVT, englisch best available techniques = BAT) einzusetzen. Die EU definiert das in den sogn. BREFs (mal googeln was da schon alles reguliert wird). Auch Wirtschaftsbetriebe werden wie die PrivatHH gefördert, wenn sie engieeffizienter werden. Das schärfte Schwert dürften aber nach wie vor die Emissionszertifikate sein. Wollen wird hoffen, dass es auch wieder schärfer wird, indem die Regierungen Zertifikate vom Markt nehmen.

Zitat von
Hier wäre vor allem die Verkehr produzierenden Anlieferungen mit Lkw´s just in time zu nennen. Auch das Brötchen für Berlin in Polen gebacken und morgens von dort nach Berlin gekarrt werden, ist zwar Lohn – aber nicht energieeffizient. Billigflüge und Welthandel sind ebenfalls große Co2 Quellen und (un)nötige Energieverbraucher. Auch längere Haltbarkeit von Haushaltsgeräten, Fernseher oder Handy´s eca. würden zur Energieeffizienz beitragen.
Das mit dem unnötigen rummkarren kann man eigentlich nur über die Kostenseite bremsen, also über Maut und teureren Treibstoff. Da wird noch nicht genug getan, da haben Sie vollkommen recht.

Das mit den längeren Haltbarkeiten für Haushaltsgeräten liegt in der Hand der Verbraucher. Das die Industrie das kann und auch anbietet wenn die Nachfrage da ist, kann man schön daran sehen, dass es für fast alle Haushaltsgeräte eine Gewerbeausführung gibt. Die hält deutlich länger, ist aber eben auch deutlich teurer. Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik und wird meist sowieso nicht wegen Defekten ausgemustert. Kaum ein Handy geht wirklich durch Verschleis kaputt (runterfallen zählt nicht) sondern wird ausgemustert weil zu alt, oder der Akku ist defekt, wird aber nicht ausgetauscht.

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