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Klimaschutz: Obama verkündet Aus für umstrittene Keystone-Pipeline
AP/dpa

Nach jahrelangem Streit dürfte nun das Aus für die Keystone-Ölpipeline von Kanada in den USA feststehen: Präsident Obama hat das Vorhaben abgelehnt - und begründet die Entscheidung mit dem Klimaschutz.

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fraumarek 06.11.2015, 19:31
1. Mutig und dem Wohle der Menschheit verpflichtet

Eine mutige und weitreichende Entscheidung. Bravo Obama!
Er hat dem Dauer-Trommelfeuer der Öllobby widerstanden, die mit enorm viel Geld und Verleumdungen ("Hundertausende Arbeitsplätze in Gefahr") diese völlig überflüssige Pipeline duchsetzen wollte.
Diese (Schein)-Argumente hört man ja auch bei uns, wenn irgendwo irgendwas für die Umwelt getan werden soll.

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stenley76 06.11.2015, 19:40
2. Hmmmm

Sind 830 000 wirklich nur 159 Liter? Deswegen eine Pipeline? Die würde ich auch nicht bauen lassen. ;-)

<i>Vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert. Die Redaktion.</i>

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_alexander_ 06.11.2015, 19:50
3. Der Obama wollte auch...

Guantanamo schließen. Sobald die Öl-Lobbyisten ein einziges Mal mit dem Zeigefingern wedeln werden, wird Obama die Pipeline doch noch genehmigen (müssen).

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gerhard38 06.11.2015, 19:53
4. Ein klarer Verstoß gegen NAFTA

Die Begründung der Ablehnung ist lächerlich; denn während der acht Jahre des Genehmigungsprozesses haben die USA selber 12.000Km Pipelines in den USA für den Anschluß der neuen Gasfelder für Shale-Gas und Öl von Fracking-Bohrstellen gebaut. Obamas lügenhafte und dumme Gewäsch über die US-Führerschaft gegen den Klimawandel ist dummes Bravado, das ihm niemand, der auch nur gelegentlich die Situation im Energiebereich verfolgt hat, abkauft. Dieser Herr in Washington hat die Welt seit seinem Amtsantritt so oft belogen und getäuscht, daß dieses Verhalten inzwischen zu seinem Marken-Image geworden ist.

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Scinken 06.11.2015, 19:57
5. US-Führerschaft

So vorbildlich das Engagement im Klimaschutz sein mag:
Wieso muss direkt wieder von einer "US-Führerschaft" bei diesem Thema sein?
Beim Klimaschutz müssen alle zusammen arbeiten. Und wenn ein Land auf diesem Bereich nicht zu den "Führern" gehört, dann ja wohl auch die USA!

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muellerthomas 06.11.2015, 20:01
6.

Zitat von gerhard38
Die Begründung der Ablehnung ist lächerlich; denn während der acht Jahre des Genehmigungsprozesses haben die USA selber 12.000Km Pipelines in den USA für den Anschluß der neuen Gasfelder für Shale-Gas und Öl von Fracking-Bohrstellen gebaut. Obamas lügenhafte und dumme Gewäsch über die US-Führerschaft gegen den Klimawandel ist dummes Bravado, das ihm niemand, der auch nur gelegentlich die Situation im Energiebereich verfolgt hat, abkauft. Dieser Herr in Washington hat die Welt seit seinem Amtsantritt so oft belogen und getäuscht, daß dieses Verhalten inzwischen zu seinem Marken-Image geworden ist.
Und weil andere Pipelines gebaut wurden, muss er auch Keystone genehmigen?

Bei was hat er denn gelogen?

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ir² 06.11.2015, 20:06
7.

Die Ölförderung aus Ölsand ist z.Z. nicht kostendeckend. Die Zukunft sieht auch nicht gut aus, es gibt ein konstant hohes Angebot an herkömmlich gefördertem Öl. Das ist der eigentliche Grund für den Baustopp der Pipeline. Obama verkauft das jetzt als seine "Ökopolitik". Der üblich Polit-Zirkus eben...

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gandhiforever 06.11.2015, 20:10
8. Klarer Verstoss?

Zitat von gerhard38
Die Begründung der Ablehnung ist lächerlich; denn während der acht Jahre des Genehmigungsprozesses haben die USA selber 12.000Km Pipelines in den USA für den Anschluß der neuen Gasfelder für Shale-Gas und Öl von Fracking-Bohrstellen gebaut. Obamas lügenhafte und dumme Gewäsch über die US-Führerschaft gegen den Klimawandel ist dummes Bravado, das ihm niemand, der auch nur gelegentlich die Situation im Energiebereich verfolgt hat, abkauft. Dieser Herr in Washington hat die Welt seit seinem Amtsantritt so oft belogen und getäuscht, daß dieses Verhalten inzwischen zu seinem Marken-Image geworden ist.
An welcher GOP-Universitaet wird denn solches "Recht" gelehrt?

Diese Pipeline haette ja auch in Kanada gebaut werden koennen! Warum wurde sie das nicht? Weil dort der Widerstand zu gross war.

Der Widerstand war so gross, auch in Alberta, wo die Landschaft zerstoert wird. so gross, dass in Alberta die reaktionaere Regierung abgewaehlt wurde.

Sie haetten wohl gern ein republikanisches Washington, damit die Profitgier ungehemmt ihren Lauf nehmen kann.

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aurichter 06.11.2015, 20:18
9. Vollkommen richtige Entscheidung

Was die Kanadier dort in Alberta an Umweltfrevel anrichten ist eine Schande. Wenn, einer Dokumentation nach zu urteilen, nur ein Bruchteil stimmt was dort angerichtet wird, dann sollten die Kanadier in Zukunft sehr zurückhaltend mit Anklagen gegenüber anderen Ländern sein. Da werden abertausende Quadratkilometer an Umwelt verschandelt und von den Versprechungen bzw vertraglichen Zusagen zur Wiederaufforstung ist absolut nichts zu sehen. Da herrschen in großen Teilen Nigerianische Verhältnisse. Aber ist ja weitab vom Schuß und für die Mehrheit nicht wahrnehmbar. Gier frißt Hirn.

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