Forum: Wirtschaft
Klimaschutz: So könnte eine deutsche CO2-Steuer funktionieren
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Umweltministerin Schulze ist vorgeprescht, jetzt debattiert Deutschland über eine neue CO2-Steuer. Der Blick ins Ausland zeigt, wie diese aussehen könnte - und welche Gefahren bestehen.

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tempus fugit 26.04.2019, 20:16
240. Falsch - die die viel Strom verbrauchen ....

Zitat von MatthiasPetersbach
Wie kommen Sie denn darauf? Aus meinem Beitrag sicher nicht. Grün ist gut und sinnvoll - denkt aber viel zu wenig weit - und im Falle der Grünen: in die falsche Richtung. Hochglanzprospekten für neue Autos, die etwas weniger verbrauchen, wenn überhaupt - aber den ganzen Ausstattungs- und Ressourcenverbrauchsirrsinn kritiklos mitmachen, sind sicher nicht die Lösung. Und auch eine ökologisch verträglichere Energiegewinnung ist in erster Linie eine Belastung - also müssen wir auch von unserem STROMverbrauch runterkommen. Weniger und sinnvoll angewandt ist angesagt - nicht immer mehr und dafür ein wenig hingerechnet bessere Energie- oder Umweltbilanz. Meines Erachtens.
...müssen/wollen - Gründe ja schon mehrmals angeführt...) müssen sich an den STromkosten auch
beteiligen - statt sich mit faulen Tricks drum zu drücken.

Wenn wer was wirklich in Richtung 'Umweltschutz' bewegt und durchgesetzt hat, dann waren es die grünen Juniorpartner mit der SPD - Atomausstieg, EE-Einstieg.

Und das hat trotz allem Gegenstemmen seitens den C-Flöten und den Möwenpickern wirklich was gebracht -
>40% EE-Strom in DE und Atom hat fertig.
Und mehr als 90% der Bürgerwollen weder Atom noch Kohlemeiler.
Auch wennn hier immer noch - Ewiggestrige u/o Mietmäuler - sowas unterzujubeln versuchen.

Aber da mit Hochglanz und 'Ausstattungs- und Ressourcenverbrauchsirrsinn' haben Sie sich wohl
an der Haustür geirrt - oder leiden an Farbenblindheit?!

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tempus fugit 26.04.2019, 20:18
241. Wer nur nörgelt sich aber....

Zitat von Realist111
... ob ich irgendwo geschrieben hatte, dass die Gesprächseinladung über die Zeitung erfolgt ist - und wenn Sie fündig werden, bitte ich um Mitteilung. Wenn Sie das Ganze nicht so hinnehmen wollen, weil's nicht in Ihren Kram passt, kann und will ich's nicht ändern. Was schrieben Sie doch gleich über Ihre Kurzsichtigkeit, wenn man Weitsichtigkeit erwarten dürfte? Btw: Der besagte Landtagsabgeordnete hat so viel mit "Schnarchpolitik" eher nicht zu tun, ist er doch selbst erst 31 Jahre alt und wird sich einigermaßen auskennen mit "neumodischen Zeug". Jetzt googeln Sie mal schön, wird ja mit den Infos jetzt nicht schwer sein für jemanden wie Sie, Namen und Begebenheit herauszufinden. Letzter Satz im Artikel, der hier gerade vor mir liegt: "N.N. möchte sein Gesprächsangebot an die Schüler wiederholen. 'Ich werde noch einen Anlauf unternehmen. Wenn dann ein paar Leute mehr kommen, könnte man in einem Workshop Ideen sammeln', sagte der Abgeordnete."
...Fakten verweigert - was soll man da noch drauf antworten?

Schönes Wochende dann...

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Ökofred 26.04.2019, 20:19
242. ja.. stimmt..

Zitat von interessierter Laie
aber die Recherche ist sehr aufwändig, weil auch der "Konsum" des Landes stark durch die Art der Wirtschaft beeinflusst wird. Ein Großteil der Energie, der Mobilitätsbedarf und auch der Import vieler Güter und Erstellung von Leistungen, leiten sich daraus ab, dass wir eine Industrienation sind. Wie viele Infrastrukturen - Straßen, Schienen, Brücken, Häfen, Leitungen, Gebäude und dergleichen sind vor allem deshalb in diesem Umfang nötig (und verschleißen so schnell) weil hier Millionen Tonnen Waren und Rohstoffe per LKW, Güterzug, Frachtschiff etc. transportiert werden. Das alles leitet sich daraus ab, dass wir eine Industrienation sind, geht aber nicht unmittelbar in das Produkt ein. Das kann man alles nur sehr grob schätzen.
Genau, aber interessant ist der Vergleich zB mit Kanada, Australien und den USA. Warum ist deren Emission / Kopf so viel höher als bei uns? (etwa doppelt bis 3fach). Ich denke Heizen und Kühlen spielt eine große Rolle, denn in diesen Ländern wird auch nicht mehr "produziert" als hier und auch nicht so viel mehr in der Gegend rumgefahren oder geflogen.

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Byrne 26.04.2019, 20:22
243. Eine gute Idee!

Zitat von litholas
Ganz recht, alle (Fahrradfahrer) fahren in die gleiche Richtung. Wie auf der Autobahn. Oder haben Sie auf der Autobahn schonmal ne Ampel gesehn?
Auf Autobahnen habe ich tatsächlich schon Ampeln gesehen, aber nur sehr wenige, z.B. in Braunschweig.

Ich habe allerdings in Städten auch noch nie ein engmaschiges Autobahnnetz gesehen, da gibt es in der Regel Straßen mit Kreuzungen und jeder will überall halten können (gerade die Fahrradfahrer) und oft sind sogar noch der ÖPNV und Fußgänger unterwegs.
Und Sie wollen jetzt in den Städten ein engmaschiges Netz von Fahrradautobahnen entwickeln mit grundsätzlichem Vorrang für Fahrradfahrer. Interessant!

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litholas 26.04.2019, 20:46
244.

Zitat von Byrne
... Und Sie wollen jetzt in den Städten ein engmaschiges Netz von Fahrradautobahnen entwickeln mit grundsätzlichem Vorrang für Fahrradfahrer. Interessant!
Auf Fahrradwegen sollen keine LKW fahren, deswegen müssen die nicht sooooo robust sein. Allzu breit müssen sie auch nicht sein. Und es gibt ja auch noch eine dritte Dimension. Verkehrswege einfach in die Landschaft zu klatschen ist ein veraltetes Konzept. Unterirdisch verwittert die Fahrbahndecke auch nicht so schnell. Und da Velos/Fahrräder nicht sehr hoch sind, ist das auch relativ unaufwändig.

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litholas 26.04.2019, 20:56
245.

Zitat von Byrne
... Und Sie wollen jetzt in den Städten ein engmaschiges Netz von Fahrradautobahnen entwickeln mit grundsätzlichem Vorrang für Fahrradfahrer. Interessant!
Ich wäre eher für strikt getrennte Verkehrswege für Fussgänger, Radfahrer und PKW.

Fusswege sollten möglichst kurz und direkt verlaufen, Radwege mässige Kurvenradien haben, und Strassen grosse Kurvenradien. Die PKW brauchen gar nicht durch die ganze Stadt kommen, es reichen unterirdische Strassen zu unterirdischen, grosszügigen Parkhäusern. Ohne Kreuzungen. Wenn die Fusswege kurz und direkt sind, dann besteht gar keine Notwändigkeit gross in der Stadt umherzufahren.

Die Erdoberfläche ist ohnehin viel zu schade für Verkehrswege. Da kann was wachsen. Leben.

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Realist111 26.04.2019, 21:07
246. Hatte ich denn nun geschrieben, ...

Zitat von tempus fugit
...Fakten verweigert - was soll man da noch drauf antworten? Schönes Wochende dann...
... dass die Gesprächseinladung unseres LT-Abgeordneten durch die Zeitung erfolgt ist oder hatte ich nicht?
Eruieren ist weder diesbezüglich noch sonst Ihre Stärke, oder?
Auch dann nicht, wenn man Ihnen genügend Daten zur Verfügung stellt? Dann kann man wohl nix machen ...

Machen Sie's gut ... oder besser - ganz wie Sie wollen!

PS: Sollten Sie wider Erwarten doch Interesse an der Realität haben - auch wenn sie nicht mit Ihrem Weltbild kompatibel ist: Vorausgesetzt ich hätte eine Mailadresse, könnte ich Ihnen bei Gelegenheit mit einem Foto des Zeitungsartikels etwas auf die Sprünge helfen ... ;-)))

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anton.schieber 26.04.2019, 22:25
247. Kommentare

Die Kommentare sind besser als der Artikel. Wie üblich ist der Tenor immer gleich, Steuern müssen her, nur treffen sollen sie die anderen. Ich stelle mir mal aktuell eine Welt ohne die deutschen 2,4% Emissionen an den weltweiten gesamt Emissionen. Okay, die 2,4% schaffen wir nicht, weil wir uns unsere Viecher noch rum furzen, aber hey...

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Tom82 26.04.2019, 23:19
248. Es ist pervers!

Die Reichen wird diese Steuer nicht jucken.

Die Armen bekommen sie quasi vom Staat übernommen.

Die Mittelschicht darf mal wieder bluten. Sie muss aus eigener Tasche bezahlen, zahlt sogar doppelt, da hier auch die meisten Beiträge und Steuern für sozial schwache generiert werden. Bald lohnt es sich also wirklich nicht mehr für die Mittelschicht, arbeiten zu gehen.

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tyll.spiegel 27.04.2019, 09:51
249. Na ja...

Zitat von anton.schieber
Die Kommentare sind besser als der Artikel. Wie üblich ist der Tenor immer gleich, Steuern müssen her, nur treffen sollen sie die anderen. Ich stelle mir mal aktuell eine Welt ohne die deutschen 2,4% Emissionen an den weltweiten gesamt Emissionen...
Das Niveau des o.g. Kommentars ist eher überschaubar, und zwar aus zwei Gründen:
Wenn 1% der Weltbevölkerung (wir Deutschen) für 2,4% der CO2-Emissionen verantwortlich ist, dann sehe ich da doch etwas Handlungsbedarf.
Und Argumente a la "Wenn Kevin sein Zimmer nicht aufräumt mach ich das auch nicht!" gehören m. E. eher in den Kindergarten als in das Spiegel-Forum...

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