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Klimawandel: Volkswagen will interne CO2-Steuer einführen
DPA

Seit der Dieselaffäre galt VW als Umweltsünder, nun wagt der Autokonzern die Flucht nach vorn: Nach SPIEGEL-Informationen will Konzernchef Diess künftig Luftverschmutzer im eigenen Haus zur Kasse bitten.

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didel-m 16.02.2019, 10:18
20. Die neue Verwaltung, die das intern misst ist selber der größte CO2-

Verursacher. Weil Energie und Arbeit in diesen Quatsch gesteckt wird.

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gantenbein3 16.02.2019, 10:41
21. Zuerst hielt ich es für einen vorgezogenen Aprilscherz

Aber dann dachte ich: Warum denn nicht? Schließlich hat jeder Paulus mal als Saulus angefangen. Wenn VW den betrogenen Diesel-Kunden jetzt noch eine gute Hardwarelösung bezahlen würde, wäre meine Welt wieder in Ordnung, jedenfalls ein bisschen.

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salomon17 16.02.2019, 12:11
22. Kann ich doch wieder VW kaufen?

Nach dem Diesel-Desaster und dem Massenbetrug an den Kunden wollte ich lebenslang keinen Volkswagen mehr fahren. - Muss ich jetzt umdenken?

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Dr. Kilad 16.02.2019, 14:06
23. Interne Steuer im Unternehmen?

Meint wohl eher eine Strafzahlung. Aber auch die ist Blödsinn, weil schon das Arbeiten bei VW eine Sünde für das Klima ist.

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günter1934 16.02.2019, 20:58
24. Ich bitte um Entschuldigung!

Zitat von jj2005
Es gibt umweltfreundlichere Methoden, VW in den Bankrott zu treiben, wenn man das unbedingt möchte.
Bei meinem Vorschlag, VW soll es mit einem Kernkraftwerk versuchen, um CO2 einzusparen, habe ich das Ironie-Dings vergessen.
Aber ich finde es faszinierend, dass in den 60er Jahren es tatsächlich Pläne gab, die BASF mit einem AKW auszustatten! Das zeigt doch genau, wie man damals getickt hat.

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apfelmännchen 17.02.2019, 07:37
25.

Zitat von günter1934
Bei meinem Vorschlag, VW soll es mit einem Kernkraftwerk versuchen, um CO2 einzusparen, habe ich das Ironie-Dings vergessen. Aber ich finde es faszinierend, dass in den 60er Jahren es tatsächlich Pläne gab, die BASF mit einem AKW auszustatten! Das zeigt doch genau, wie man damals getickt hat.
Die BASF betreibt alleine in Ludwigshafen 3 GuD-Kraftwerke, Gesamtleistung ca. 850MW. Ein AKW hätte den CO2-Ausstoß drastisch reduzieren können, GuD waren aber billiger, da der Brennstoffausnutzungsgrad sehr hoch ist (Auskopplung von Prozessdampf) - und es damals keinen CO2-Ablasshandel gab.

Das meiste CO2 wird aber bei der Herstellung der chemischen Produkte freigesetzt - jährlich 22 Mio Tonnen - wobei man den Ausstoß in den letzten 20 Jahren bereits drastisch reduziert hat.

Wenn der CO2-Ablasshandel verschärft wird, wird die weitere Reduktion durch Verlagerung der Produktion erfolgen.

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günter1934 20.02.2019, 20:37
26.

Zitat von apfelmännchen
Die BASF betreibt alleine in Ludwigshafen 3 GuD-Kraftwerke, Gesamtleistung ca. 850MW. Ein AKW hätte den CO2-Ausstoß drastisch reduzieren können, GuD waren aber billiger, da der Brennstoffausnutzungsgrad sehr hoch ist (Auskopplung von Prozessdampf) - und es damals keinen CO2-Ablasshandel gab. Das meiste CO2 wird aber bei der Herstellung der chemischen Produkte freigesetzt - jährlich 22 Mio Tonnen - wobei man den Ausstoß in den letzten 20 Jahren bereits drastisch reduziert hat. Wenn der CO2-Ablasshandel verschärft wird, wird die weitere Reduktion durch Verlagerung der Produktion erfolgen.
Hätte die BASF damals ein Kernkraftwerk in Betrieb genommen, würden sie jetzt schon längst das Werk Ludwigshafen komplett in Ausland verlagert haben.
Das Risiko, in Ludwigshafen die Energieerzeugung von Kernkraft auf Gas umzustellen, gingen sie garantiert nicht mehr ein.

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