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Knappes Wahlergebnis: Wirtschaft befürchtet längere Brexit-Verhandlungen
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"Das ist nicht das Ergebnis, auf das Investoren gehofft haben", heißt es nach der Wahl in Großbritannien. Wirtschaftsvertreter erwarten, dass sich die Verhandlungen über den EU-Austritt verzögern. Das Pfund sackt ab.

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ingnazwobel 09.06.2017, 08:37
10. Brexit? - welcher Brexit

Oder doch bald nochmal wählen lassen bis das Ergebnis stimmt - Hat der Sultan im Großtürkischen Reich doch auch gemacht.
Mit wem soll der Nachfolger/in von Frau Mey denn?
Mit den Liberalen, den Irischen Natonalisten und auch den Schotten kann es doch nur ein Exit vom Brexit und mit Labour eine Lösung ala Norwegen/ Schweiz geben.

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micromiller 09.06.2017, 08:42
11. GB wird in recht schwere Zeiten

schlittern, die Toris sollten die Frau schnellstens gegen einen fähigen, charismatischen Politiker auswechseln. May ist das exakte Gegenteil von einem strategisch gut aufgestellten intelligenten Diplomaten. Die Verhandlungen können nur mit Kompromissbereitschaft und Vision zum Erfolg führen, May fehlen beide Vorraussetzungen, Trump hatte das erkannt und sie an die Hand genommen.

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jujo 09.06.2017, 08:44
12. ...

Für mich wäre es, nach dem Ergebnis dieser Wahl, nur logisch eine erneute Wahl, wegen Pattlage im Unterhaus, und damit verbunden ein erneutes Referendum. Nach der Wahl hätte der Brexitspuk ein Ende!

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kuac 09.06.2017, 08:46
13. Verzockt

Zitat von Mister Stone
"Das ist nicht das Ergebnis, auf das Investoren gehofft haben" Dann muss es ein gutes Ergebnis für die übrigen Menschen sein, zwangsläufig.
Humbug. Es geht um Investitionen in GB. Kein Investor investiert in einer unsicheren politischen Situation. Das kostet dann Arbeitsplätze. Farage, Johnson und May, alle haben sich verzockt.

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Kleinunternehmer 09.06.2017, 08:48
14.

Zitat von ingnazwobel
Oder doch bald nochmal wählen lassen bis das Ergebnis stimmt - Hat der Sultan im Großtürkischen Reich doch auch gemacht. Mit wem soll der ....
Nun, die Briten haben schon einmal über den Verbleib abgestimmt - und wollten drin bleiben.

Insofern war die letzte Abstimmung diejenige, mit der man hat abstimmen lassen, "bis es passt".
Sorry, aber - trotz aller Probleme der EU - man kann nicht einmal hüh und dann wieder hott sagen, so wie es einem gerade passt.
In fünf Jahren stimmen sie wieder ab, ob sie nicht doch rein wollen und dann sind sie wieder drin?

Ich wäre dafür, genau einmal - nämlich vor dem Beitritt - abstimmen zu lassen (ja, das ist sträflicherweise hier unterblieben). Und das Votum ist dann zukünftig bindend.

Dazu noch eine Art europäisches Misstrauensvotum des Volkes, mit dem man Kommission etc. direkt absetzen kann, um später Auswüchse wirksam eindämmen zu können.

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conr0y 09.06.2017, 08:52
15.

Wenn "Investoren" und Menschen, die sich selbst für "die Wirtschaft" halten nicht zufrieden mit dem Ergebnis sind kann man dem britischen Volk nur gratulieren. Und dem Genossen Corbyn sowieso. Das ist auch strategisch das optimale Resultat für Labour, ganz zu schweigen davon, daß die neoliberalen Blairisten vom Wähler einen schmerzhaften Nasenstüber erster Güte erhalten haben. Labour ist unter Corbyn jetzt wieder richtig links, auf diesen Erfolg kann man als deutscher Linker nur neidisch sein. Bei uns ist sowas unmöglich, selbst wenn der Kandidat der Schröder-Partei gewinnen würde bekämen wir wieder einen Neoliberalen als Kanzler und neoliberale Politik und die Linkspartei ist zu schwach, weil die sogenannten "Realos", Antideutschen und Feministen in jeden Fettnapf treten, den die Bürgerlichen hinstellen und sich den Neoliberalen anbiedern.

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cecile10 09.06.2017, 08:55
16. Um Investoren Freude zu machen...

...sollten diese schnellstens Immobilen in Frankfurt kaufen... egal ob Wohnungen, Häuser oder Büroflächen. Wenn man vorher noch daran zweifeln konnte, ob Banken und andere Finanzdienstleister dem Finanzplatz London tatsächlich den Rücken kehren werden, hat sich diese Debatte zumindest jetzt erledigt. Oh, ich würde auch Aktien des Gothe-Instituts kaufen, denn irgendwo müssen diese Banker ja ndeutsch lernen.

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RenegadeOtis 09.06.2017, 08:55
17.

Zitat von ingnazwobel
(...) und mit Labour eine Lösung ala Norwegen/ Schweiz geben.
Eine Lösung wie mit Norwegen oder der Schweiz KANN es nicht geben, da mit den Kohäsionsfonds doch wieder Zahlungen an die EU laufen würden (war ein Grund für den Brexit) und auch die Personenfreizügkeit übernommen werden muss (war ein Grund für den Brexit). Letzteres gilt für alle EFTA-Staaten.

Wenn dieses Modell übernommen werden würde, dann wäre der ganze Brexit sinnlos, waren doch die Personenfreizügigkeit und die Zahlungen an die EU die prominentesten und wichtigsten Gründe FÜR den Brexit. Diese Lösung ist niemals auf dem Tisch gewesen.

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spon-facebook-1049022215 09.06.2017, 09:28
18. Lesen die denn die Verträge nicht?

Die Brexit-Vehandlungen enden so oder so spätestens zwei Jahre nach der Erklärung des Brexitfalls. Rund drei Monate davon sind bereits vergeudet. Es gibt keine "längeren" Verhandlungen, weil die Zeit sowieso viel zu kurz bemessen ist. Und von der britischen Seite kamen bislang nur Obstruktionen, ein zügiges Durchverhandeln war also nicht zu erwarten. Der Countdown läuft. Jeder Tag, an dem das Vereinigte Königreich ohne handlungsfähige Regierung ist, womöglich muß in drei oder vier Monaten nochmal gewählt weden, ist ein verlorener Tag für die britischen Interessen in den Brexit-Verhandlungen.

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reinhard_becker 09.06.2017, 09:36
19. Ungünstig für Investoren

Wieso sollte es für "die Menschen" günstig sein, wenn Investoren abgeschreckt werden ? Denjenigen, die so kommentieren, ist ganz offensichtlich nicht klar, wovon "die Menschen" leben. Frage: Wovon sollten "die Menschen" denn leben, wenn es keine Investitionen, keine Wirtschaft gäbe ? Rüben im Garten ausbuddeln ?

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