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Knappes Wahlergebnis: Wirtschaft befürchtet längere Brexit-Verhandlungen
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"Das ist nicht das Ergebnis, auf das Investoren gehofft haben", heißt es nach der Wahl in Großbritannien. Wirtschaftsvertreter erwarten, dass sich die Verhandlungen über den EU-Austritt verzögern. Das Pfund sackt ab.

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MütterchenMüh 09.06.2017, 15:30
40. xxx

Zitat von erespondek
Aber zählen sie doch mal auf, welche Exportgüter die britische Industrie erzeugt die einen nenenswerten Beitrag zum BIP leisten und vergleichen Sie den mal mit der BRD, Frankreich, Spanien ... Stahl und Stahlprodukte? Das Stahlwerk das es noch gibt gehört Mital, good old british sweets? Es gibt keinen größerem britishen Hersteller von Süsswaren mehr, als letztes wurde Cadbury verkauft, die sind jetzt amerikanisch und haben bereits Teile der Produktions in good old Briten abgebaut. Schiffe? Marine Ausrüstung? Eisenbahnen? Überall das Gleiche. Ach Autos... ne, verdammt alles VW oder BMW oder Ford oder GM. Die Minis kommen tatsächlich noch aus GB, also zumindest werden sie das zusammengebaut. Sollten die Kosten in England aber davon laufen hindert BMW nichts daran die Autos in Dingolfing zusammenzubauen. Bevor Sie Anderen Invantilität vorwerfen würde ich mich fragen was mangelndes Abstraktionsvermögen denn anzeigt?
Ich bleibe bei infantil.
Autos, die in GB gebaut werden , zählen für Sie nicht , weil der Eigentürmer eine deutsche Firma ist. Diese Sichtweise ist in Zeiten der Globalisierung und der Share-holder-Value Ideologie in der Tat infanti..

Und dann wärenda noch das Nordseeöl und die Flugzeugmotoren usw.

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swisslife 09.06.2017, 20:46
41. May wird an ihrem Kurs festhalten

Mit anderen Worten, es wird für Vorschläge der EU von May nur ein schroffes Nein geben. Was sie ja auch schon angedeutet hat. Oder anders ausgedrückt, auch wenn sie nicht die Zustimmung des Parlaments bekommt, wird sie mit aller Gewalt auf den harten Brexit hinsteuern. Für jegliche andersgeartete Absichten fehlt ihr der Überblick über die Situation und einen anderen Glauben, als dass ihr Weg zum Erfolg führt, hat sie nicht. Tatsächlich ist auch bei der EU schon die Einsicht angelangt, dass es jetzt nur noch um Schadensbegrenzung geht und nicht mehr um eine wie auch immer geartete Partnerschaft mit GB.

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swisslife 09.06.2017, 21:02
42. DEr ganze Brexit

Zitat von RenegadeOtis
Eine Lösung wie mit Norwegen oder der Schweiz KANN es nicht geben, da mit den Kohäsionsfonds doch wieder Zahlungen an die EU laufen würden (war ein Grund für den Brexit) und auch die Personenfreizügkeit übernommen werden muss (war ein Grund für den Brexit). Letzteres gilt für alle EFTA-Staaten. Wenn dieses Modell übernommen werden würde, dann wäre der ganze Brexit sinnlos, waren doch die Personenfreizügigkeit und die Zahlungen an die EU die prominentesten und wichtigsten Gründe FÜR den Brexit. Diese Lösung ist niemals auf dem Tisch gewesen.
ist und war sinnlos und schädlich. Es wird Jahrzehnte dauern, die sozialen Schäden in GB zu beseitigen.
Selbst wenn GB vom Brexit zurücktritt, was bei der neuen Regierung von Frau May doch eher unwahrscheinlich ist, wird des nicht so einfach sein, die jetzt schon getroffenen Abzugsbeschlüsse und fehlende Investitionen in Milliardenhöhe alleine 2017 aufzuholen. Auch muss man sich vergeenwärtigen, dass innerehalb der EU und ihrer Mitgliedsstaaten seit geraumer Zeit kene Beschlüsse gefällt werden, die irgendeinen Kompromiss mit GB vorraussetzen.Ab August, wenn schon die erste Rund der Austrittsgesprächen an dem Unwillen von Frau May gescheitert ist, für EU Bürger Rechtssicherheit herzustellen, wird der Niedergang beginnen und nicht mehr aufzuhalten sein.

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swisslife 09.06.2017, 21:15
43. Autos

Zitat von MütterchenMüh
Ich bleibe bei infantil. Autos, die in GB gebaut werden , zählen für Sie nicht , weil der Eigentürmer eine deutsche Firma ist. Diese Sichtweise ist in Zeiten der Globalisierung und der Share-holder-Value Ideologie in der Tat infanti.. Und dann wärenda noch das Nordseeöl und die Flugzeugmotoren usw.
werden nicht in GB gebaut, sondern nur zusammengeschustert. Aus Einzelteilen von Europäischen Zulieferern. Da spart man sich besser den Einfuhr und Ausfuhrzoll und baut die Dinger gleich da zusammen, wo zumindest die Zölle nicht anfallen. Es bleibt den Briten überlassen, diese Autos zu importieren, selbstverständlich mit den Entsprechenden Zoll-Zuschlägen. Zusammen mit dem Zerfall der Währung, dem sinkenden Realeinkommen und der steigenden Arbeitslosigkeit werden sich allerdings nicht mehr allzuviele Briten ein Auto leisten können.

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