Forum: Wirtschaft
Knappheit in Supermärkten, Hamsterkäufe: Frankreich kämpft um die Butter
DPA

In Frankreichs Supermärkten wird die Butter knapp, weil Hersteller und Handelsketten sich einen brachialen Preiskampf liefern. Geschäfte registrieren Hamsterkäufe, Bäckereien fürchten um ihre Existenz.

Seite 1 von 9
jojack 03.11.2017, 07:44
1. Agrarsubventionen

Wenn der von den Bauern erzielte Milchpreis trotz Erhöhung der Endverbraucherpreise nicht steigt, dann ist der Markt hier offenbar weiter gestört. Dafür sind auch die EU-Agrarsubventionen verantwortlich. Die verhindern, dass sich in der Landwirtschaft Strukturen durchsetzen, die sich an ökonomischen Maßstäben orientieren. Ein mit Subventionen gepäppelter Einzelbauer wird sich gegenüber Molkereikonzernen kaum durchsetzen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SirWolfALot 03.11.2017, 07:58
2.

Wie wäre es nach der viel kritisierten Mietpreisbremse und der von die PARTEI geworbenen Bierpreisbremse mit einer Butterpreisbremse? Regulieren wir einfach alle Preise!? Oh das hab es ja schon in manchen Ländern und ging nicht gut aus..
Was erwarten die Leute? Das die Preise statisch bleiben und alles gleich bleibt? Wer immer noch in Mark Umrechner wie mein vorkommentator, hat wohl vergessen, dass zwischen der Einführung des Euros und heute 15 Jahre liegen und es normal ist, dass Preise sich steigern, oder kann mir jemand ein Produkt nennen wo die Preise gefallen sind?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
noch_ein_forenposter 03.11.2017, 08:06
3. Mal langsam

Zitat von scottbreed
kerrygold kostet bei uns 2.79.. das sind umgerechnet in DM fast 6 Mark für Butter. Im e Center ist sie eine Woche im Angebot für 1.79. Gleich mal eindecken. Aber im Ernst. Ab 4 Euro kaufe ich keine Butter mehr.. Die Gründe sind die. die Qualität der Butter wird dadurch auch nicht besser oder fängt an Krebs zu heilen. 4 Euro sind 8 DM.. Und fast nen 10 ner in DM gerechnet gebe ich nicht für Butter aus. Früher im Krieg hatte meine Großeltern auch keine Butter und haben überlebt. und der Preis rechfertig sich nicht und die höheren Gewinne kommen nicht bei den Tieren an also den Kühen geht's dadurch auch nicht besser oder bekommen die jetzt alle besserer Lebensbedingungen? Die Gewinne stecken sich Konzerne oder die Betriebe ein für noch teurer Autos oder noch ne Jacht oder noch ne Villa.. Und genau das sind Gründe warum ich nicht bereit bin solche Leute reich zu machen.. Es geht auch ohne Butter und das seit Millionen von Jahren.. Meine fresse wie haben wir das nur überlebt.
Butter mag ja teurer geworden sein, aber den Euro von heute mit 1:2 in die DM von vor 18 Jahren umzurechnen ist - wie soll ich es freundlich ausdrücken - leicht fragwürdig. Mal ganz davon abgesehen, dass Butter jetzt normalerweise nicht gerade ein Produkt ist, das man in Massen einsetzt. Daher ist es mir egal, ob sie 20 Cent mehr oder weniger kostet. Und Kerrygold für 2,79 habe ich auch noch nicht gesehen. Die kaufe ich meistens im Penny, und zwar wesentlich günstiger.

Man kann alles übertreiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
foxl 03.11.2017, 08:13
4. @ De_tonator

Was hat es denn mit der EU zu tun, dass sich in Frankreich die Hersteller, also wohl die Molkereien, nicht mit den Handel über die Preise einigen können/wollen?
Würden Sie das für mich mal deutlich herausarbeiten? Danke!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flitzepete 03.11.2017, 08:15
5. @ Beitrag 4 Det_onator

Können Sie das eigentlich begründen, dass die EU Schuld ist? Ansonsten ist Ihre Aussage vollkommen wertlos.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oumar17 03.11.2017, 08:15
6. @Det_onator 7:37

Genial, wie an wirklich allem die EU (gern auch Merkel, oder?) und (-ganz wichtiger Querverweis-) die Flüchtlinge schuld sind. Um aber bei Ihrem Thema zu bleiben: wenn unser größtest Problem in Europa ist, dass die Butter vorübergehend knapp ist - haben wir dann nicht besonders die Verpflichtung, Menschen aufzunehmen, die in wirklicher Not sind?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
AmanitaPantherina 03.11.2017, 08:16
7. Tonnen ... oder Kilogramm?

"Immerhin produzierte die Nation im vergangenen Jahr - trotz schlechter Heuernten und der wachsenden Pleite von Milchbauern - rund 450 Millionen Tonnen Butter." Das heißt pro Einwohner (rund 67 Millionen in Frankreich) werden ca 6,7 Tonnen, also 6700 Kilogramm Butter im Jahr produziert. Bei einem Verbrauch von 8 Kilogramm bleiben also 6692 Kilogramm übrig - je Einwohner - was damit wohl passiert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zaunreiter35 03.11.2017, 08:18
8. Ich wünsche

den Milchkooperativen, Molkereien und den Milchbauern Standhaftigkeit gegen die Handelsketten.
Wenn ich weiß, dass von dem höheren Preis, den ich im Supermarkt zahle - hier jetzt ca. 2 Euro - auch unten mehr ankommt, dann bin ich auch bereit, mehr für ein Konsumgut zu bezahlen.
"Und wenn sie keine Butter haben - dann sollen sie doch Kuchen essen".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Flauschie 03.11.2017, 08:19
9. Was soll die Aufregung?

Butter ist kein Grundnahrungsmittel. Wer sich Butter halt nicht leisten kann, greift zur Margarine. Bei Oel ist es doch genauso - wer sich Olivenoel nicht leisten kann, kauft sich halt Sonnenblumenoel. etc pp. Bringt einen alles nicht um und die Welt geht nicht unter.
Und natuerlich ist die EU Schuld ... ja ne is klar ... die EU ist ja immer alles Schuld. So ein Bloedsinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9