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Koalitionsgespräche: Union und SPD wollen Verbraucher-Informationen ausweiten
DPA

Lebensmittel sollen auf Wunsch von Union und SPD besser gekennzeichnet werden. Auch zu Telekommunikationsdiensten und der Energieversorgung soll es informierende "Beipackzettel" geben. Andere Streitpunkte in den Koalitionsverhandlungen wurden vertagt.

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kurswechsler 12.11.2013, 23:44
1. Wo ist das Problem?

Zitat von sysop
Lebensmittel sollen auf Wunsch von Union und SPD besser gekennzeichnet werden. Auch zu Telekommunikationsdiensten und der Energieversorgung soll es informierende "Beipackzettel" geben. Andere Streitpunkte in den Koalitionsverhandlungen wurden vertagt.
Warum werden Lebensmittel nicht einfach so gekennzeichnet, dass man weiß, woraus sie bestehen und was sonst noch drin ist? Wo ist das Problem?

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denkzone8 12.11.2013, 00:37
2. suboptimaler verbraucherschutz

soll die öffentlichkeitsarbeit der stiftung warentest jetzt wieder unterstützt werden?
gibts prämien für whistleblower aus betrieben mit gefährlichen produkten/dienstleistungen?
aufklärungskampagne bezüglich überzuckerung?

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einwerfer 12.11.2013, 00:53
3. Bessere Information der Verbraucher ?

Das heißt wahrscheinlich, das die vorgeschriebene Schriftgröße von 8 Pkt auf 10 Pkt erhöht wird, um dem demographischen Wandel gerecht zu werden.

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buntesmeinung 12.11.2013, 06:54
4. Wozu die Mühe?

Jetzt machen sie einen auf Verbraucherschutz, um wenig später genau diesen wieder über das Freihandelsabkommen mit den USA aushebeln zu lassen.
Hoffentlich kommt beides (Freihandelsabkommen und große Koalition) nicht zustande!

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mickymesser 12.11.2013, 07:45
5. wunderbar

wenn das die ganzen Vorschläge realität werden würden.
Warten wir mal ab was die Lobbyisten davon übrig lassen.

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denkdochmal 12.11.2013, 07:55
6. Das ist doch mal was!

Zitat von sysop
Lebensmittel sollen auf Wunsch von Union und SPD besser gekennzeichnet werden. Auch zu Telekommunikationsdiensten und der Energieversorgung soll es informierende "Beipackzettel" geben. Andere Streitpunkte in den Koalitionsverhandlungen wurden vertagt.
Da wissen wir wenigstens demnächst, woher das verdammte Zeugs stammt und in welchem Ort der Kram zusammengerührt wurde!
Hilfe in ärgster Not! Mit einem Placebo!
Diesen Hanseln und Greteln ins Stammbuch geschrieben:
Wir Verbraucher möchten nicht, daß wir statt Lebensmitteln Chemie-Cocktails, Gen-Mist und/oder Gammelware kaufen - und vor Allem - auch "genießen" (müssen).
Wir wollen, daß bei Ferkeleien Roß und Reiter nicht nur genannt werden, sondern die Verantortlichen mit Strefen belegt werden, die den Namen auch verdienen, bis hin zum Berufsverbot und/oder Knast.
Wenn Ihr das nicht wollt, meldet Euch zum Steineklopfen oder Stall misten! Beides sind ehrbare Tätigkeiten und Beschiß ist da schnell erkannt.

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urbaine 12.11.2013, 08:07
7. Seit 2004

müssten Krankenkassen die Abrechnungsdaten, die sie von den Kassenärztlichen Vereinigungen erhalten, automatisch an die gesetzlich Versicherten weiterleiten. Jetzt muss man einen Antrag stellen und den Namen des Arztes nennen. Damit wird verhindert, dass die Abrechnungsdaten gestohlener Karten gelöscht werden können. Außerdem sind viele Patienten, ohne es es zu wissen, als schwerkrank gemeldet. Krankenkassen erhalten damit mehr Geld aus dem Gesundheitsfond.

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buerger2013 12.11.2013, 09:11
8. Müssten

Zitat von sysop
Lebensmittel sollen auf Wunsch von Union und SPD besser gekennzeichnet werden. Auch zu Telekommunikationsdiensten und der Energieversorgung soll es informierende "Beipackzettel" geben. Andere Streitpunkte in den Koalitionsverhandlungen wurden vertagt.
dann nicht aber auch Leseräume von den Supermärkten bereitgestellt werden?
Wenn ich so an unseren Einkauf denke und mir vorstelle, ich soll das alles lesen was da drauf steht. OH ha!
Kann man nicht einfach erwarten, dass Lebensmittel grundsätzlich den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.
Das viel grössere Problem sind doch Gammelfleisch und ähnliche Skandale.

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Artgarfunkel 12.11.2013, 09:39
9.

Zitat von kurswechsler
Warum werden Lebensmittel nicht einfach so gekennzeichnet, dass man weiß, woraus sie bestehen und was sonst noch drin ist? Wo ist das Problem?
Es gibt kein "Problem". Eigentlich.
Nur, dass die Lobbyisten in Brüssel und Berlin das verhindern wollen,
weil dem Bürger sonst aufgehen könnte, mit was die Industrie uns
tagtäglich vergiftet.

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