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Koalitionskrach: Worum sich Union und SPD schon wieder bei der Rente streiten
DPA

Eigentlich hatten Union und SPD sich im Koalitionsvertrag auf eine Rentenreform geeinigt. Doch nach wenigen Monaten sorgt das Thema schon wieder für Streit. Im Kern geht es dabei um die Arbeitsgrundlagen der Großen Koalition.

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vfleischhauer 28.08.2018, 10:23
1. Nein nicht der Bund

schießt jedes Jahr 90 Milliarden zur Rente dazu. Das sind alle Bürger, die in Deutschland Steuern zahlen. Und wir bekommen dafür nichts! Und Scholz will uns für die derzeitigen Rentner, denen es zu über 90% richtig gut geht, noch tiefer in die Taschen greifen. Unsere Kinder werden uns massiv die Rente kürzen müssen, wenn das so weiter geht. Die Deutschen wollen auch gerne glauben, das die Rente vom Staat kommt. Ist ja auch so bequem. Und die Politiker ändern nichts daran, sie wollen ja wieder gewählt werden. Wir brauchen eine ganz klare Änderung der Rentenpolitik. Die Demographie ist unaufhaltsam, Mathematik lässt sich nicht durch Wunschdenken ändern. Leider ist durch Schäuble die Jahrhundertchance auf echte Werte im Alter durch sein Investmentsteuergesetz vertan worden. Und Scholz hat keine Ahnung von Finanzen, hat er ja in Hamburg gezeigt. Wir können gerne mal über den Tellerrand nach den Niederlanden oder der Schweiz schauen. Da gibt es deutlich bessere Lösungen für die Rente. Diese Ideen aufgreifen und verbessern. Aber darauf werden wir vergeblich warten.

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blabla55 28.08.2018, 10:25
2.

Was unsere Volksvertreter versuchen,ist der kleinste gemeinsame Nenner.Ob im Jahr 2030 o.2040 liegt in einer Ferne wo die meisten ihre fetten Pensionen geniessen.
Für Reformen die den Namen verdienen sind diese Stillstands-Lobbyisten-Politiker unfähig.Ein Trauerspiel
wie so vieles vieles andere.

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aggro_aggro 28.08.2018, 10:27
3. 2040

Ich gehe wahrscheinlich weit nach 2040 in Rente, und finde es zwar aller Ehren wert, dass die Politik öffentlichkeitswirksam streitet, aber ehrlich gesagt glaube ich, dass niemand heute schon die Situation in 20, 30 Jahren vorhersehen kann.

Mit der Rente auf über die Hälfte des Einkommens zu verzichten, dürfte flächendeckend unmöglich sein. Allein die Mieten verhindern das.
2040 liegt wahrscheinlich das Existenzminimum bei 2000 Euro, alle Renten, die darunter liegen müssen überhaupt nicht diskutiert werden. Deshalb lächle ich über den jährlichen Rentenbescheid, denn das System wird sich ändern müssen, sonst leben wir als Senioren halt von Grundsicherung statt Rente.
Selbst private Vorsorge ist fast schon dämlich, wenn man dadurch nur seine Rente auf Grundsicherungsniveau anhebt. Außerdem haben viele dafür eh kein Geld übrig.

Mal sehen, was der technologische Wandel noch bringt, aber es ist abzusehen, dass Menschen zukünftig eher von Grundeinkommen leben und freiwillig arbeiten, unabhängig vom Alter, als mit 65 Jahren auf 836,65 € Rente umzusteigen.

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hanstreffer 28.08.2018, 10:31
4.

Kein Wort űber die aktuell doppelten Sozialversicherung Beiträge auf Betriebsrenten? Dann freut sich die afd

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hannac. 28.08.2018, 10:31
5.

Finanzieren ließe es sich nicht nur durch Steuererhöhungen sondern durch Gerechtigkeit im Rentensystem.
Alle zahlen ohne Deckelung in die staatliche Rentenkasse ein, ausnahmslos. Die Auszahlung erfolgt mit einer Obergrenze. Was für ein Traum, endlich wieder eine sozial, gerechte Rentenkasse, wie es sie in anderen Ländern noch geben soll.
Hier hat die Politik es zugelassen, dass sich alle Hochverdiener schon längst aus der staatlich, sozialen Rentenversicherung ausgeklinkt haben.

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prince62 28.08.2018, 10:31
6. Das Rentenniveau sichern heißt Steuererhöhungen für die Reichen

Ist ganz einfach und klar, das Rentenniveau zu sichern bzw. garantieren heißt schlicht und einfach mehr Steuergelder in die Rentenversicherung zu überweisen, was allerdings nur mit Steuererhöhungen möglich ist und hier vorzugsweise für die Reichen, Superreichen und Unternehmen, die alleine seit 2003 bei der Umverteilungs- und Verarmungsagenda 2010 um ganze 70 Mrd Euro pro Jahr entlastet wurden, ohne daß dies überhaupt nötig war, wenn es also zu Steuererhöhungen kommen muß, dann ist dieser Bereich mit Sicherheit die allererste Wahl,

genau deshalb kämpft die CDU erbittert gegen jegliche Fortschreibung des Rentenniveau über 2025 hinaus, obwohl auch die CDU ganz genau weiß, daß auch nur eine Grundsicherung der meisten Rentner nur mit massiven Steuererhöhungen zu machen ist, aber wir sind hier im Merkelschen Gut-und-Gerne-Land, in dem Probleme und zukünftige Konflikte zwar erkannt und analysiert werden, die Lösung bzw. auch nur die ansatzweise Lösung jedoch den nächsten Politikergenerationen "überlassen", also aufgehalst wird, schlicht und einfach aus Feigheit, Trägheit und völliger Politikinkompetenz.

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kleinsteminderheit 28.08.2018, 10:31
7. Frau Merkel ignoriert mal wieder ein heftiges Problem

Frau Merkel ignoriert mal wieder ein heftiges Problem. Das geht so lange, bis sich die Populisten darum kümmern. Die SPD liegt diesmal völlig richtig wenn sie sagt, dass man Menschen nach jahrzehntelanger Arbeit nicht zu Almosenempfängern machen darf.

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reinerotto 28.08.2018, 10:32
8. Wäre doch mal sicherlich interessant,

zunächst mal zu ermitteln, ob die 90Mrd. jährlich ausreichen, Geschenke der Politiker auf Kosten der RV auszugleichen. Als da z.B. wären: Mütterrente erhalten auch "Ncht-Beitragszahler"; Rentenzahlungen an unsere Mitbürger in den neuen Bundesländern etc. Sicherlich hat es im Laufe der Jahre noch weitere Griffe in die Rentenkasse gegeben, welche eigentlich zu Lasten des Bundes hätten gehen müssen, damit alle Bürger beteiligt werden.

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tailspin 28.08.2018, 10:32
9. Mir reichts einfach

Das ist doch alles eine unverschaemte Korinthenkackererei von Politikern, die sich selbst den Hintern nach allen Regeln der Kunst gepudert haben. Wenn fuer Asylanten Geld da ist, die sich selbst eingeladen haben, dann sollte es auch fuer Mitbuerger da sein, die jahrzehntelang zwangsweise einbezahlt haben. Vielleicht sind die mal genannten 5000 Euro /Asylant an direkten Beihilfen und indirekten Folgekosten zu hoch gegriffen. Ich kriege jedenfalls nur ein Viertel davon, und ich habe seit den 70'ern des letzten Jahrtausends einbezahlt.

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