Forum: Wirtschaft
Koalitionsprogramm: Spediteure fürchten Pleitewelle durch Bundesstraßen-Maut
DPA

Der Beschluss zur Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundesstraßen ist im Koalitionsgerangel beinahe untergegangen. Dabei sind die Folgen erheblich - besonders mittelständische Speditionsbetriebe sehen sich bedroht.

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gesell7890 30.11.2013, 07:45
1. ja, man fragt sich

macht die politik das mit absicht oder aus dummheit: das land systematisch zu ruinieren...

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texti66 30.11.2013, 07:48
2. Die sollen mal nicht so rum jammern...

...geben die Kosten sowieso an die Endverbraucher weiter. Wir,als Endverbraucher, hätten da schon mehr einen Grund Protest zu schlagen.

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Meskiagkasher 30.11.2013, 07:51
3.

Zitat von sysop
Der Beschluss zur Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundesstraßen ist im Koalitionsgerangel beinahe untergegangen. Dabei sind die Folgen erheblich - besonders mittelständische Speditionsbetriebe sehen sich bedroht.
Gut so. Gütertransport gehört eh nicht auf die Straße.

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frank1980 30.11.2013, 07:52
4. Transport

Die waren müssen auf jedenfall Transportiert werden. Die zusätzlichen Kosten müssen über kurz oder Lang von den Verbrauchern über die Produktpreise gezahlt werden. Die Mehreinnahmen werden, wie der Rest der LKW Maut einnahmen auch, in den Bundeshaushalt einfließen und nicht für die Straße ausgegeben werden. Die Straßenverhältnisse müssen im Moment als Grund für Abgaben Erhöhungen herhalten. Hört sich doch viel besser an als Steuererhöhungen oder ?

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nischli123 30.11.2013, 07:55
5. keine Steuererhöhung???

Wenn die LKW auch auf andere Straßen ausgeweitet wird, dann steigen auch die Transportpreise und damit eben auch die Preise für uns Kunden. Leider scheint das keiner zu verstehen. Und die Verlagerung der Transporte auf die von den LKW subventionierten Schienenwege wird dennoch nicht stattfinden, sorry Greenpeace. Die Bahn fährt nur Dinge auf der Schiene, bei denen ein guter Gewinn rausspringt. Den Rest verlagert sie dann doch lieber auf Europas größten LKW-Fuhrpark, DB-Schenker!

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jozu2 30.11.2013, 07:57
6. Wieso geht das in anderen Staaten?

... und in Deutschland erwartet man einen Einbruch der Wirtschaft und wieso soll das EU-Rechtswidrig sein?
Die Maut ist eine Benutzungsgebühr wie der Eintritt ins städt. Schwimmbad. Ich sehe es nicht ein, dass Rumänen und Bulgaren mit Ihren lebensgefährlichen Schrottkisten über unsere Autobahnen fahren, hier nicht mal tanken und nichts dafür bezahlen.
Typisch für unsere Freunde in der EU: wenn Deutschland nicht bezahlt oder andere sich an den Kosten beteiligen sollen, dann fällt denen ein, dass Deutschland Sie diskriminieren will.

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antitheist 30.11.2013, 07:58
7. Die lieben Grünen...

werden dann ihre Bio-Äpfel mit der Schubkarre von Hamburg nach München karren. Den spanischen Bio-Wein lassen sie sich per Bahn liefern oder besser per Bio-Brieftaube. Die Greenpeace Gutmenschen wie Herr Moser sollten lieber ihre große Klappe dort aufmachen, wo es am dringendsten wäre. Aber in einem Arbeitslager in Russland oder China will er auch kein Bio-Gemüse anbauen, schade eigentlich.

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j.cotton 30.11.2013, 08:00
8. Mir kommen die Tränen.

Zitat von sysop
Der Beschluss zur Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundesstraßen ist im Koalitionsgerangel beinahe untergegangen. Dabei sind die Folgen erheblich - besonders mittelständische Speditionsbetriebe sehen sich bedroht.
Ich bin beruflich gezwungenermaßen öfters auf der B20 unterwegs: Ein schwarz rußender LKW nach dem Anderen. Ganze Schlangen von LKWs gänzlich "unten Ohne" (Kat), die diese "Ausweichroute" benutzen.
Und wie diese Straße, die erst vor wenigen Jahren eine neue Teerdecke bekam, inzwischen aussieht, spottet jeder Beschreibung: Ein einziger Flickenteppich! Aber die LKWs zahlen doch so viel KFZ-Steuer, nicht? (großes Lach!) Reicht doch für sämtliche Schäden: Straßen, Luft, Krebs durch Ruß und Feinstäube, Lärm...
Aber für die Wirtschaft (für den Menschen auch?) wichtig: Minimierung der Lagerungskosten, just in time...(lasst es als sein!)

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quer-gedacht 30.11.2013, 08:00
9. Geschäftsmodell überdenken?

Der greenpeace "Experte" hat gut reden. Wir sind seit 20 Jahren Spediteur, aber nur noch für wenige Monate. In Zukunft wird dann dieser Herr - und auch viele andere, welche Waren kaufen möchten - von einem ukrainischen oder russischen Kollegen beliefert werden. Ich bin sicher, dass diese bestimmt den neuen Mindestloh einhalten werden!

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